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NBA News - Warriors-Besitzer Joe Lacob äußert sich zu Trade-Gerüchten über Ben Simmons: "Passt nicht zu uns"

Von Philipp Jakob
Ben Simmons ist offenbar keine Option für die Golden State Warriors.

Warriors-Besitzer Joe Lacob hat mit öffentlichen Aussagen über Ben Simmons allen Trade-Gerüchten, der Sixers-Star könnte in Golden State landen, wohl einen Riegel vorgeschoben. Simmons passe nicht zum aktuellen Kader des sechsfachen Champions, so Lacob.

"Wir schauen uns immer alles genau an, um zu sehen, ob wir unser Team verbessern können. Das werden wir immer machen", sagte Lacob in einem Interview mit dem San Francisco Chronicle am Dienstag. Thema waren die aktuellen Trade-Gerüchte um einen "Defensive-Player-of-the-Year-Kandidaten in Philadelphia", wie es Lacob ausdrückte, um eventuelle Tampering-Strafen der NBA zu umgehen.

Simmons hat im Sommer einen Trade von den Philadelphia 76ers gefordert und wird offenbar nicht zum kommende Woche beginnenden Training Camp erscheinen, um einen Wechsel zu erstreiken. Der 25-Jährige will laut ESPN kein Spiel mehr für die Sixers absolvieren, angeblich präferiert er einen Trade an die Westküste.

In den vergangenen Wochen und Monaten wurde auch den Warriors Interesse am Point Guard nachgesagt. Allerdings drückte Lacob nun Zweifel aus, ob Simmons wirklich der Richtige für die Dubs ist. "In gewisser Weise passt er nicht zu dem, was wir vorhaben", erklärte der 65-Jährige.

"Er verdient eine Menge Geld, aber kann er am Ende von Spielen auf dem Court stehen? Ich weiß es nicht", führte Lacob weiter aus. "Er ist sehr talentiert, das Problem ist aber: Wir haben Draymond [Green]. Draymond und er sind sich sehr ähnlich in der Hinsicht, dass keiner von beiden wirklich wirft, aber beide viel Playmaking übernehmen. Das ist ein Problem. Das andere ist die Gehaltsstruktur."

Simmons verdient in der kommenden Saison 33 Millionen Dollar, insgesamt stehen ihm in den kommenden vier Jahren noch knapp 147 Mio. Dollar zu. Golden State müsste sich auf jeden Fall von Andrew Wiggins und weiteren Spielern trennen, um die Gehälter in einem potenziellen Deal passend zu machen.

Warriors-GM Myers: "Ich mag unser Team"

Zudem müsste sich Golden State wohl von jungen Talenten wie James Wiseman, Jonathan Kuminga und/oder Moses Moody trennen, Philadelphia wird zudem weitere zukünftige Erstrundenpicks verlangen. Berichten zufolge waren den Warriors die Forderungen der Sixers allerdings deutlich zu hoch, laut The Athletic gab es nie echte Verhandlungen.

General Manager Bob Myers bestätigte, dass Golden State wohl vorerst keine größeren Deals vor dem Start der Saison einfädeln wird: "Ich mag unser Team und ich glaube, das Team, das wir haben, wird das Team sein, mit dem wir ins Training Camp und in die Saison starten werden."

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