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NBA-News - Toronto Raptors nach Pleite gegen Celtics angefressen: "Kein Swagger, kein gar nichts"

Von SPOX
Kyle Lowry und die Raptors haben gegen die Celtics die fünfte Pleite im sechsten Saisonspiel kassiert.

Nach der 114:126-Pleite gegen die Boston Celtics (hier gibt es die Highlights) stehen die kriselnden Toronto Raptors bei einer 1-5-Bilanz. Die Kanadier zeigten sich nach dem verpatzten Saisonstart angefressen - und suchten weiter nach dem Geheimrezept für eine Lösung.

"Wir müssen ein bisschen mutiger werden, ein bisschen tougher und ein bisschen ekliger", sagte Kyle Lowry nach der zweiten Pleite in Serie. "Und wir brauchen einen gewissen Swagger. Aktuell haben wir keinen Swagger. Wir haben gar nichts. Die Gegner sehen uns an und sagen sich: 'Okay, wir fressen sie auf.' Das ist kein gutes Gefühl."

Obwohl die Celtics auf mehrere Spieler, darunter Kemba Walker und Marcus Smart, verzichten mussten und Toronto einen ordentlichen Start in die Partie hinlegte, waren die Raptors am Ende chancenlos. Boston dominierte das zweite Viertel (38:14) und kontrollierte anschließend dank 40 Zählern von Jayson Tatum das Geschehen.

"Das ist unbekanntes Terrain für die meisten von uns", sagte Fred VanVleet, der den Champion von 2019 mit 35 Punkten anführte. "Ich persönlich war noch nie Teil von so etwas. Aber wir dürfen unsere Köpfe nicht hängen lassen. Niemand hat mit uns Mitleid."

Toronto hat nun in allen fünf Niederlagen eine zweistellige Führung verspielt, vergangene Saison stand das Team von Head Coach Nick Nurse noch bei einer Bilanz von 48-4, wenn sich die Raptors einen zweistelligen Vorsprung erarbeitet hatten. Aktuell ist es vor allem die Offensive, die stottert. Mit 41,2 Prozent haben die Raptors die mit Abstand schlechteste Feldwurfquote der Liga vorzuweisen.

"Es gibt kein Geheimrezept", sagte VanVleet. "Es gibt ein Batzen Probleme und wir müssen Wege finden, diese zu lösen." Das gilt auch für Pascal Siakam, dessen Probleme in der Bubble sich zum Saisonstart fortsetzten. Gegen Boston legte der 26-Jährige immerhin 22 Punkte (7/15 FG) und 6 Rebounds auf.

"Er war heute etwas aggressiver und ist öfters an die Freiwurflinie gekommen", sagte Lowry . "Er wird sich weiter zurückarbeiten und ich denke, wir brauchen uns keine Sorgen um ihn machen. Wir müssen unsere Probleme in Angriff nehmen, alle zusammen."

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