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NBA

NBA: Kristaps Porzingis nimmt an Dallas Mavericks Revanche - Wolves träumen nach Sieg in Denver von den Playoffs

Von Robert Arndt
Kristaps Porzingis erzielte gegen die Dallas Mavericks 24 Punkte.

Die Dallas Mavericks haben in Washington gegen die Wizards um Kristaps Porzingis eine Klatsche einstecken müssen, Franz Wagner verletzt sich. Die Memphis Grizzlies gewinnen mit einem B-Team gegen Phoenix, die Minnesota Timberwolves halten ihre Playoff-Träume am Leben.

Orlando Magic (20-58) - Toronto Raptors (45-32) 89:102 (BOXSCORE)

  • Fünfter Sieg in Folge für die Raptors, die nun drei Spiele Vorsprung auf Cleveland auf Rang sieben haben und damit langsam, aber sicher die Planungen für die erste Playoff-Runde beginnen können. In Orlando ließen die Kanadier nichts anbrennen und führten im dritten Viertel mit bis zu 22 Punkten.
  • Grundstein dafür war eine solide Defensivleistung. Orlando traf nur 42 Prozent aus dem Feld, dazu erzwang Toronto 21 Ballverluste, die zu 32 eigenen Punkten führten. Die komplette Starting Five der Raptors beendete das Spiel in Double Digits, Scottie Barnes (19, 8 Rebounds, 7 Assists, +32) und Fred VanVleet (19, 7/19, 5 Steals, +30) waren die besten Scorer. Pascal Siakam erzielte 16 Zähler und griff sich 11 Rebounds.
  • Für Orlando waren bereits die 15 Punkte (dazu 10 Rebounds, 6 Assists und 3 Blocks) von Mo Bamba der Bestwert des Teams. Im vierten Viertel führten Markelle Fultz (12, 7 Assists) und Moe Wagner (8, 3/8 FG, 8 Rebounds) die Gastgeber noch einmal auf -11 heran, Toronto behielt aber die Nerven und spielte es souverän herunter.
  • Für Franz Wagner war der Abend bereits nach 20 Sekunden gelaufen. Der Berliner verletzte sich bei einer Defensiv-Aktion im Post, als ihm Scottie Barnes auf den Fuß fiel. Die Magic verkündeten noch im ersten Viertel, dass Wagner nicht mehr zurückkehren würde. Magic-Coach Jamahl Mosley konnte nach dem Spiel kein Update zur Verletzung geben.

Washington Wizards (34-43) - Dallas Mavericks (48-30) 135:103 (BOXSCORE)

  • Off-Night für die Mavs, die beim Wiedersehen mit Kristaps Porzingis einen über weite Strecken blutleeren Auftritt hinlegten. Das Gegenteil war für den Letten der Fall, der sichtlich motiviert war und seinem ehemaligen Team 24 Punkte (8/18 FG) einschenkte. Vor allem zu Beginn des Spiels hatte das Einhorn ein heißes Händchen, später fielen seine Jumper nicht mehr.
  • Bei den Gastgebern war nicht nur Porzingis zu Beginn im Rhythmus, auch Kentavious Caldwell-Pope (35, 13/19) traf seine Jumper und half mit, dass die Wizards satte 41 Punkte im ersten Viertel auflegten - trotz nur 6 Zählern in der Zone. Washington traf 12/19 bei Sprungwürfen und 8/13 aus der Mitteldistanz, eine schnelle zweistellige Führung war die Folge.
  • Dallas war dagegen anzumerken, dass es das neunte Spiel in 15 Tagen war. Viele Dreier waren zu kurz, als Team trafen die Gäste nur 30 Prozent aus der Distanz. Dass die Mavs kurz vor der Pause noch einmal auf -9 herankamen, lag vornehmlich am Ziehen von Fouls. Alleine in der ersten Halbzeit nahm Dallas 20 Freiwürfe, 19 waren drin.
  • Nach der Pause sorgten die Wizards jedoch mit einem 17:2-Lauf schnell für klare Verhältnisse. KCP, Porzingis und Rui Hachimura (21, 8/14) trafen Dreier, Dallas warf den Ball mehrfach weg. Der Vorsprung wuchs auf 26 Zähler, ein Mavs-Lauf mit drei Dreiern am Stück war schließlich auch nicht genug. Luka Doncic (36, 11/22 FG, 10/10 FT) leistete sich insgesamt 5 Ballverluste. Ansonsten punktete aber nur Jalen Brunson (21, 9/13) zweistellig, Maxi Kleber kam auf 6 Zähler (2/5 Dreier), 5 Rebounds und 1 Block in 26 Minuten.
  • Eine Premiere gab es dagegen für Head Coach Jason Kidd, der sich früh im vierten Viertel zwei technische Fouls in Serie abholte und sich damit die Garbage Time sparen konnte. In 76 Partien zuvor hatte Kidd lediglich ein einziges T kassiert.

Boston Celtics (48-30) - Indiana Pacers (25-53) 128:123 (BOXSCORE)

  • Es war mühsam, am Ende fuhren die Celtics aber doch einen (Start-Ziel-)Pflichtsieg gegen Indiana ein, die auch in der Crunchtime ein Big Play nach dem anderen machten und einfach nicht abreißen ließen. Das Problem dabei: Stoppen konnten sie die Celtics auch nicht. Das galt vor allem für Jaylen Brown, der mit 32 Punkten (12/18 FG) und 7 Assists an diesem Abend der beste Akteur der Gastgeber war.
  • Jayson Tatum (31, 10/24) war nicht ganz so effizient, sorgte dafür aber mit diesem Dunk über Goga Bitadze für das Highlight des Abends. Ein Layup von Derrick White (13) 14 Sekunden vor Schluss war schließlich die Entscheidung, nachdem Oshae Brissett (17) und Lance Stephenson (11, 11 Assists) es in der Schlussphase mit Dreiern knapp gehalten hatten. Die Pacers trafen 17 von 36 Distanzwürfen und mussten in der Crunchtime sogar auf ihren besten Spieler verzichten.
  • Dies war eindeutig Tyrese Haliburton, der die Celtics gut drei Viertel im Pick'n'Roll herspielte. Der Point Guard erzielte 30 Punkte bei nur 11 Würfen und versenkte jeden seiner sechs Dreier. Eine fettere Statline wurde nur durch Fouls verhindert. Vier Minuten vor Ende des dritten Abschnitts hatte der Guard bereits fünf Fouls angesammelt, als er im Schlussviertel zurückkehrte, folgte nach nur 14 Sekunden das sechste.
  • Bei Boston durfte Daniel Theis diesmal starten und machte seine Sache in der Rob-Williams-Rolle mit 10 Punkten (5/8 FG), 8 Rebounds und 1 Block in 29 Minuten sehr anständig. Al Horford kam auf 17 Punkte (7/8), 10 Rebounds und 6 Assists.

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