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NBA

NBA: Starker Franz Wagner ärgert die Sixers bei knapper Pleite - Jokic zerlegt die Heat - Timberwolves bleiben heiß

Von Philipp Jakob
Franz Wagner schrammt gegen die Sixers nur knapp an seinem Career-High (28) vorbei.

San Antonio Spurs (6-13) - Washington Wizards (13-8) 116:99 (BOXSCORE)

  • Es klingt unglaublich für ein Team von Gregg Popovich, aber es hat fast ein Viertel der Saison 2021/22 gebraucht, bis San Antonio zwei Siege am Stück feiern konnte. Entscheidend war dabei die hochprozentige Offense im dritten Viertel, als Washington den Spurs-Backcourt um Derrick White und Dejounte Murray nicht mehr in den Griff bekam.
  • Nach einer weitestgehend ausgeglichenen Partie gewannen die Texaner diesen Abschnitt mit 39:27, White fing dabei für 18 Punkte Feuer, Murray streute 10 Zähler ein. Auch im letzten Durchgang konnte Washington nicht genügend Stops generieren, um einen Lauf zu starten und das Spiel nochmal eng zu gestalten. Stattdessen baute San Antonio den Vorsprung immer weiter aus.
  • White beendete die Partie mit einem persönlichen Saisonbestwert von 24 Punkten (10/21 FG), Murray flirtete mit einem Triple-Double (22, 10 Rebounds und 8 Assists). Die Spurs sorgten vor allem in der Zone für Furore (72:56 points in the paint), woran auch Jakob Pöltl (14, 11 Rebounds und 2 Blocks) seinen Anteil hatte.
  • Bradley Beal erwischte derweil nicht seinen effizientesten Tag, war mit 18 Punkten bei 8/21 aus dem Feld aber dennoch der Topscorer seiner Farben. Kentavious Caldwell-Pope (17) und Spencer Dinwiddie (16) zeigten ordentliche Leistungen, doch von der Bank kam wenig. Zudem ließ Washington eine gegnerische Wurfquote von 53,3 Prozent zu. Da konnten die Wizards nicht mithalten.

Utah Jazz (14-7) - Portland Trail Blazers (10-11) 129:127 (BOXSCORE)

  • Die zwei Stars der Blazers in Schach gehalten? Check. Nächstes Dreierfeuerwerk abgebrannt? Check. Blowout-Sieg eingefahren? Check. Sechs Erfolge aus den vergangenen acht Spielen haben die Jazz mittlerweile auf dem Konto, dank 30 Punkten von Donovan Mitchell stand gegen Portland am Ende ein ungefährdeter Sieg auf der Anzeigetafel. Es gab allerdings leichte Anlaufschwierigkeiten.
  • Im ersten Viertel fand die Offense der Hausherren noch nicht so richtig in ihren Rhythmus (34,6 Prozent FG), es dauerte eine Weile, bis Mitchell und Co. erwachten. Dann aber richtig. Allein im dritten Abschnitt hämmerte Utah 9 Dreier durch die Reuse und brachte 41 Zähler aufs Scoreboard. Die Jazz setzten sich mit bis zu 22 Punkten ab.
  • Nachdem die Mannen vom Salzsee zuletzt gegen die Pelicans 20 Dreier versenkten, ließen sie nun 19 Triples folgen. Neben Mitchell (12/20 FG, dazu 5 Assists und 4 Steals) reihten sich auch Jordan Clarkson (22, 6/10 Dreier), Rudy Gay (14, 3/10) oder Joe Ingles (14, 4/8, dazu 6 Assists) in den Spaß mit ein. Rudy Gobert legte zusätzlich 21 Punkte und 16 Rebounds auf.
  • Da konnten die Gäste nicht mithalten, auch wenn Portland zu Beginn des vierten Viertels nochmal auf -9 verkürzte. Echte Spannung kam aber nicht mehr auf, spätestens nachdem Mitchell weitere 7 Zähler und 2 Dreier aufs Scoreboard brachte. Von Damian Lillard (11, 4/12 FG) und C.J. McCollum (19, 7/17 FG) kam gegen die starke Jazz-Defense nicht viel, Anfernee Simons und Jusuf Nurkic waren mit jeweils 24 Zählern die fleißigsten Punktesammler der Blazers.

L.A. Clippers (11-10) - New Orleans Pelicans (6-17) 104:123 (BOXSCORE)

  • "Die Jungs haben ihn heute 'Dirk Valanciunas' genannt", fasste Pelicans-Coach Willie Green zusammen, was die Fans beim Spiel gegen die Clippers vom Center geboten bekamen. "Stephen Valanciunas" hätte auch gepasst, in solchen Gefilden war der Litauer unterwegs. Laut ESPN Stats & Info sind Valanciunas und Curry die einzigen Spieler, die in dieser Saison mindestens 35 Punkte, 10 Rebounds und 7 Dreier in einer Partie aufgelegt haben.
  • Beide dieser Partien kamen übrigens gegen die Clippers, die machtlos gegen das Dreierfeuerwerk des 29-Jährigen waren. Über die gesamte Spielzeit legt Valanciunas eine Dreierquote von 51,7 Prozent aus, in L.A. zeigte er, dass das kein Zufall ist. 29 seiner insgesamt 39 Punkte (Career-High) erzielte er in der ersten Halbzeit, womit er die schwächelnden Pelicans auf die Siegerstraße ballerte. Seine ersten sieben Dreier landeten allesamt im Korb, am Ende stand er bei 15/24 FG und 7/8 Triples, dazu sammelte er 15 Rebounds und zeigte auch noch einen Fastbreak-Dunk.
  • Dank Valanciunas rollten die Pelicans über die Gastgeber hinweg, bereits in der ersten Halbzeit lagen sie mit bis zu 21 Zählern in Front. Zwar kämpften sich die Clippers im Schlussabschnitt nochmal auf 8 Zähler ran, dann antwortete aber der ebenfalls starke Brandon Ingram. Er führte einen 17:8-Lauf an, der für die Entscheidung sorgte. Ingram legte 27 Punkte bei 12/18 aus dem Feld auf, Herbert Jones steuerte 16 Punkte bei.
  • Die Clippers haben nun fünf der vergangenen sieben Spiele verloren, daran änderten auch 27 Zähler von Paul George wenig. Reggie Jackson kam noch auf 19 Punkte, doch da die Hausherren New Orleans einfach nicht stoppen konnten, ging die Partie trotz einer Wurfquote von über 50 Prozent verloren. Isaiah Hartenstein legte 5 Punkte, 3 Rebounds und 2 Assists in 14 Minuten Einsatzzeit auf.
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