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NBA - Luka Doncic frustriert nach nächster Pleite der Dallas Mavericks: "Vieles läuft aktuell falsch"

Von SPOX
Luka Doncic und die Dallas Mavericks haben gegen die Jazz die dritte Pleite in Serie kassiert.

Die Dallas Mavericks haben die dritte Pleite in Serie kassiert, beim 104:116 gegen die Utah Jazz waren sie chancenlos. Entsprechend machte sich bei Luka Doncic nach der Partie der Frust breit. Mavs-Coach Rick Carlisle hofft auf eine baldige Rückkehr von Maxi Kleber.

"Ich weiß nicht, was ich sagen soll." Doncic war im wahrsten Sinne des Wortes sprachlos, als er nach der nun insgesamt sechsten Niederlagen in acht Spielen auf die derzeitige Verfassung der Mavs angesprochen wurde. "Vieles läuft aktuell falsch."

Wie so oft in den vergangenen Partien war Doncic mit 30 Punkten (13/24 FG) und 6 Assists der beste Mavs-Akteur, doch sonst? Nur Tim Hardaway Jr. (19) und Kristaps Porzingis (18) kamen auf eine zweistellige Punkteausbeute, der Rest des Abends gehörte den Jazz.

Die mussten zwar auf Topscorer Donovan Mitchell verzichten, dominierten dennoch das Geschehen von Beginn an. Die Mavs fanden kein Mittel gegen Rudy Gobert, der mit 29 Punkten und 20 Rebounds in der Zone wütete, Jordan Clarkson erzielte ein Season-High mit 31 Zählern von der Bank und Joe Ingles streute 7 Dreier und 21 Zähler (ebenfalls Season-High) zum nun bereits zehnten Sieg in Serie ein. Damit setzte sich Utah an die Spitze der Western Conference (14-4).

Die Hausherren waren Dallas vor allem an den Brettern überlegen (50:36 Rebounds), allein in Halbzeit eins sammelte Gobert (13) mehr Abpraller als das komplette Mavs-Team (12). Aus Mavs-Sicht ging es mit einem 19-Punkte-Rückstand zum Pausentee, Besserung war anschließend nicht in Sicht.

Mavs: Fehlende Team-Chemie ein Grund für die Misere?

"Die erste Halbzeit war der Killer", analysierte Coach Rick Carlisle. "Wir sind nicht mit genügend Energie und Wille rausgekommen. Sie waren großartig und wir haben nicht gut gespielt." So einfach war die Zusammenfassung der Ereignisse, die Fehleranalyse fiel dagegen etwas schwerer.

"Wir sind einfach nicht wir selbst", sagte Doncic. "Wir müssen uns fangen und viel besser sein als das." Porzingis führte die fehlende Team-Chemie als Grund für das derzeitige Tief an. Zuletzt waren drei Starter aufgrund des Corona-Protokolls lange Zeit außer Gefecht, "wir sind uns nicht über unsere Rollen klar".

"Wir sind einfach da draußen und spielen", führte Porzingis fort. "Wir sind eine talentierte Truppe, aber solange wir nicht alle zurückhaben, zusammenspielen und auch abseits des Courts Zeit miteinander verbringen, werden wir diese Chemie nicht haben."

Immerhin kehrten gegen Utah Dorian Finney-Smith und Josh Richardson, beide verpassten neun Spiele aufgrund einer Corona-Infektion, ins Starting Lineup zurück. Auch Dwight Powell war nach acht verpassten Spielen wieder dabei. Alle drei waren aber noch weit entfernt von ihrer Topform.

Richardson (6) und Finney-Smith (3) standen jeweils 24 Minuten auf dem Parkett, Powell (0 und 3 Rebounds) kam 13 Minuten zum Einsatz. "Sie haben uns gegeben, was sie geben konnten", sagte Carlisle. "Das ist hart, aber das ist erst der Anfang für sie auf dem Weg zurück."

Dallas Mavericks hoffen auf Rückkehr von Maxi Kleber

"Es wird nicht lange dauern, bis die drei zurück im Flow sind", war sich derweil Hardaway Jr. sicher. Das werden die Mavs auch brauchen, um die Pleitenserie zu beenden. "Wir haben nicht viel als komplettes Team gespielt. Das ist keine Ausrede, aber gleichzeitig macht es das sehr schwer. Aber hey, wenn es leicht wäre, dann würde es jeder machen", sagte Hardaway Jr.

Immerhin stellte Carlisle eine baldige Rückkehr von Maxi Kleber in Aussicht. Der 28-Jährige verpasste ebenfalls bereits neun Spiele im Corona-Protokoll der NBA, hat mittlerweile aber die Quarantäne verlassen und absolviert individuelle Workouts.

"Er ist auf einem anderen Zeitplan, weil es bei ihm länger gedauert hat", erklärte Carlisle. In der kommenden Partie am Freitag wird Kleber erneut fehlen, in den anschließenden Heimspielen gegen die Phoenix Suns könnte er aber sein Comeback geben. Doch zuvor steht ein zweites Duell mit den Jazz an. Die Mavs wollen dann eine Antwort liefern.

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