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NBA

NBA Playoffs: Desaströse Philadelphia 76ers gehen im Buhkonzert unter - Toronto Raptors verkürzen

Von Philipp Jakob
Joel Embiid und die Sixers erwischten in Spiel 5 einen komplett gebrauchten Abend.

Die Fans der Philadelphia 76ers werden langsam aber sicher nervös. Toronto hat auch Spiel 5 gegen die Sixers für sich entschieden und mit einem ungefährdeten 103:88-Sieg in der Serie auf 2-3 verkürzt. Philly kassiert ein Buhkonzert von den eigenen Fans.

Philadelphia 76ers (4) - Toronto Raptors (5) 88:103 (BOXSCORE), Serie: 3-2

Bereits zur Halbzeitpause hatten die Sixers-Fans die Nase voll und verabschiedeten ihr Team mit lauten Buhrufen in die Kabine. Die Hausherren gaben das katastrophale zweite Viertel mit 14:25 ab, wirklich besser wurde es im Anschluss aber auch nicht mehr. Philadelphia schaffte es nicht, einen Run zu starten, weil die Stars dem Spiel nicht ihren Stempel aufdrücken konnten.

Joel Embiid war bereits mit 20 Punkten (nur 7 Punkte in Halbzeit zwei, dazu 11 Rebounds bei 5 Fouls) bester Scorer der Gastgeber, James Harden enttäuschte auf ganzer Linie. The Beard beendete das Spiel mit 15 Punkten und 7 Assists bei 4/11 FG. Tobias Harris (16, 6/16 FG) oder Tyrese Maxey (15, 5/14 FG) konnten an ihre zuvor starken Auftritte ebenfalls nicht anknüpfen.

So dürfen sich die Raptors weiterhin Hoffnungen auf eine Sensation machen. Die Kanadier sind überhaupt erst das 14. von 146 Teams, das nach einem 0-3-Rückstand in einer Best of Seven-Serie noch ein Spiel 6 erzwingen kann.

Pascal Siakam führte seine Farben mit 23 Punkten, 10 Boards und 7 Assists an, Precious Achiuwa steuerte von der Bank 17 Zähler, 7 Rebounds und 3 Blocks bei. Auch O.G. Anunoby oder Gary Trent Jr. wussten mit jeweils 16 Punkten zu glänzen. In der Nacht auf Freitag wollen die Raptors nun in Toronto ein Entscheidungsspiel erzwingen.

"Kein Kampf": Sixers gehen gegen Raptors unter

Toronto kam auch ohne den aufgrund von Hüftproblemen aussetzenden Fred VanVleet deutlich besser in die Partie, der anfangs starke Embiid hielt die Sixers aber noch in Schlagdistanz. Als der Center und Harden zu Beginn des zweiten Viertels aber gleichzeitig auf der Bank Platz nahmen, nahm das Unheil seinen Lauf.

Die Gäste startete mit einem 12:0-Lauf in das zweite Viertel, auch als Embiid auf den Court zurückkam, stotterte der Sixers-Motor. Erst im zehnten Anlauf gelang den Hausherren im zweiten Durchgang der erste Treffer, Danny Green (14, 4/9 Dreier) strahlte nun immerhin von Downtown etwas Gefahr aus. Doch ansonsten lief bei Philly absolut nichts zusammen.

Nur 5 der 22 Wurfversuche im zweiten Durchgang landeten im Korb (22,7 Prozent), zudem machten sich die Sixers mit insgesamt 10 Ballverlusten in der ersten Halbzeit selbst das Leben schwer. Ein spektakulärer Layup von Maxey blieb noch das einzige Highlight, Toronto setzte sich bis auf 15 Punkte ab und ging mit 54:41 in die Halbzeitpause.

"Wir haben heute keinen Kampf geliefert", musste der bediente Tobias Harris zugeben. Die Einsatzbereitschaft seines Teams sei "schrecklich" gewesen. Das setzte sich auch nach dem Seitenwechsel fort. Siakam und Achiuwa machten nun für die Raptors ordentlich Dampf, die Sixers kamen nicht mehr heran.

Bezeichnend war am Ende, wie Anunoby im vierten Viertel ohne große Gegenwehr mit einem Driving Dunk den Deckel auf die Partie machen konnte. Zahlreiche Sixers-Fans hatten da schon ihre Sitze verlassen, weit vor dem finalen Buzzer.

NBA Playoffs - Sixers vs. Raptors: Die Serie im Überblick (3-2)

SpielDatumUhrzeitHeimAuswärtsErgebnis
117. April0 UhrPhiladelphia 76ersToronto Raptors131:111
219. April1.30 UhrPhiladelphia 76ersToronto Raptors112:97
321. April2 UhrToronto RaptorsPhiladelphia 76ers101:104 OT
423. April20 UhrToronto RaptorsPhiladelphia 76ers110:102
529. April1 UhrPhiladelphia 76ersToronto Raptors88:103
630. AprilTBDToronto RaptorsPhiladelphia 76ers-
7*1. MaiTBDBoston CelticsToronto Raptors-

*falls nötig

 

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