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NBA

NBA: Phoenix Suns stehen zum ersten Mal seit über zehn Jahren in den Playoffs - Paul-Gala sorgt für Sieg gegen L.A. Clippers

Von SPOX
Die Suns stehen zum ersten Mal seit über zehn Jahren in den Playoffs.

Die Phoenix Suns haben sich mit 109:101 gegen die L.A. Clippers durchgesetzt und damit zum ersten Mal seit über zehn Jahren die Playoffs erreicht. Es war die zweitlängste aktive Serie nach den Sacramento Kings. In der Saison 2009/10 scheiterten die Suns erst in den Conference Finals. Gegen die Clippers, die auf 2 Spiele Differenz in der Tabelle distanziert wurden, drehte der überragende Chris Paul in der zweiten Halbzeit auf. Hier gibt es die Highlights im Video.

Phoenix Suns (44-18) - L.A. Clippers (43-21) 109:101 (BOXSCORE)

Nach 3 Punkten in der ersten Halbzeit war Paul nach der Pause nicht mehr zu stoppen und legte 25 Zähler nach (10/15 FG, 4/8 3FG). Hinzu kamen 10 Assists. Ebenfalls mit wichtigen Körben zur Stelle war Devin Booker, der das Spiel mit 21 Punkten (9/19 FG) beendete und lediglich aus der Distanz strauchelte (1/6). Mit Cameron Payne (15, 6/14 FG) und Frank Kaminsky (13, 6/8 FG) halfen zwei Reservisten, während Deandre Ayton blass blieb (5, 2/8 FG, 11 Rebounds).

Bei den Clippers gehörte die Bühne in Abwesenheit von Kawhi Leonard Paul George. Diese nutzte er für 25 Punkte (9/21 FG) und 10 Rebounds, konnte in der Crunchtime aber auch nichts mehr Zählbares beisteuern. Dies galt auch für seine Teamkollegen, auch wenn alle Starter zweistellig scorten (am besten Marcus Morris mit 16). Die etwas besseren Wurfquoten nutzten nichts, da die Clippers durch 15 zugelassene Offensivrebounds und 15 Turnover den Suns zu viele zusätzliche Chancen ermöglichten.

Die Clippers mussten weiter auch ohne Serge Ibaka und Patrick Beverley auskommen, bei Phoenix fehlten Dario Saric und Jae Crowder. Paul und Bridges gaben bei den Suns mit zwei schnellen Dreiern die Richtung vor, am Ende des ersten Viertel stand Phoenix bei 7/10 und 39 Punkten. Payne hatte von der Bank bereits 11 Zähler beigesteuert. Da auf der Gegenseite George gut aufgelegt war (15), hielt sich der Rückstand der Clippers noch in Grenzen: 31:39. Das Zwischenfazit von Clippers-Coach Tyronn Lue: "Wir waren nicht physisch genug."

Paul führt Suns mit 25 Punkten in HZ zwei zum Sieg

Dass Cameron Johnson den zweiten Abschnitt mit einem unbedrängten Dunk eröffnete, dürfte ihm somit auch nicht geschmeckt haben. George hatte zwischenzeitlich 15 Clippers-Punkte in Folge erzielt. Die Offense stotterte phasenweise auf beiden Seiten, nachdem Morris auf 49:53 verkürzt hatte, konterte Booker mit einem Dreipunktspiel. Es folgte ein 7:0-Lauf von Kaminsky, sodass die Suns nach 24 Minuten mit 10 Punkten führten.

Die Clippers kamen mit einem 7:0-Lauf gut aus der Kabine, nach der erforderlichen Auszeit schlugen Torrey Craig aus der Distanz und Paul per Stepback zurück. Rondo sorgte mit guten Minuten von der Bank dafür, dass der Rückstand überschaubar blieb, Luke Kennard versenkte einen Dreier, aber die letzten Punkte des Viertels gehörten Cameron Payne, der einen unfassbaren Floater über die Korbanlage traf.

Paul traf einen weiteren Dreier, es war bereits sein vierter des Abends. Terance Mann machte für die Clippers wichtige Plays am offensiven Brett, aber Booker und insbesondere Paul waren immer wieder mit brillanten Aktionen zur Stelle. Nach 8 Suns-Punkten in Folge von Paul stellte Booker auf +9, George konterte mit einem Dreipunktspiel. Mehrere Offensivrebounds brachen den Clippers das Genick, nachdem Mikal Bridges beim Dreier gefoult wurde und 2 von 3 traf, war die Entscheidung gefallen.

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