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NBA: Klay Thompson und die Warriors erlegen L.A. Lakers - Anthony Edwards explodiert - Nikola Jokic mit Rekord

Von Philipp Jakob
Klay Thompson hat die Lakers mit 33 Punkten erlegt.
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Minnesota Timberwolves (46-35) - San Antonio Spurs (34-46) 127:121 (BOXSCORE)

  • Auf der einen Seite stand eine unfassbare Performance von Anthony Edwards, der mit 49 Punkten einen neuen Karrierebestwert aufstellte. Auf der anderen Seite hätte der Youngster seinem Team mit der Jagd auf die 50 fast noch den Sieg gekostet. Am Ende reichte es zwar zum Erfolg gegen die Spurs, doch da auch Denver sein Spiel gewann, muss Minnesota doch ins Play-In-Turnier. Dort geht es gegen die Clippers.
  • Edwards war direkt zu Beginn richtig gut aufgelegt. Der 20-Jährige versammelte 15 der 30 Wolves-Punkte im ersten Viertel hinter seinem Namen, auch im dritten Viertel hatte er einen großen Anteil daran, dass sich Minnesota bis auf 18 Punkte absetzte. Doch als er in den Schlussminuten bei 47 Zählern stand, ballerte er wild von Downtown drauf los - und vergab in den letzten 66 Sekunden gleich viermal.
  • Die Spurs kamen dadurch nochmal in Schlagdistanz, hatten sogar die Chance, auf -2 zu verkürzen. Doch der Jumper von Joe Wieskamp (0/2 FG) landete am Ring und die Wolves brachten den Sieg doch noch nach Hause. Dank zweier Freiwürfe wenige Sekunden vor Schluss kam Edwards noch auf seine 49 Punkte, dabei traf er 16/28 aus dem Feld und 6/14 aus der Distanz (dazu 8 Assists). Karl-Anthony Towns lieferte mit einem Double-Double Unterstützung (21 und 13 Rebounds).
  • Für die Spurs punkteten gleich acht Spieler zweistellig, fleißigster Punktesammler war Keldon Johnson (20). Devin Vassell folgte mit 18 Zählern, Jakob Pöltl sicherte sich 15 Punkte, 17 Rebounds und 3 Blocks. Tre Jones kam noch auf 14 und 8 Assists, fand sich allerdings auch auf der falschen Seite des nächsten spektakulären Poster-Dunks von Edwards wieder.

New Orleans Pelicans (36-44) - Portland Trail Blazers (27-53) 127:94 (BOXSCORE)

  • Nach dem ungefährdeten Erfolg gegen Portland fehlt den Pelicans nur noch ein Sieg, um sich den Heimvorteil im "9-vs.-10-Game" im Play-In-Turnier gegen die zehntplatzierten Spurs zu sichern. Für New Orleans geht es noch gegen Memphis und Golden State, so leicht wie gegen die Blazers wird es da wohl nicht.
  • Die Pelicans liefen nie wirklich Gefahr, dieses Spiel zu verlieren - selbst ohne den verletzten Brandon Ingram (Oberschenkel). Dafür war C.J. McCollum gegen sein Ex-Team recht ordentlich aufgelegt (23 Punkte und 7 Assists in 29 Minuten) und Rückkehrer Jonas Valanciunas (14 und 8 Rebounds) leistete genau wie Willy Hernangomez (17 und 14) seinen Beitrag zum dominanten Pels-Auftritt in der Zone.
  • New Orleans schnappte sich 23 Offensiv-Rebounds, die sie in 33 Second-Chance-Points ummünzten. In Verbindung mit den 22 Turnover der Blazers waren diese relativ chancenlos. Und wenn Portland mal nicht den Ball herschenkte, dann holte eben Herb Jones einen Highlight-Block an der Dreierlinie gefolgt vom Fastbreak-Layup raus. Drew Eubanks war mit 20 Punkten noch bester Scorer bei den Gästen, C.J. Elleby erzielte 17 Punkte.
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