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NBA-News: Geldstrafe für Marcus Smart nach Kritik an Schiedsrichtern

Von SPOX
Marcus Smart legte sich gegen die Milwaukee Bucks mit den Schiedsrichtern an.

Marcus Smart von den Boston Celtics bekommt nach seiner Kritik an den Schiedsrichtern eine Geldstrafe in Höhe von 15.000 US-Dollar aufgebrummt. Das berichtet NBA-Insider Shams Charania (The Athletic).

Smart hatte die Unparteiischen nach der Niederlage gegen die Milwaukee Bucks in der Nacht auf Samstag kritisiert, nachdem sie ihm nach eigenen Aussagen eine "Ausrede" präsentierten, um MVP Giannis Antetokounmpo im Spiel zu lassen.

In den Schlussminuten attackierte der Grieche die Zone, Smart stelle sich ihm in den Weg und die Schiedsrichter entschieden zunächst auf Charge, wodurch Giannis sein sechstes Foul gesammelt und auf die Bank gemusst hätte. Nach eingehender Beratung entschieden sie jedoch, dass Smart nicht rechtzeitig in Position war und änderten ihre Entscheidung in ein Blocking-Foul gegen den Celtics-Spieler.

"Ich wünschte, ich hätte eine bessere bekommen", sagte Smart auf die Frage, ob er eine Erklärung für den Call bekommen hat. "Die Ausrede war, dass ich zu spät dran war, um das Charge zu ziehen", fügte er an und schob seine eigene Sicht der Dinge umgehend hinterher. "Ganz ehrlich, ich glaube, wir alles wissen, worum es wirklich ging. Es war Giannis' sechstes Foul. Sie (die Schiedsrichter) wollten ihn nicht draußen sehen. Lasst uns das Kind einfach beim Namen nennen."

NBA: Giannis entscheidet Spiel gegen die Boston Celtics

Durch die Entscheidung der Referees gab es anstatt Ballbesitz für die Celtics mit 90 Sekunden auf der Uhr beim Spielstand von 107:107 zwei Punkte plus Freiwurf für Antetokounmpo. Giannis verwandelte von der Linie, im Gegenzug vergab Jaylen Brown einen Dreier, ehe Khris Middleton von Downtown für die Vorentscheidung sorgte (113:107).

Antetokounmpo selbst wollte nach der Partie nichts von einer falschen Entscheidung der Schiedsrichter wissen. Seiner Meinung nach sei Smart bei seinem Versuch, das Charge zu ziehen, noch in der Bewegung gewesen. "Zu allererst ist das seine Meinung", sagte der Grieche. "Aber ich habe mit ihm darüber gesprochen und am Ende des Tages respektiere ich ihn als Spieler."

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