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NBA

NBA: Cavs dominieren Nets trotz Kyrie-Show - Brogdon trifft Gamewinner gegen Magic

Von SPOX
Kyrie Irving konnte die Brooklyn Nets erneut nicht zum Sieg über die Cleveland Cavaliers führen.

Die Cleveland Cavaliers besiegen die Brooklyn Nets ein zweites Mal in drei Tagen, Joel Embiid ist von den Boston Celtics nicht zu stoppen. Malcolm Brogdon rettet die Pacers, Jerami Grant scheitert haarscharf an der ablaufenden Uhr. Die Nuggets schlagen die Suns in der Overtime und die Heat und Timberwolves gehen unter.

Jerami Grants Wurf zum Sieg gegen die Rockets kam zu spät, Malcolm Brogdon machte es besser und versenkte die Magic in der Overtime. Die Bulls zogen den Hornets im vierten Viertel davon.

Charlotte Hornets (6-9) - Chicago Bulls (7-8) 110:123

  • Die Bulls übernahmen die Führung zu Beginn des zweiten Viertels und gaben sie dann nicht mehr ab, in der zweiten Halbzeit kamen die Hornets nie näher als auf 5 Punkte an Chicago ran. Neben den Startern Zach LaVine (25, 8/12 FG, 9 Assists) Coby White (18, 3/8 3P, 8 Assists) und Lauri Markkanen (23, 10/17 FG) kamen auch Garrett Temple (15, 5 Turnover) und Otto Porter Jr. (13, 8 Rebounds) auf eine zweistellige Punkteausbeute von der Bank.
  • Insgesamt war das Tempo der Partie sehr hoch, beide Mannschaften konnten die vielen Turnover (15 von Chicago, 20 von Charlotte) der Gegner für einfache Fastbreakpunkte (16 für Bulls, 14 für Hornets) nutzen. Chicago machte aus seinen 15 Offensivrebounds zudem 18 Punkte, die Hornets erzielten nur 6 Punkte nach 11 Offensivrebounds.
  • Gordon Hayward (34 Punkte, 12/20 FG) hielt die Hornets mit 17 Punkten im dritten Abschnitt im Spiel, auch Devonte' Graham (24, 9/18 FG, 6 Assists) erwischte seit längerer Zeit wieder einen guten Tag. Cody Zeller stand den Hornets erstmals seit seinem Fingerbruch im Saisonauftakt wieder zur Verfügung und steuerte 5 Punkte und 3 Rebounds in knapp 11 Minuten von der Bank bei.
  • LaMelo Ball bestätigte seine gute Form nicht, auf 7 Punkte des Nr.3-Picks kamen auch 5 Turnover. Graham und Terry Rozier (10 Punkte, 4/12 FG) spielten beide knapp 38 Minuten, für Ball blieben nur etwa 16 Minuten Einsatzzeit übrig.

Detroit Pistons (3-12) - Houston Rockets (5-9) 102:103

  • So knapp! Jerami Grant hatte mit 3,4 Sekunden und 1 Punkt Rückstand die Chance, das Spiel für sein Team zu entscheiden, schloss seinen Drive jedoch Sekundenbruchteile zu spät ab. Die Referees pfiffen sogar noch zum Foul, entschieden jedoch mithilfe des Videobeweises, dass das Foul erst nach Ablauf der Spielzeit geschehen war.
  • Dabei schien es lange, als würde Houston einen entspannten Sieg einfahren. Die Rockets entschieden das Auftaktviertel dank einer starken Dreierquote (6/12) mit 34:21 für sich, Detroit traf nur seiner 7 seiner ersten 21 Versuche aus dem Feld. Schon zu Beginn des zweiten Viertels war Detroit mit -20 im Rückstand.
  • Zum Ende des dritten Viertels gingen die Pistons jedoch sogar mit 5 Punkten in Führung, Grant (21 Punkte, 8 Rebounds) brachte sich hauptsächlich mit Freiwürfen (10/13) auf das Scoreboard, nur 4 seiner 15 Feldwürfe (0 der ersten 7) landeten im Korb. Wayne Ellington (18, 6/10 3P), Delon Wright (18, 8/14 FG) und Josh Jackson (12) punkteten noch zweistellig für Detroit.
  • Bei den Rockets war es offensiv eine ausgeglichenere Verteilung der Punkte, vier Starter und drei Reservisten erzielten 10 Punkte oder mehr. Topscorer war Eric Gordon (20, 6/15 FG), DeMarcus Cousins (5) schnappte sich 15 Rebounds und verteilte 7 Assists, traf aber nur 2 seiner 16 Feldwürfe (1/6 3P). Insgesamt fielen die Wurfquoten schwach aus, die Rockets verwandelten 38,9 Prozent ihrer Versuche aus dem Feld, die Pistons sogar nur 37,8 Prozent.

Indiana Pacers (9-6) - Orlando Magic (7-9) 120:118 OT

  • Der Tag des Malcolm Brogdon! Der Guard krönte seine starke Leistung (23 Punkte, 8/18 FG, 6 Assists) mit dem Gamewinner in der Overtime. Beim Endstand von 118:120 hatten die Magic noch 2,6 Sekunden Zeit um zu antworten, Evan Fourniers (26, 4/8 3P, 9 Assists) Dreier landete jedoch auf der vorderen Ringkante. Die Magic hatten bereits in Regulation zwei gute Möglichkeiten, das Spiel zu gewinnen, leisteten sich jedoch zwei Turnover.
  • Beide Teams starteten heiß in die Partie: Aaron Gordon (17, 9 Rebounds) erzielte die ersten 11 Punkte der Magic (4/5 FG, 3/4 3P), Doug McDermott antwortete mit 10 Punkten (4/5 FG) und zwei Dreiern innerhalb der ersten sechs Minuten. Acht der ersten zwölf Distanzwürfe des Spiels zappelten im Netz. Gordon agierte phasenweise als Point Guard, wenn Cole Anthony (9) auf die Bank wanderte, und verteilte so 9 Assists.
  • Myles Turner stand nach seinem Bruch in der Hand schon wieder im Starting Lineup der Pacers, die Bandage an seiner Rechten schien ihn nicht sonderlich einzuschränken (22, 3/6 3P, 9 Rebounds). Jeremy Lamb machte eine gute Figur in seinem zweiten Spiel nach seiner schweren Verletzung und erzielte 22 Punkte (7/14 FG), Domantas Sabonis (18 Punkte, 11 Rebounds, 9 Assists, 5 Steals) glich die Partie in den letzten Sekunden der Regulation aus und schrammte knapp am nächsten Triple-Double vorbei.
  • Nikola Vucevic legte ein Double-Double (24 Punkte, 12 Rebounds, 4/9 3P) auf, Dwayne Bacon (16, 7/12 FG) und Terrence Ross (12, 1/5 3P) lieferten von der Bank der Magic ab.
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