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NBA

NBA: Westbrook-Triple-Double reicht Wizards wieder nicht - Sixers dominieren gegen zuvor ungeschlagene Orlando Magic

Von SPOX
Russell Westbrook verbuchte in seinem vierten Spiel für die Wizards sein viertes Triple-Double.

Russell Westbrook kommt für die Washington Wizards wieder auf ein Triple-Double, doch die Hauptstädter warten weiter auf den ersten Sieg. Die erste Niederlage mussten die Orlando Magic hinnehmen, für Philadelphia treffen sogar Ben Simmons und Dwight Howard Dreier. Die Phoenix Suns feiern den besten Start seit elf Jahren.

Die Washington Wizards bleiben weiter ohne Sieg, auch gegen dezimierte Bulls reicht es nicht.

Indiana Pacers (4-1) - Cleveland Cavaliers (3-2) 119:99

  • Die Pacers bleiben unter Neu-Coach Nate Bjorkgren eine der angenehmen Überraschungen. Gegen die Cavs gab es den vierten Sieg im fünften Spiel - und der war überzeugend. Anführer war einmal mehr Domantas Sabonis, der 25 Punkte (10/14 FG), 11 Rebounds und 7 Assists auflegte. Unterstützung kam unter anderem auch von Doug McDermott (18, 3/6 Dreier, 9 Boards) von der Bank kommend.
  • Indiana gab früh die Marschrichtung vor, im ersten Viertel versenkten die Gastgeber gleich sechs Dreier und erspielten sich so eine schnelle zweistellige Führung. Danach brachte der erneut gute Backcourt um Collin Sexton (28, 12/19 FG) und Darius Garland (21, 5/7 Dreier) die Cavs heran und hielt die Partie zur Pause spannend.
  • Es folgte die Show von Sabonis, der im dritten Viertel alle seine fünf Würfe für 11 Zähler traf, dazu verwandelte auch Aaron Holiday (12) seine zwei Dreier. Mit 31:17 ging der Abschnitt an die Gastgeber, die sich ein Polster von bis zu 21 Zählern herausspielten. Neben Sabonis punkteten auch alle anderen Starter zweistellig, darunter Victor Oladipo (16, 8 Assists) und auch Myles Turner (14), dem diesmal nur ein Block, dafür aber 4 Steals gelangen.
  • Andre Drummond (11, 4/11 FG, 13 Rebounds) steckte bei den Cavs vor allem in der ersten Halbzeit in Foulproblemen, zudem fehlten mit Nr.5-Pick Isaac Okoro (Fuß) und Kevin Love (Wade) zwei Starter. Einen guten Eindruck machte dagegen wieder Larry Nance Jr. (10, 7 Assists), der für Love auf der Vier begann.
  • Sexton ist inzwischen einer der besseren Scorer auf der Zwei. Der 21-Jährige verbuchte im letzten Spiel des Jahres sein zehntes 20-Punkte-Spiel in Folge.

Washington Wizards (0-5) - Chicago Bulls (2-3) 130:132

  • In der Hauptstadt wird es langsam ungemütlich. Durch die zweite Niederlage am Stück gegen die Bulls sind die Wizards neben Detroit das einzige Team, welches in dieser Spielzeit noch auf einen Sieg wartet. Russell Westbrook (22 Punkte, 8/18 FG, 10 Rebounds, 11 Assists) legte zwar in seinem vierten Spiel das vierte Triple-Double auf, doch schon wieder war das nicht genug.
  • Der Guard der Wizards hatte 44 Sekunden vor dem Ende die Chance, die Wizards in Führung zu bringen, wurde jedoch von Zach LaVine geblockt. Auch Bradley Beal (28) ließ 30 Sekunden später den nächsten Leger zum möglichen Sieg liegen, sodass Otto Porter Jr. und LaVine mit vier verwandelten Freiwürfen den Deckel drauf machten.
  • Das war nicht unbedingt zu erwarten, schließlich fehlten Chicago in Lauri Markkanen, Tomas Satoransky, Chandler Hutchison und Ryan Arcidiacano gleich vier Spieler, die wegen des Hygienekonzepts nicht beim Team sein durften. Dafür blühte Porter (28, 10/14 FG, 12 Rebounds, 3 Steals) als Power Forward auf und entlastete damit den Backcourt um LaVine (22, 6/17) und Coby White (16, 5/16, 10 Assists). Von der Bank lieferten Daniel Gafford und Thaddeus Young (je 15) Produktion.
  • Bei den Wizards liegt dagegen noch vieles im Argen. Rui Hachimura (17) feierte nach Verletzung zwar ein gutes Comeback, dafür war Backup Davis Bertans (3, 0/8 FG) ein Totalausfall. Neben Beal erzielte auch Thomas Bryant 28 Zähler. Moritz Wagner bekam zum zweiten Mal in dieser Saison eine Chance und legte in 7:27 Minuten 5 Zähler (2/3 FG, 1/1 Dreier), 2 Rebounds, aber auch wieder 4 Fouls auf. Isaac Bonga kassierte dagegen ein DNP.

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