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NBA

NBA - Nach Sieg über Blazers: LeBron James startet Lobeshymne auf Anthony Davis

Von SPOX
LeBron James (r.) adelte Anthony Davis (l.) für seine herausragende Leistung.

Die Los Angeles Lakers haben sich mit einem beeindruckenden Sieg über die Portland Trail Blazers in Spiel 2 zurückgemeldet. Anthony Davis stellte dabei sogar LeBron James in den Schatten, der dies sichtlich genoss (hier findet Ihr die Highlights von Davis). Bei den Portland Trail Blazers dreht sich dagegen alles um die Verletzung von Damian Lillard.

Es war klar, nach der desaströsen Niederlage in Spiel 1 gegen die Portland Trail Blazers mussten die Los Angeles Lakers eine Reaktion zeigen. Dass sie es in dieser Art und Weise taten, war dann doch beeindruckend.

"Ganz offensichtlich war das ein wichtiges Spiel für uns. Wir haben einen riesigen Respekt vor ihnen. Wir werden in jedem Spiel der Serie so kämpfen müssen, wie wir es heute getan haben", gab Lakers-Coach Frank Vogel die Marschroute vor.

Einer der diese komplett verinnerlicht hatte, war Anthony Davis. Er ließ keinen Zweifel daran, zu beweisen, dass Spiel 1 nur ein Ausrutscher war. "Ich wollte heute einfach mit der Einstellung rausgehen, aggressiv zu sein und meinem Team auf beiden Seiten des Platzes helfen. Ich wollte alles machen, was nötig ist, um zu gewinnen", erklärte Davis.

Anthony Davis ragt heraus

Diesen Worten ließ er Taten folgen. Davis dominierte vom Start weg. 31 Punkte in 29 Minuten gelangen zuletzt 1987 Kareem-Abdul Jabbar in einem Playoff-Spiel für die Lakers.

LeBron James holte auf der anschließenden Pressekonferenz daher auch zu einer allumfassenden Lobeshymne auf seinen Teamkollegen aus.

"Ich hatte in meiner Karriere einige großartige Teamkollegen. AD ist eins dieser Einhörner. Er macht Dinge, die andere großartige Teamkollegen nicht im Stande waren zu tun. Im gleichen Sinne kann man Dwyane Wade nennen, der Dinge konnte, die zum Beispiel AD nicht kann. Und dann ist da noch Kyrie Irving, der Dinge kann, die AD und Dwyane Wade nicht können. Ich hatte den Luxus mit großartigen Spielern zu spielen und das sind nur drei von ihnen", adelte James seinen Kollegen zu einem der besten Mitspieler aller Zeiten, um dann zu erklären, was die Anwesenheit von Davis für sein ganz persönliches Spiel bedeutet.

LeBron erklärt ADs Bedeutung für sein Spiel

"In diesem Augenblick, in dem ich die Offensive anleite und das Tempo bestimme, den Ball dann zu einem heißen AD geben zu können, ist Luxus für mich und für das Team. Ich muss keinen Basketball unter Druck spielen, ich bekomme offene Würfe, ich bekomme offene Wege und kann diese nutzen. Heute wurde ich nicht gezwungen, offensiv viel zu machen, weil neben AD auch unsere Shooter wieder da waren", erklärte James, der sich in der Tat offensiv (10 Punkte, 7 Assists, 6 Rebounds) zurückhielt.

Nie gewann LeBron ein Playoff-Spiel, in dem er weniger Punkte erzielte. Überhaupt gab es in seiner Karriere nur drei Spiele, in denen er weniger punktete als in Spiel 2 und sein Team trotzdem gewann.

Davis, der mit so viel Lob anscheinend nicht umgehen kann, gönnte sich erst einmal einen Witz auf Kosten seines Teamkollegen. "Er hat alles gesehen in den 25 Jahren, die er schon spielt", scherzte AD und erntete dafür aus dem Off ein gepflegtes "Fuck you!" Die Stimmung im Team der Lakers passt wieder.

Anthony Davis Statistiken der Saison 2019-20

ZeitpunktSpielePunkteReboundsAssistsStealsBlocksFeldwurfquoteDreierquote
Regular Season6226,1 9,33,21,52,350,3 Prozent33 Prozent
Playoffs229,511,02,01,51,546,7 Prozent33,3 Prozent

Lillard gibt Auskunft über seine Verletzung

Ganz anders sieht es bei den Blazers aus. Da war nicht nur die desaströse Leistung, die für schlechte Laune sorgte, auch die Verletzung von Damian Lillard bereitet Sorgen. Der Superstar stieß bei einem Steal von hinten mit seiner linken Hand an die Hacke von Davis. Dabei kugelte er sich den Ringfinger aus und kam nicht wieder ins Spiel zurück.

Für Lillard steht zwar außer Frage, dass er in Spiel 3 dabei sein kann, dennoch wird man abwarten müssen, wie ihn die Verletzung behindern wird. Sein Spiel lebt nun einmal von seinem außergewöhnlichen Ballhandling. Da kann ein schmerzender und nicht vollumfänglich beweglicher Finger schon ein Handicap sein. "Es schmerzt einfach und ist sehr empfindlich. Dazu ist es ein bisschen geschwollen. Es ist unangenehm", gab Lillard über sein Empfinden Auskunft.

Über die Leistung seines Teams wollte er nicht zu viele Worte verlieren. "Wir haben uns nicht ausgeruht. Sie waren einfach härter dabei als wir. Es war ihr Abend. Uns half natürlich nicht, dass wir auch offensiv nicht gut gespielt haben."

Jetzt sind die Blazers gefragt, eine Reaktion zu zeigen. Wer Lillard kennt, weiß, dass sie kommen wird. Verletzter Finger Hin oder Her.

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