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NBA

NBA Playoffs: Timberwolves überraschen! Anthony Edwards schockt die Memphis Grizzlies

Von Robert Arndt
Karl-Anthony Towns erzielte in Memphis 29 Punkte.

Die Minnesota Timberwolves haben in Spiel 1 bei den Memphis Grizzlies überrascht. Der 7-Seed gewann dank seiner beiden Stars Karl-Anthony Towns und Anthony Edwards in der Fremde mit 130:117.

Memphis Grizzlies (2) - Minnesota Timberwolves (7) 117:130 (BOXSCORE), Serie: 0-1

Vor allem Edwards zeigte ein fantastisches Playoff-Debüt, in welchem er nicht nur 36 Punkte (12/23 FG) erzielte, sondern auch Grizzlies-Star Ja Morant (32, 8/18 FG, 16/20 FT, 8 Assists) und dessen gefürchtete Drives in der zweiten Halbzeit eindämmte. "Ich gehe jedes Spiel genau gleich an", sagte der 20-Jährige. "Ich habe mich nicht anders gefühlt. Es war wie ein Regular-Season-Spiel."

Es war letztlich aber eine Teamleistung, auch Jaden McDaniels und Patrick Beverley konnten Morant immer wieder ärgern. "Das hier war ein Sieg des Teams. Das ist passiert, weil wir alle mit einem Ziel hier angetreten sind, und zwar Gewinnen", jubelte Karl-Anthony Towns. "Wir haben all die kleinen Dinge getan, die es dafür braucht. Wir sollten sehr stolz auf unsere Leistung sein."

McDaniels traf schließlich den Dreier, welcher den Sieg der Wolves sicherte. Die Gäste versenkten gute 39 Prozent von Downtown, kühlten aber vor allem in Halbzeit zwei ab. Dafür leistete sich Minnesota nach dem Wechsel nur noch 2 Ballverluste, das war der Schlüssel, um ein mögliches Comeback der Grizzlies abzuwehren.

Ja Morant schiebt die Schuld auf die Grizzlies

Die Grizzlies haderten dagegen vor allem mit den Pfiffen gegen Jaren Jackson Jr. (10, 4/12), der aufgrund von Foulproblemen nicht einmal 24 Minuten auf dem Feld stand. Der Big Man blockte in dieser Zeit satte 7 Würfe, blieb aber aus der Distanz glücklos (0/4).

Überhaupt verwandelten die Gastgeber gerade einmal sieben Dreier (27 Versuche), nur Dillon Brooks (24), Desmond Bane (17) und Tyus Jones (7, 6 Assists) waren erfolgreich. Zu gefallen wusste immerhin Brandon Clarke (13, 6/7, 12 Rebounds) als Big Man von der Bank kommend. Dennoch zeigte sich Morant unzufrieden: "Ich hatte das Gefühl, dass es in erster Linie unsere Schuld war, dass wir verloren haben", so der Point Guard.

Für die Wolves waren McDaniels (15) und Malik Beasley (23, 4/10 Dreier) wichtige Faktoren von der Bank, vor allem Letzterer sah viele Minuten, weil D'Angelo Russell (10, 2/11, 8 Assists) nicht immer auf der Höhe war. Towns (29, 11/18 FG, 13 Rebounds) überzeugte nach seiner schwachen Play-In-Vorstellung diesmal.

Anthony Edwards überragt bei Wolves-Sieg

Die Wolves begannen brandheiß, vor allem Towns und Edwards waren nicht zu stoppen und zerlegten die Grizzlies nach allen Regeln der Kunst. Das Duo erzielte zusammengerechnet in den ersten zwölf Minuten 25 Punkte, auf der Gegenseite war Morant eine Ein-Mann-Offense. 15 Punkte (5/5 FG, 5/6 FT) waren seine Ausbeute, alles in der Zone. Trotzdem betrug der Rückstand zeitweise 13 Zähler.

Mit Towns auf der Bank drehten die Grizzlies mit ihrer Second Unit dagegen auf. Für die Wolves war Backup-Big Naz Reid ein Schwachpunkt, aber auch Edwards scorte nicht mehr nach Belieben. Die Gastgeber fanden immer wieder Lücken in der Zone und waren in Transition brandgefährlich. Minnesota warf im zweiten Viertel den Ball elfmal weg, Memphis erzielte daraus 15 Zähler und war zur Pause wieder auf 3 Punkte dran (62:65).

Nach dem Wechsel zeigte sich aber erneut, dass die Wolves-Starter besser waren. Edwards trat weiter selbstbewusst auf, verwandelte Jumper um Jumper und Towns packte Jackson Jr. auf ein saftiges Poster. Morant hatte es inzwischen nicht mehr so leicht und kam nur noch zu Punkten an der Linie. Stattdessen war es Brooks, der die Gastgeber mit drei Triples im Spiel hielt.

Jackson Jr. hatte dagegen weiter Foulprobleme und holte sich früh im Schlussabschnitt sein fünftes Foul ab. Das schmerzte den Grizzlies, da Steven Adams so kaum mehr versteckt werden konnte. Der Vorsprung wuchs etwas, doch Morant führte die Gastgeber nochmal in Schlagdistanz, unter anderem durch diesen fulminanten Dunk und ein gezogenes Clear-Path-Foul gegen Russell. Doch die Wolves blieben ruhig und wurden belohnt. McDaniels netzte gut 90 Sekunden vor Schluss einen offenen Eckendreier - es war der Dagger für die Grizzlies.

Grizzlies vs. Wolves: Die Serie im Überblick

SpielDatumUhrzeitHeimAuswärtsErgebnis
116. April21.30 UhrMemphis GrizzliesMinnesota Timberwolves117:130
220. April2.30 UhrMemphis GrizzliesMinnesota Timberwolves-
322. April1.30 UhrMinnesota TimberwolvesMemphis Grizzlies-
424. April4 UhrMinnesota TimberwolvesMemphis Grizzlies-
5*27. AprilTBDMemphis GrizzliesMinnesota Timberwolves-
6*30. AprilTBDMinnesota TimberwolvesMemphis Grizzlies-
7*1. MaiTBDMemphis GrizzliesMinnesota Timberwolves-

*falls nötig

 

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