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NBA

NBA: Los Angeles Lakers sehen Schlüssel in der Defense - Boston Celtics sorgen sich um Marcus Smart

Von SPOX
Schröder und James setzten sich gemeinsam gegen die Celtics durch.

Im Spiel der beiden Traditionsfranchises aus Los Angeles und Boston hatten die Lakers das bessere Ende auf ihrer Seite und konnten sich beim 96:95 im Schlussviertel insbesondere auf ihre Defensive verlassen. Bei den Celtics war hingegen ein Spieler untröstlich, während das Team um ihren verletzten Leader bangt. Hier gibt es die Highlights im Video!

Bei der Niederlage in Detroit mussten die Lakers aufgrund einer Quadrizepsverletzung noch auf Anthony Davis verzichten, in Boston zeigte er direkt wieder, welch großen Einfluss er auf das Spiel nehmen kann - obwohl sich sein Einsatz erst kurz vor Spielbeginn entschied. In der Offensive überzeugte er mit 27 Punkten und schnappte sich dort auch 6 Rebounds (14 insgesamt), am anderen Ende des Feldes zeigte er seine Variabilität und steuerte unter anderem 2 Steals bei.

"Für mich geht es darum, zurück in den Attacke-Modus zu kommen, aggressiv zu sein, gut am offensiven Brett zu arbeiten, in der Zone zu sein. So, wie ich das heute gemacht habe", sagte Davis. Laut Head Coach Frank Vogel habe ihn die Verletzung ein bisschen zurückgeworfen, umso höher sei die Leistung einzuschätzen. "Wir wollten, dass er dominiert. Und wenn er das auf beiden Seiten des Balles schafft, sind wir schwer zu schlagen."

Den Hauptgrund für den Sieg sahen die Protagonisten allerdings in der gemeinsamen Defense im vierten Viertel. Nur noch 17 Punkte ließ L.A. in diesem Durchgang zu, es war bereits der vierte Sieg in der laufenden Saison in Spielen, in denen die Lakers mit einem Rückstand in die finalen zwölf Minuten gegangen sind. "Talent kann dich nur bis zu einem bestimmten Punkt bringen", betonte LeBron James die Wichtigkeit der entsprechenden Einstellung.

"Es war klar, dass wir es nicht zulassen werden, drei Spiele in Folge zu verlieren. Wir haben letztes Jahr mit 30 Punkten hier verloren und konnten somit auch Revanche nehmen. Jeder hat heute mit vollem Einsatz gespielt und das hat sich ausgezahlt", ergänzte Davis, während sich Vogel insbesondere über die Tiefe des Kaders freute, die auch in Zukunft elementar für den Erfolg des Teams sein werde. "Wir werden weiterhin darauf bauen."

Lakers freuen sich über Defense und Supporting Cast

Damit dürfte sich auch Dennis Schröder (12 Punkte, 7 Assists) angesprochen fühlen, dem zwar bei weitem nicht alles gelang, der aber in der Crunchtime einige gute Szenen hatte, darunter ein Dreipunktspiel gegen Buddy Daniel Theis sowie seinen einzigen Treffer aus der Distanz. Noch etwas besser machten es die Reservisten Kyle Kuzma (11, 4/8 FG) und Big Man Montrezl Harrell, der acht seiner zehn Würfe für 16 Punkte versenkte.

Auf der Gegenseite gab es nach dem Spiel genau zwei Gesprächsthemen: Die beiden Chancen auf den Sieg kurz vor Schluss sowie die Verletzung von Marcus Smart. "Ich lächle eigentlich immer, aber heute habe ich das nicht getan. Ich habe mir zu viele Gedanken gemacht und hatte deswegen eine mentale Blockade", haderte Kemba Walker, der in den Schlusssekunden einen aussichtsreichen Wurf aus der Mitteldistanz vergab, mit sich selbst.

Auch ansonsten erwischte der Point Guard einen völlig gebrauchten Tag und verwandelte nur einen seiner zwölf Würfe (4 Punkte). Das Plus/Minus von -8 war der schlechteste Wert aller Akteure. Es war erst Walkers fünftes Spiel der Saison, nachdem er die ersten zwölf aufgrund eines Eingriffes am Knie noch vepasste. "Ich mag den Wurf, den wir bekommen haben. Wir würden diesen in zehn von zehn Fällen wieder nehmen", sprang der starke Jaylen Brown seinem Teamkollegen zur Seite. Nach Walkers Jumper vergab auch Theis noch eine aussichtsreiche Möglichkeit, sein Tip-In fand nicht den Weg in den Korb.

Boston Celtics sorgen sich um Marcus Smart

Während die Niederlage gegen den Titelverteidiger auf lange Sicht verschmerzbar ist, dürfte die Celtics ein längerer Ausfall ihres Anführers Smart härter treffen. Smart ging 10:28 Minuten vor dem Ende schmerzverzerrt zu Boden, als er unter dem eigenen Korb beim Kampf um den Rebound ohne gegnerische Beteiligung falsch mit seinem linken Fuß aufkam.

Im Anschluss konnte er nur mit Unterstützung der Coaches das Feld verlassen und sein Bein nicht belasten. Eine MRT-Untersuchung am Sonntag soll weiteren Aufschluss geben, in einer ersten Reaktion vermeldeten die Celtics eine Wadenzerrung - mit dieser Diagnose dürften alle Beteiligten mehr als glücklich sein.

"Jeder macht sich Sorgen um seine Gesundheit. Er ist essenziell für unser Team. Unabhängig von seinen Zahlen ist er unser Anführer. Hoffentlich sind die Testergebnisse negativ und wir bekommen ihn bald zurück", erklärte Brown. Die Celtics haben ihre vergangenen beiden Spiele verloren, ab Dienstag steht ein Roadtrip mit fünf Spielen an der Westküste an, los geht es bei den Golden State Warriors.

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