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NBA

NBA: Dallas Mavericks mit Zittersieg gegen New Orleans Pelicans trotz nächster Explosion von Luka Doncic

Von Ruben Martin
Die Dallas Mavericks haben die New Orleans Pelicans geschlagen dank 49 Punkten von Luka Doncic.

Die Dallas Mavericks haben einen Traumstart hingelegt und die New Orleans Pelicans mit 125:118 bezwungen. Luka Doncic brauchte nur drei Viertel für 45 Punkte, die Pelicans machten es im Schlussviertel jedoch noch spannend.

New Orleans Pelicans (23-36) - Dallas Mavericks (35-24) 118:125 (BOXSCORE)

Dallas startete brandheiß mit 9/12 Triples von Downtown, zudem brachten die Mavs ihren Gegner schnell in Foultrouble. Dallas durfte bereits Bonus-Freiwürfe werfen, bevor das Team sein erstes eigenes Foul beging. Doncic war besonders gnadenlos gegen alle Switches der Pelicans, so schickte er allein im ersten Viertel zwei Stepback-Dreier über Jaxson Hayes ins Netz. Für den passenden Abschluss der überragenden zwölf Minuten seines Teams sorgte er mit einem tiefen Dreier nach Stepback, um dem Buzzer des ersten Viertels (45:27) zuvorzukommen.

Mit 4/5 Triples stand Doncic zu diesem Zeitpunkt schon bei 19 Punkten, im zweiten Viertel fügte er nur 6 Zähler hinzu. Im dritten Abschnitt übertrumpfte er sich selbst, nach weiteren 20 Punkten stand er bei 45. Sein Career-High von 51 Punkten, was er erst vor einer Woche gegen die Clippers aufstellte, schien in Gefahr, fiel letztendlich jedoch nicht wegen Doncics kurioser Schwäche: In seinen besten Spielen vergibt er oft einige Freiwürfe. Mit 13 Sekunden zu spielen setzte er gleich zwei Freebies daneben, wodurch er insgesamt bei 49 Punkten blieb.

17/35 war seine finale Wurfquote, mit fünf Fehlwürfen zum Abschluss kam es auf eine Dreierquote von 7/14. Dazu sammelte er 15 Rebounds und spielte 8 Assists bei 5 Turnovern in 38 Minuten Einsatzzeit. Mit dieser Statline ist er erst der vierte Spieler der NBA-Geschichte, der mehrere Spiele mit mindestens 45 Punkten, 15 Rebounds und 5 Assists in einem Kalendermonat auflegt. Die drei anderen: Wilt Chamberlain, Elgin Baylor und Walt Bellamy, wobei dieses Kunststück zuletzt Wilt 1966 gelang.

Unterstützung kam vor allem von Jalen Brunson (23, 3/4 3P, 6 Assists) und Maxi Kleber, der 20 Punkte (3/5 3P) in 25 Minuten von der Bank kommend beisteuerte. Doncic war die Müdigkeit im letzten Viertel anzumerken (2/9 FG), was die Pelicans direkt nutzten, um ein rasantes Comeback zu starten.

Pelicans: McCollum macht bestes Spiel in New Orleans

Der letzte Abschnitt ging mit 37:20 an die Gastgeber, New Orleans kam jedoch nicht näher als auf -5 heran. C.J. McCollum machte sein bisher bestes Spiel als Pelican und führte sein Team mit 38 Zählern (14/26 FG, 7/10 3P) sowie 5 Assists bei 4 Turnovern an.

Jonas Valanciunas verbuchte ein starkes Double-Double mit 16 (8/13 FG) und 18 Rebounds, Devonte' Graham (12) und Tony Snell (11) trafen jeweils 4/6 FG von der Bank kommend. Hayes war offensiv erfolgreich mit 18 Punkten (6/9 FG, 6/7 FT), foulte jedoch schon dreimal im ersten Viertel und stand dadurch nur 26 Minuten auf dem Parkett. Auch Herbert Jones (9) geriet in Foultrouble, er konnte Doncic als einziger Pel jedoch zumindest kurzzeitig Probleme bereiten. Brandon Ingram spielte 8 Assists, traf jedoch nur 6/21 aus dem Feld für magere 12 Punkte.

Dorian Finney-Smith schloß sich der Dreierparty der Mavs mit 4/5 für 14 Punkte und 3 Steals an. Für den angeschlagenen Reggie Bullock durfte Josh Green starten, blieb jedoch extrem unauffällig (0, 0/2 FG) in 25 Minuten. Unter den Neuzugängen machte Spencer Dinwiddie die bessere Figur (8, 3/5), was bei Davis Bertans' Totalausfall (1/7 3P) jedoch nicht viel bedeutete.

Dallas startet mit Dreierregen - Herb Jones beeindruckt

Durch den heißen Start von Downtown (4/5 Dreier) bekam Dallas immer wieder einfache Würfe in der Zone, weshalb der Abschnitt mit 45:27 an die Gäste ging. Mit Doncic auf der Bank kühlte die Offense anschließend leicht ab, New Orleans nutzte diese Chance jedoch kaum, um den Rückstand zu verringern. 12 Sekunden nach seiner Einwechslung knallte Doncic dann den nächsten Stepback-Dreier rein, bevor Hayes auf der Gegenseite einen 7:0 im Alleingang startete. In dieser Phase zeigte Jones beeindruckende Defense gegen Doncic, die Dallas zumindest ein wenig verlangsamte (71:58 zur Pause).

Im dritten Viertel kamen die Pels sogar auf -8 ran, bevor Doncic wieder etwas anzog und persönlich für 16 Mavs-Punkte in Folge per Wurf oder Assist sorgte. Mit einem Dunk zum Ende des Viertels (105:81) machte er die 45 voll. Zu diesem Zeitpunkt war nur noch spannend, wie lange er noch auf dem Parkett stehen und wieviel Punkte er am Ende haben würde.

Mit 49 und 10 Minuten zu spielen kam Doncic auf die Bank, die 24-Punkte-Führung der Mavs schrumpfte jedoch schnell auf +15, wodurch ihrem Superstar keine Ruhe mehr vergönnt war. Doncic kam für die letzten 6:38 Minuten zurück, New Orleans ließ sich davon jedoch nicht aufhalten und verkürzte in Form von Ingram sogar auf -5 mit 3:36 Minuten zu spielen. Gerade noch rechtzeitig bekamen die Mavs jedoch wieder defensiv einen Zugriff, die Pelicans trafen anschließend nur noch einen Wurf aus dem Feld.

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