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NBA

NBA: Warriors-Lawine überrollt auch die Sixers - Chicago blamiert sich bei den Rockets

Von Ole Frerks
Stephen Curry wird von Matisse Thybulle verteidigt.

Die Golden State Warriors haben die beste Bilanz der Liga dank einer sensationellen zweiten Halbzeit behauptet. Phoenix eilt weiter von Sieg zu Sieg, die Bulls hingegen blamieren sich beim schwächsten Team der NBA. Anthony Edwards dominiert gegen die Heat.

Cleveland Cavaliers (9-10) - Phoenix Suns (15-3) 115:120 (BOXSCORE)

  • Diese Suns sind einfach unschlagbar! Zum 14. Mal in Folge verließ der amtierende West-Champion das Parkett als Sieger, auch wenn es diesmal richtig knapp war. Vor allem dank Devin Booker (35 Punkte, 14/21 FG) und Chris Paul (17, 12 Assists) konnte Phoenix seine Serie ausbauen und bleibt damit erster Verfolger der Warriors in der Western Conference.
  • Cleveland war dabei zu Beginn etwas besser im Spiel und nahm eine 5-Punkte-Führung mit in die Halbzeitpause. In Abwesenheit des weiter verletzten Evan Mobley zeigte vor allem Jarrett Allen eine bärenstarke Vorstellung (25, 9/10 FG, 11 Rebounds), hinzu kam exzellente Unterstützung durch Cedi Osman (23) sowie Darius Garland (19 und 7 Assists, bevor er ausfoulte). In der zweiten Halbzeit verloren die Gastgeber jedoch die Kontrolle über das Spiel.
  • Nach der Pause erhöhte Phoenix den defensiven Druck und erlaubte nur 20 Cavs-Punkte im dritten Viertel. Im letzten Durchgang kippte das Spiel dann komplett und die Suns gingen mit bis zu 10 Punkten in Führung, nun war es jedoch an Cleveland, noch einmal zurückzukommen. Mehrfach glichen die Cavs aus, bei denen vor allem Osman und Lauri Markkanen (14, 11 Rebounds) im letzten Viertel auffielen, mehrfach konterte Phoenix jedoch.
  • Am Ende brachten die Suns den Sieg an der Freiwurflinie nach Hause - in doppelter Hinsicht. Einerseits traf Paul seine Freebies, andererseits griffen die Suns in den Schlusssekunden auch zu der Taktik, schwächere Freiwurfschützen des Gegners zu foulen, damit dieser keinen Dreier treffen konnte. Es zahlte sich aus, als Ricky Rubio knapp fünf Sekunden vor Schluss bei 3 Punkten Rückstand beide Freiwürfe verfehlte.

Indiana Pacers (8-12) - Los Angeles Lakers (10-10) 116:124 OT (SPIELBERICHT)

Orlando Magic (4-15) - Charlotte Hornets (12-8) 99:106 (BOXSCORE)

  • Nach ihrem Hänger zwischendurch sind die Hornets endgültig zurück und haben nun sieben ihrer letzten acht Spiele gewonnen. Gegen die Magic taten sich die Hornets zwar lange recht schwer, übernahmen jedoch dank eines 15:0-Runs kurz vor dem Ende des dritten Viertels die Kontrolle und erledigten am Ende ihre Pflichtaufgabe.
  • "Die Identität eines Gewinner-Teams bildet sich auch daraus, jeden Tag einen anderen Weg zum Sieg zu finden", philosophierte Hornets-Coach James Borrego. "Heute gab es ein neues Drehbuch und es sind andere Jungs in die Bresche gesprungen."
  • Ein Sieggarant war Terry Rozier, der 27 Punkte (11/22 FG) sowie 5 Assists und 6 Steals verzeichnete. Der Guard war der effizienteste von drei 20-Punkte-Scorern der Hornets: Kelly Oubre (7/17) streute von der Bank 21 Zähler ein, LaMelo Ball kam auf 22 (7/17) und sorgte für den Schmunzler des Spiels, als er die eigene Athletik scheinbar etwas überschätzte und sich in Transition in bester Shaqtin-Manier verstopfte.
  • Orlando hat nun vier Spiele am Stück verloren, präsentierte sich aber gerade zu Beginn der Partie ordentlich. In Abwesenheit von Cole Anthony verzeichneten Mo Bamba (18 Punkte, 12 Rebounds) und Wendell Carter Jr. (14, 11) jeweils Double-Doubles, Nr.5-Pick Jalen Suggs machte mit 17 Punkten und 6 Assists (trotz 0/5 3FG) eins seiner bisher besseren Spiele. Und auch die Wagner-Brüder zeigten gute Vorstellungen: Franz kam auf effiziente 16 Punkte (7/12 FG), 7 Rebounds und 4 Assists, sein Bruder Moritz erzielte von der Bank kommend 13 Zähler (3/6 3FG).

Boston Celtics (10-9) - Brooklyn Nets (14-5) 104:123 (SPIELBERICHT)

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