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NBA

NBA: Nikola Jokic zerlegt die Milwaukee Bucks - Boston Celtics schlagen L.A. Clippers knapp

Von SPOX
Nikola Jokic legte gegen die Milwaukee Bucks das 50. Triple-Double seiner Karriere auf.

Mit seinem 50. Triple-Double hat Nikola Jokic die Denver Nuggets zu einem Blowout gegen die Milwaukee Bucks geführt. Die Atlanta Hawks gewinnen das erste Spiel mit dem neuen Coach Nate McMillan, auch die Boston Celtics sind gegen die L.A. Clippers erfolgreich.

Trotz einer lange Zeit schwachen Vorstellung schlagen die Boston Celtics die Clippers. Nate McMillan feiert als neuer Coach der Atlanta Hawks in Miami ein gelungenes Debüt.

Washington Wizards (13-20) - Memphis Grizzlies (16-15) 111:125 (BOXSCORE)

  • Beim Blowout gegen die Rockets vor zwei Tagen hatte Ja Morant nur 7 Zähler beigesteuert, in Washington war der Point Guard der Grizzlies diesmal die treibende Kraft seiner Mannschaft. Morant erzielte in der Hauptstadt 35 Punkte (11/18 FG, 11/14 FT), spielte 10 Assists und schnappte sich obendrein auch noch 5 Rebounds.
  • Die Wizards erhielten dagegen nach der knappen Pleite in Boston den nächsten Dämpfer im Kampf um die Playoffs. Bradley Beal kam nur auf 23 Punkte (8/18 FG) und warf obendrein den Ball sechsmal weg. Backcourt-Kollege Russell Westbrook (23, 8/16 FG, 15 Assists) leistete sich sogar noch zwei Turnover mehr und kratzte so an einem eher unrühmlichen Triple-Double. Die vielen Ballverluste (22) brachen den Wizards das Genick, Memphis nutzte dies nämlich zu 32 Punkten.
  • Ein erstes Polster verschafften sich die Gäste im zweiten Viertel, als De'Anthony Melton (20, 6/10 Dreier) heiß lief. Der Backup-Guard traf drei Dreier im Viertel und half fleißig mit, dass der Vorsprung auf 17 Zähler anwuchs. Kurz nach dem Wechsel konnte Washington den Rückstand noch einmal auf -9 drücken, doch danach übernahm Morant ("Rock the Baby") und Memphis feierte einen letztlich ungefährdeten Sieg.
  • Neben Melton wussten von den Rollenspielern der Grizzlies auch Dillon Brooks (20) und erneut Justise Winslow (10) zu überzeugen, während Jonas Valanciunas (11, 16 Rebounds) wieder sein Double-Double verbuchte. Für die Wizards machte Moritz Wagner in elf Minuten 7 Zähler (3/6 FG) und 2 Rebounds, Isaac Bonga steuerte von der Bank kommend in knapp zehn Minuten 1 Rebound und 1 Assist bei. Robin Lopez (14, 6/6 FG) blieb perfekt aus dem Feld.

Boston Celtics (18-17) - L.A. Clippers (24-13) 117:112 (BOXSCORE, hier geht es zu den Video-Highlights)

  • Durch den dritten Erfolg am Stück weisen die Boston Celtics wieder eine positive Bilanz auf. Boston profitierte dabei auch vom Verletzungspech beim Gegner. Kawhi Leonard stand zunächst auf dem Spielberichtsbogen und wärmte sich auch auf, musste schließlich aber wegen Rückenschmerzen abbrechen. Ex-Celtic Marcus Morris kassierte kurz vor Ende der ersten Halbzeit einen Ellenbogen und kehrte wegen des Verdachts einer Gehirnerschütterung nicht mehr zurück.
  • Aber auch ohne Leonard kamen die Gäste gut aus den Startlöchern und schossen die Lichter aus. Gleiches galt aber auch für Boston, beide Teams trafen im ersten Viertel rund 60 Prozent. Absetzen konnte sich so keiner, es blieb bis in die Schlussphase spannend. Der ansonsten schwache Jayson Tatum (14, 5/16 FG) besorgte den Gastgebern mit einem persönlichen 7:0-Lauf die erste zweistellige Führung.
  • Die Clippers kamen dank einiger Dreier noch einmal heran. Paul George (32, 12/26 FG) verkürzte 11,5 Sekunden vor dem Ende noch einmal auf 2 Zähler, doch danach blieb Daniel Theis von der Freiwurflinie eiskalt und George vergab einen letzten Dreier. Theis verbuchte 9 Punkte (2/7 FG) und 6 Rebounds in 25 Minuten, stand aber etwas im Schatten seiner Center-Kollegen Tristan Thompson (13, 9 Rebounds) und vor allem Robert Williams (13, 8 Boards, 4 Assists, 3 Blocks).
  • Topscorer der Celtics war Kemba Walker mit 25 Punkten (6/12 Dreier), Jaylen Brown kam auf 18. Boston traf 16 seiner 32 Dreier und auch die Clippers kratzten an den 50 Prozent (18/38). Den Löwenanteil schulterte neben PG-13 Reggie Jackson (25, 5/6 Dreier, 7 Assists), dazu setzte auch Nicolas Batum (10, 4/6 FG) immer wieder Nadelstiche.

Miami Heat (17-18) - Atlanta Hawks (15-20) 80:94 (BOXSCORE)

  • Vor diesem Spieltag waren die Miami Heat die Inhaber der längsten Siegesserie der Liga, das ist aber schon wieder Geschichte. Atlanta nahm für die Pleite vor zwei Tagen Revanche und bescherte Neu-Coach Nate McMillan ein gelungenes Debüt. Einschränkend sei jedoch gesagt, dass Miami kurzfristig auf die Dienste von Jimmy Butler verzichten musste. Der Forward meldete sich vor dem Tip-Off mit Knieschmerzen ab.
  • Ohne den Franchise-Star war offensiv ordentlich Sand im Getriebe bei Miami. Lediglich im dritten Viertel wurden die 20 Punkte geknackt, so lässt sich in der heutigen NBA kein Spiel gewinnen - auch nicht gegen die kriselnden Hawks. Goran Dragic und Duncan Robinson (je 14) waren bereits die Topscorer, ansonsten punktete nur Bam Adebayo (11) zweistellig.
  • Die Heat hatten einfach keinen Go-to-Guy, die Hawks am Ende schon. Trae Young war drei Viertel lang fast unsichtbar, erzielte dann aber 13 seiner 18 Zähler (5/12 FG, dazu 10 Assists, 8 Turnover) im Schlussabschnitt. Die Gäste waren mit einem Rückstand von 3 Punkten in die letzten zwölf Minuten gegangen, diese gewannen die Hawks dann mit 31:14. Ein 15:1-Lauf über fast fünf Minuten sorgte für die Entscheidung, Young erzielte in dieser Phase seine 13 Zähler.
  • John Collins spielte dagegen keine Sekunde im vierten Viertel, seine 17 Punkte machte er alle zuvor. Coach McMillan sprach im Anschluss von einer Matchup-bedingten Entscheidung. Kevin Huerter (16) wusste ebenfalls zu gefallen, während Clint Capela (10, 17 Rebounds, 7 offensiv) die Heat vor große Probleme am Brett stellte. Atlanta schnappte sich 47 Rebounds, Miami gerade einmal 26.

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