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NBA

NBA: LeBron James und die Los Angeles Lakers mühen sich zum Sieg gegen Bulls - LaMelo Ball sticht Lonzo aus

Von SPOX
LeBron James und die Los Angeles Lakers haben nur mit viel Mühe einen Sieg gegen die Chicago Bulls eingefahren.

Die Los Angeles Lakers haben mit viel Mühe gegen die Chicago Bulls gewonnen, auch dank eines guten Auftritts von Dennis Schröder. Derweil entscheidet LaMelo Ball das familieninterne Duell gegen Pelicans-Star Lonzo für sich, die Celtics retten einen Sieg nach Hause und die Rockets schießen die Magic ab. Bei den Jazz und Raptors purzeln die Rekorde.

Die Celtics und Suns verspielen hohe Führungen, Boston rettet den Sieg aber doch noch nach Hause. Phoenix muss sich dagegen Jerami Grant geschlagen geben. Die Knicks müssen einen Rückschlag hinnehmen.

Detroit Pistons (2-7) - Phoenix Suns (6-3) 110:105 OT

  • In der Offseason unterschrieb Jerami Grant bei den Pistons, um der Welt zu beweisen, dass er das Zeug zur Nummer eins eines Teams hat. Gegen die Suns unterfütterte er diese Annahme mit weiteren Argumenten, mit 31 Punkten (10/15 FG) und 10 Rebounds führte der 26-Jährige Mo-Town laut ESPN Stats & Info zum höchsten Comeback-Sieg der Franchise seit 25 Jahren.
  • Mitte des zweiten Viertels sahen die Suns mit einem 23-Punkte-Vorsprung bereits fast wie der sichere Sieger aus. Die Gäste aus Arizona starteten mit einem heißen Händchen von Downtown in die Partie, vor allem Langston Galloway (alle seine 17 Punkte im zweiten Durchgang, 5/8 Dreier) war gegen sein Ex-Team richtig gut aufgelegt.
  • Doch nach dem Seitenwechsel hatte Phoenix enorme Probleme mit der Zonenverteidigung der Pistons. Die Suns brachten nur noch 37 Zähler in der zweiten Halbzeit aufs Scoreboard. Zwischenzeitlich vergaben die Gäste 16 Dreier in Serie. Devin Booker war dabei mit 23 Zählern (5/12 Dreier) noch bester Scorer seines Teams, Deandre Ayton kam auf 14 Punkte und 12 Rebounds, Chris Paul legte 11, 9 Assists sowie 7 Bretter auf. Phoenix machte sich mit 20 Ballverlusten aber auch immer wieder das Leben selbst schwer.
  • So kämpfte sich Detroit nach und nach zurück in die Partie. 9,6 Sekunden vor dem Ende glich Mason Plumlee (12) nach guter Vorarbeit von Grant aus, der finale Versuch von Booker landete nur am Ring - Overtime! Dort übernahm Detroit mit einem 9:0-Lauf angeführt von Grant und Rookie Saddiq Bey (10) die Kontrolle, ein Triple von Grant brachte die Entscheidung. Blake Griffin und Delon Wright steuerten jeweils noch 16 Zähler zum ersten Pistons-Sieg nach drei Pleiten bei.

Boston Celtics (7-3) - Washington Wizards (2-7) 116:107

  • Am Ende dürfte bei den Kelten Erleichterung statt Freude über den vierten Sieg in Serie überwogen haben. Trotz eines 28-Punkte-Vorsprungs im dritten Viertel war für die Hausherren mehr zittern angesagt als ihnen lieb war. Letztlich brachten Jayson Tatum (32 Punkte, 14/27 FG) und Jaylen Brown (27, 13 Rebounds und 5 Assists) das Spiel aber doch nach Hause.
  • Brown machte vor allem im zweiten Viertel fast, was er wollte. Boston traf als Team in den ersten 24 Minuten knapp 60 Prozent aus dem Feld und schien nach wenigen Minuten im dritten Abschnitt Nägel mit Köpfen zu machen. Dann wurden die Hausherren aber zunehmend fahrlässig (21 Turnover für 36 Wizards-Punkte), teils hatte die Partie mehr von einem lustlosen Pickup-Game.
  • So führte Bradley Beal seine Farben mit 41 Zählern (16/29, dazu 3 Rebounds und 3 Assists) zurück in die Partie. Auch Rui Hachimura lieferte mit 17 Punkten eine gute Vorstellung ab, er war es auch, der Washington siebeneinhalb Minuten vor dem Ende auf -4 heranbrachte. Doch den Wizards und auch Beal ging anschließend die Luft aus, drehen konnten sie die Partie nicht mehr.
  • Der Shooting Guard hat nun in den vergangenen zwei Spielen 101 Punkte erzielt - beide Partien gingen jedoch verloren. "Wir können nicht mal ein geparktes Auto verteidigen", sagte der genervte Beal. Russell Westbrook lieferte kaum Unterstützung (12, 4/16 FG, 8 Assists und 7 Turnover). Einen soliden Auftritt legte derweil Moritz Wagner hin (1 Punkt, 3 Rebounds, 1 Assist in 13 Minuten), der während des Wizards-Comebacks viele Minuten auf dem Parkett stand. Isaac Bonga kam nur auf 6 Minuten Einsatzzeit, in denen er abgesehen von solider Defense kaum etwas ausrichten konnte (0 Punkte, 1 Rebound, 1 Assist).
  • Der dritte Deutsche auf dem Parkett, Daniel Theis, legte 10 Punkte und 6 Rebounds auf. In Anbetracht der ausgedünnten Big-Men-Rotation der Kelten kam Tacko Fall 19 Minuten zum Einsatz. Der Fanliebling überzeugte mit 4 Punkten, 8 Rebounds sowie 3 Blocks - auch Westbrook gehörte auf spektakuläre Weise zu seinen Opfern.

New York Knicks (5-4) - OKC Thunder (4-4) 89:101

  • Der Knicks-Höhenflug ist nach drei Siegen in Serie vorerst vorbei. Shai Gilgeous-Alexander brachte die Thunder im Madison Square Garden mit 25 Punkten (9/14 FG), 10 Rebounds und 7 Assists auf die Siegerstraße - schön anzuschauen war das Gezeigte auf beiden Seiten aber nicht immer.
  • OKC legte einen Katastrophen-Start hin, im ersten Viertel brachten die Gäste nur magere 15 Zähler aufs Scoreboard bei einer Feldwurfquote von 20,8 Prozent. Im zweiten Abschnitt ließen sich dann die Knicks vom Wurfpech anstecken (18 Punkte), im weiteren Spielverlauf entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Im Schlussabschnitt setzten sich die Thunder dann mit einem 11:3-Lauf entscheidend ab, auch dank 11 Zählern von Hamidou Diallo.
  • Der 22-Jährige legte insgesamt 23 Punkte und 11 Rebounds auf, auch Al Horford konnte Akzente setzen (15 und 8 Rebounds). Auf Seiten der Knicks war R.J. Barrett mit 19 Zählern (7/21 FG, 7 Rebounds) bester Scorer. Julius Randle erzielte nach einem schwachen Start immerhin noch 18 Punkte in der zweiten Halbzeit (dazu 12 Bretter und 7 Assists).
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