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NBA: LaMelo Ball vermiest Kyrie Irving das Heim-Debüt in Brooklyn - Dallas Mavericks mit Big Point im Kampf um Playoff-Heimvorteil

Von Robert Arndt
LaMelo Ball erzielte gegen die Nets 33 Punkte.

LaMelo Ball hat das Heimdebüt für Kyrie Irving in dieser Saison bei den Brooklyn Nets vermiest. Die Dallas Mavericks fahren im Kampf um den Heimvorteil in den Playoffs einen wichtigen Sieg ein, während auch Joel Embiid die Phoenix Suns nicht stoppen kann.

Detroit Pistons (20-55) - New York Knicks (33-42) 102:104 (BOXSCORE)

  • Das Aufbäumen der Knicks kam ein wenig spät, dennoch gelang in Detroit der dritte Erfolg in Serie, alle auswärts. Gegen ein kratzbürstiges Pistons-Team blieb es trotz eines zwischenzeitlichen 21-Punkte-Vorsprungs bis in die Crunchtime spannend, bevor Alec Burks (18) den Knicks den Sieg sicherte. 45 Sekunden vor dem Ende traf der Guard den Dreier zum 104:100, im Anschluss klaute Burks Cade Cunningham bei dessen letztem Versuch zur Verlängerung den Ball und dribbelte schließlich die Uhr herunter.
  • Mitte des vierten Viertels hatten die Pistons erstmals seit langer Zeit wieder ausgeglichen, bevor Julius Randle (20, 7/18 FG, 7 Rebounds) 5 Zähler am Stück erzielte und auch R.J. Barrett (21, 7/18, 9 Boards) wieder mehr den Weg zum Korb suchte. Gute Vorstellungen bekamen die Gäste auch von Immanuel Quickley (18) und Mitchell Robinson (4, 9 Boards, 5 Blocks), welcher in der Schlussphase gleich zwei Würfe blockte.
  • Bei den Pistons war Marvin Bagley mit 27 Punkten (11/14) der beste Scorer. Der ehemalige Nr.2-Pick machte sein womöglich bestes Spiel im Pistons-Jersey und packte in der Schlussphase auch einen krachenden Reserve-Dunk über Randle mit Foul aus. Cunningham (18, 7 Assists) wusste ebenso zu überzeugen, vor allem das Zusammenspiel mit Bagley funktionierte zeitweise prächtig. Saddiq Bey steuerte 14 Zähler bei, traf jedoch nur einen seiner sechs Triples. Dies war ohnehin ein Problem der Gastgeber, nur knapp 28 Prozent der Versuche (8/29 3P) gingen durch die Reuse.

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Boston Celtics (47-28) - Minnesota Timberwolves (43-33) 134:112 (BOXSCORE)

  • 22. Sieg für die Celtics aus den vergangenen 25 Spielen, es wird beinahe zur Normalität, wie Boston seine Gegner beherrscht. Zum sechsten Mal in Folge erspielte sich das Team von Coach Ime Udoka einen 20-Punkte-Vorsprung, diesmal bereits in der ersten Halbzeit, und fuhr einen weiteren ungefährdeten Erfolg ein. Zeitweise wirkten die Gastgeber von ihrer eigenen Dominanz gelangweilt, ließen sich das Momentum aber nie aus der Hand nehmen.
  • Dafür sorgten vor allem Jayson Tatum (34, 12/21, +34) und Jaylen Brown (31, 12/20, 10 Rebounds), die mal wieder beide auf mindestens 30 Zähler kamen. Die besten Phasen hatten die Celtics aber vor allem, wenn Tatum auf dem Feld war. Der Forward war Teil eines 17:4-Laufs zu Beginn des zweiten Viertels, als sich die Celtics erstmals richtig absetzen konnten. Auch Derrick White (15, 4/6, 6 Assists) hatte mit 8 Zählern am Stück hier seinen Anteil.
  • In dieser Phase genehmigte sich Karl-Anthony Towns seine erste Pause, nachdem dieser ein unglaublich dominantes erstes Viertel gespielt hatte. 12 seiner 19 Zähler verbuchte KAT in diesem Abschnitt, später bekamen die Celtics den Center besser in den Griff. Anthony Edwards (24, 5/9 Dreier) taute dagegen erst auf, als das Spiel quasi entschieden war. D'Angelo Russell (4, 1/6, 6 Assists) blieb komplett blass.
  • Die Celtics grüßen nun von der Spitze der Eastern Conference, da sie gegen Miami den Tiebreaker halten. Als Team trafen die Gastgeber 56 Prozent aus dem Feld und 44 Prozent von Downtown (17/39). Payton Pritchard (11, 3/5 Dreier) blieb weiter heiß von draußen, während sich Daniel Theis (4, 6 Rebounds) in knapp 18 Minuten gegen Towns aufrieb. Center Robert Williams verletzte sich in der zweiten Halbzeit am Knie, Al Horford fehlte wegen einer privaten Angelegenheit.

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