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NBA

NBA: Luka Doncic von Ben Simmons kaltgestellt - Dallas Mavericks gehen bei den Philadelphia 76ers unter

Von SPOX
Luka Doncic hatte gegen Ben Simmons große Probleme.

Die Dallas Mavericks haben bei den Philadelphia 76ers einen Dämpfer hinnehmen müssen. Die Texaner fanden gegen die Defense der Sixers um einen bärenstarken Ben Simmons keine Lösung und unterlagen deutlich mit 97:111.

 

Philadelphia 76ers (22-11) - Dallas Mavericks (15-16) 111:97 (BOXSCORE)

Joel Embiid war mit 23 Punkten (5/20 FG, 11/12 FT) und 9 Rebounds der Topscorer der Gastgeber, Mann des Spiels war aber Ben Simmons, der Luka Doncic zeitweise komplett entnervte. Der Australier war in Phasen auch aggressiv im Angriff und verbuchte 15 Punkte (6/11) und 7 Assists. Bester Shooter der Sixers war Seth Curry (15), der gegen sein Ex-Team alle seine drei Distanzwürfe traf. Tobias Harris (6) kam wegen einer Knieverletzung nach der Pause nicht mehr zum Einsatz.

Doncic beendete die Partie mit 19 Punkten (6/13) und 4 Assists, aber auch 7 Ballverlusten. Von der Bank kommend lieferten Jalen Brunson (11) und Tim Hardaway Jr. (12) Unterstützung, während Maxi Kleber in gut 21 Minuten auf 6 Punkte und 4 Rebounds kam. Der deutsche Nationalspieler hatte jedoch die undankbare Aufgabe, erst Simmons und später Embiid zu verteidigen. Es wechselten sich Licht und Schatten ab.

Im Vergleich zum Sieg gegen Boston wechselte Mavs-Coach Rick Carlisle doppelt. Kleber kehrte nach seiner Knöchelverletzung zurück, Boban Marjanovic begann für Dwight Powell auf Center. Der Serbe machte es mit seiner Länge zunächst gut gegen Embiid, allerdings stand auch die Sixers-Defense. Simmons hielt Doncic vor sich. Nach einem 2/10-Start hauchte die Bank um Jalen Brunson den Gästen wieder Leben ein und übernahm durch einen 10:2-Lauf erstmals die Führung.

Ben Simmons meldet Luka Doncic fast komplett ab

Die Sixers bekamen durch zwei Dreipunktspiele von Dwight Howard (14, 8 Rebounds) ebenfalls Produktion von der Bank. Dallas machte sich früh im zweiten Viertel durch einige Ballverluste dagegen viel kaputt. Gerade Doncic hatte mit dem Druck der Sixers-Defense große Probleme mit der physischen Simmons-Defense. Der Australier war der beste Mann auf dem Feld und fand mit seiner Power auch Wege zum Korb und hatte bei einem 14:0-Run überall seine Finger im Spiel. Mit 59:43 ging es schließlich in die Pause.

Die Sixers hielten Dallas bei 37 Prozent aus dem Feld und forcierten 13 Ballverluste, welche in 14 eigenen Punkten mündeten. So wurden gewissermaßen die eigenen Defizite im Halbfeld kaschiert, auch wenn Embiid mit 13 Punkten im zweiten Viertel nach schwachem Start seinen Rhythmus fand.

Nach der Pause versuchten die Gäste es deswegen mit einer kleineren Aufstellung mit James Johnson auf der Fünf und das Experiment fruchtete. Kleber verteidigte Embiid aufopferungsvoll, während Doncic nun eher den Dreier suchte und einen 13:5-Lauf initiierte. Philly vergab die ersten sieben Würfe, sammelte aber Punkte an der Freiwurflinie, weil sie nach nur vier Minuten im Bonus waren.

Die Gäste blieben aber dank gutem Shooting aus der Distanz lange in Schlagdistanz, erst ein Lauf zum Ende des Abschnitts, als die Sixers wieder Ballverluste erzwangen, brachte Philly mehr Sicherheit. Der Vorsprung wuchs Anfang des vierten Viertels auf bis zu 26 Punkte an, die Sixers brauchten ihre Starter gar nicht mehr zu bringen, auch wenn Dallas' Reserve-Unit noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben konnte.

In keinem Saisonspiel gaben die Mavs bisher den Ball so oft her wie gegen die Sixers (22 TO), die dies immer wieder in Transition bestraften. Die Gastgeber verbuchten 24 Zähler im Fastbreak, das konnten die Mavs auch nicht mit ihrem guten Shooting aus der Distanz ausgleichen (38 Prozent).

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