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NBA

NBA: Golden State Warriors schocken auch die Phoenix Suns - Los Angeles Lakers gewinnen OT-Schlacht

Von SPOX
Trotz einer Off-Night von Stephen Curry schocken die Golden State Warriors in den Phoenix Suns das nächste Spitzenteam.

Erst die Jazz, nun die Suns: Die Golden State Warriors schocken in den Schlussminuten das nächste Spitzenteam - trotz einer Off-Night von Stephen Curry. Die Los Angeles Lakers rettet in einer OT-Schlacht gegen die New York Knicks ein Gamewinner von Talen Horton-Tucker (Hier geht es zu den Highlights!). Die Miami Heat machen derweil ihr Playoff-Ticket perfekt und die Brooklyn Nets bangen um Kyrie Irving.

Nikola Jokic und Michael Porter Jr. führen die Nuggets zum Sieg, für die Celtics geht es ins Play-In-Turnier. Minnesota schießt Detroit aus der Halle.

Charlotte Hornets (33-36) - Denver Nuggets (45-24) 112:117 (BOXSCORE)

  • Nach zwei Pleiten in Folge sind die Nuggets zurück in der Erfolgsspur, zu verdanken hatten sie den knappen Erfolg in Charlotte mal wieder dem Duo Nikola Jokic und Michael Porter Jr. Beide schenkten den Hornets jeweils 30 Zähler ein, da half den Gastgeber auch ein furioses Comeback von Devonte' Graham nicht mehr.
  • Jokic und MPJ setzten Charlotte bereits im ersten Viertel ordentlich zu, Denver führte mit bis zu 21 Zählern. Eine Vorentscheidung war das aber noch lange nicht, bis zur Halbzeitpause waren die Hornets wieder dran. Und auch nachdem sich Denver im letzten Durchgang erneut zweistellig absetzte, gaben sich die Hausherren nicht geschlagen. Graham brachte sein Team mit 19 seiner 31 Zähler (7/14 Dreier) im Schlussabschnitt wieder heran.
  • Graham bekam noch von Terry Rozier (21) sowie Cody Zeller und Jaden McDaniels mit je 15 Punkten am meisten Unterstützung. LaMelo Ball hatte Probleme mit seinem Wurf (5 Punkte, 1/9 FG), verteilte aber immerhin 7 Assists und schnappte sich 12 Rebounds. Drehen konnte Charlotte die Partie aber nicht mehr, in der Crunchtime lieferten JaMychal Green per Putback oder Facundo Campazzo von Downtown die passende Antwort auf den Graham-Run.
  • Das überragende Duo der Nuggets waren aber Jokic und Porter Jr. Letzterer versenkte 12/18 aus dem Feld und 6/10 Dreier, Jokic (7/16 FG und 16/17 FT) kam zusätzlich auf 11 Abpraller und 6 Assists. Durch den Sieg ist Denver der Heimvorteil in der ersten Runde nicht mehr zu nehmen, Charlotte hat dank der Pleite der Chicago Bulls einen Platz im Play-In-Turnier dennoch sicher.

Detroit Pistons (20-50) - Minnesota Timberwolves (22-47) 100:119 (BOXSCORE)

  • Statt Playoff-Rennen liegt der Fokus der Pistons und Wolves auf dem Tanking-Rennen - wobei die Timberwolves mit dem zweiten Sieg in Folge ihre Chancen, den eigenen Pick zu behalten (Top-3-geschützt, ansonsten an GSW), selbst torpediert haben. Gegen ein ersatzgeschwächtes Detroit machte Minnesota kurzen Prozess.
  • Den Hausherren standen neun Spieler zur Verfügung, davon sechs Rookies. Die hatten offensiv enorme Probleme, Detroit traf in der ersten Halbzeit gerade einmal 34,3 Prozent aus dem Feld und leistete sich 15 Ballverluste. Entsprechend setzten sich die Wolves dank guter Leistungen von Karl-Anthony Towns und Anthony Edwards bereits im zweiten Viertel mit 24 Zähler ab, wirklich spannend wurde es im Anschluss nicht mehr.
  • KAT führte sein Team mit 28 Punkten (10/19 FG), 8 Rebounds und 5 Assists an, Edwards erzielte 22 Punkte. Dahinter lieferten auch Ricky Rubio (19) und D'Angelo Russell (15 und 10 Assists, 5/18 FG) gute Produktion ab. Bei den Pistons waren Saben Lee (22) und Saddiq Bey (21, 5/8 Dreier) noch die besten Akteure. Die Pistons haben nun die zweitschlechteste Bilanz der Liga, die Wolves liegen auf Platz 25.

Boston Celtics (35-34) - Miami Heat (38-31) 121:129 (BOXSCORE)

  • Das Rennen um den letzten sicheren Playoff-Platz im Osten ist entschieden, die Miami Heat machten mit dem erneuten Erfolg in Boston den Sack zu - die Celtics müssen dagegen ins Play-In-Turnier. Zwar zeigten sich die Hausherren im Vergleich zum ersten Duell am Sonntag deutlich verbessert, doch das ausgeglichene Scoring der Gäste und die Defense von Bam Adebayo machten letztlich den Unterschied.
  • Der Big Man warb im Anschluss der Partie für sich als Defensive Player of the Year, zuvor hatte er auf dem Parkett ein paar Argumente gesammelt. Im dritten Viertel machten beide Teams defensiv mehr Druck, doch als Duncan Robinson heiß lief, setzte sich Miami mit einem 17:4-Lauf ab. Im Schlussabschnitt hatte dann Goran Dragic das heiße Händchen, ein tiefer Triple des Point Guards stellte auf +21 für die Gäste. Anschließend gelang Boston immerhin noch Ergebniskosmetik.
  • Dabei musste Miami in der zweiten Halbzeit auf Jimmy Butler verzichten, der nach einem unabsichtlichen Schlag ins Auge das Parkett verlassen musste. Dafür sprangen gleich mehrere Heatles in die Bresche, Dragic erzielte 14 seiner 17 Punkte im vierten Durchgang (5/7 Dreier), Tyler Herro legte ein Double-Double von der Bank auf (24 und 11 Rebounds). Robinson (5/9 Dreier) und Adebayo streuten jeweils 22 Zähler ein, der Big Man sammelte zudem 7 Rebounds, 5 Assists und 2 Blocks.
  • Kemba Walker führte mit einem weiteren starken Auftritt die Kelten an (36, 14/27 FG), Jayson Tatum folgte dicht dahinter mit 33 Zählern (12/21 FG), 8 Rebounds sowie 6 Vorlagen. Evan Fournier erzielte noch 20 Punkte, doch gerade von der Bank kam zu wenig. Bostons Reservisten konnten mit Miamis Second Unit nicht mithalten (20:50). "Jeder muss in den Spiegel schauen und sich fragen: Geben wir wirklich alles, was wir haben? Und um ehrlich zu sein, das tun wir nicht", sagte Kemba. Boston hat nun sieben der vergangenen zehn Partien verloren.

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