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NBA

NBA: Damian Lilliard mit nächster Gala - New Orleans Pelicans verpassen Playoffs - L.A. Clippers patzen

Von SPOX
Lillard überragte gegen die Sixers.

Die New Orleans Pelicans haben die Playoffs verpasst. Neben der bitteren Pleite gegen San Antonio ist hierfür der Sieg der Portland Trail Blazers verantwortlich, die sich über eine weitere Gala von Damian Lillard freuen dürfen. Eine überraschende Niederlage kassieren derweil die L.A. Clippers

Die Thunder haben einen ungefährdeten Erfolg gegen die weiter sieglosen Washington Wizards gefeiert. Dabei liefern Isaac Bonga und Moritz Wagner ihre jeweils besten Scoring-Partien in der Bubble ab.

Oklahoma City Thunder (43-26) - Washington Wizards (24-46) 121:103 (BOXSCORE)

  • Auch nach dem sechsten Anlauf bleiben die Wizards das einzige Team in der NBA-Bubble ohne einen Sieg. Die Thunder liefen zu keinem Zeitpunkt wirklich Gefahr, die Partie zu verlieren. Angeführt von einem Karrierebestwert von Darius Bazley mit 23 Punkten (8/13 FG, 5/8 Dreier, dazu 7 Rebounds) beträgt der Rückstand von OKC auf Houston auf Platz vier weiter 1 Spiel.
  • Oklahoma City musste kurzfristig auf Steven Adams (Prellung am linken Bein) und Nerlens Noel (Knöchelprobleme) verzichten. Dafür war Mike Muscala nach seiner Gehirnerschütterung wieder fit - und wie. Der Big Man durfte für Adams von Beginn an ran und versenkte zwei schnelle Dreier für eine frühe 10:0-Führung.
  • Anschließend ließ OKC nichts mehr anbrennen. Bereits im zweiten Viertel setzten sich die Thunder bis auf 19 Zähler ab, später waren es bis zu 22 Punkte Vorsprung. Zwar kämpfte sich Washington Anfang des Schlussabschnitts kurzzeitig auf 12 Zähler heran, doch Chris Paul stellte mit einigen Jumpern und einem Assist schnell wieder einen komfortablen Vorsprung her. Davon konnten sich die Wizards nicht mehr erholen.
  • CP3 beendete die Partie zwar "nur" mit 13 Punkten und 9 Assists, doch der Point God hatte das Geschehen jederzeit unter Kontrolle. So kam er zusätzlich noch auf 6 Rebounds, 3 Steals und 2 Blocks und ein Plus/Minus-Rating von +26. Danilo Gallinari kam auf 20 Zähler, Shai Gilgeous-Alexander legte 18 Punkte und 7 Assists auf. Dennis Schröder war nach der Geburt seines zweiten Kindes zumindest als Virtual Fan wieder dabei.
  • Auf Seiten der Wizards avancierte Jerome Robinson mit 19 Punkten von der Bank zum Topscorer des Teams. Dahinter folgte auch schon Isaac Bonga mit 14 Punkten, 8 Brettern sowie 2 Assists bei 5/12 aus dem Feld (alle seine Highlights gibt es hier im Video). Für Bonga war es genau wie für seinen deutschen Teamkollegen Moritz Wagner die beste Scoring-Partie seit dem Restart. Wagner kam auf 12 Punkte (5/8 FG) und 3 Rebounds, Troy Brown Jr. erzielte ebenfalls 12 Zähler.

Hier geht es zu den Highlights der Partie zwischen den Thunder und Wizards.

Toronto Raptors (50-19) - Memphis Grizzlies (33-38) 108:99 (Spielbericht)

New Orleans Pelicans (30-40) - San Antonio Spurs (30-39) 113:122 (BOXSCORE)

  • Die Pelicans haben im Playoff-Rennen den finalen Rückschlag kassiert, aufgrund des Sieges von Portland ist das Aus der Pelicans im Kampf um die Postseason besiegelt. Da reichten auch 25 Punkte von Zion Williamson am Ende nicht - vor allem nicht gegen einen wieder einmal eiskalten DeMar DeRozan, der die Spurs im Schlussabschnitt wieder vorbei an den Suns auf Platz zehn im Westen führte.
  • Bereits der Start in die Partie verlief aus Pelicans-Sicht verheerend. New Orleans sah sich früh einem 3:14-Rückstand entgegen und obwohl dieser egalisiert wurde, lief es im Anschluss nicht wirklich besser. Zur Halbzeit lag New Orleans mit 17 Zählern hinten, auch aufgrund von 11 Ballverlusten, die zu 22 Spurs-Punkten führten.
  • Nach dem Seitenwechsel zeigten die Pelicans endlich die für ein Must-Win-Spiel angemessene Energie und den nötigen Einsatz. Trotz eines zwischenzeitlichen 20-Punkte-Rückstands kämpften sich Zion und Co. zurück (32:19 im dritten Viertel), im Schlussabschnitt verkürzten die Pels sogar bis auf 3 Zähler.
  • Dann übernahm aber wie so oft in der Bubble DeRozan die Kontrolle. 15 seiner 27 Zähler erzielte der 31-Jährige im Schlussabschnitt, ein 8:0-Lauf brachte den Spurs wieder etwas Abstand und sorgte letztlich für die Entscheidung. Auch Rudy Gay machte mit 19 Punkten eine sehr gute Figur, Derrick White spielte stark, bis er mit einer Knieprellung vom Feld musste (16 Punkte in 21 Minuten).
  • Ansonsten lieferten auch Dejounte Murray (18), Drew Eubanks (8 und 11 Rebounds) oder Jakob Pöltl einen guten Auftritt ab. Letzterer erzielte zwar nur 4 Punkte, überzeugte aber mit 14 Brettern und teilweise starker Defense gegen Williamson.
  • Der Nr.1-Pick von 2019 beendete die Partie dennoch mit 25 Punkten und 7 Rebounds (aber -21), blieb jedoch gerade in Halbzeit eins blass. Auf Seiten der Pels wehrte sich zudem J.J. Redick mit 31 Punkten und 8 von 12 Dreiern gegen das drohende Aus im Playoff-Rennen, Brandon Ingram kam auf 17 Zähler. Allerdings war vor allem das Guard-Duo Jrue Holiday (7, 2/12 FG, 7 Assists) und Lonzo Ball (5, 2/10 FG, 10 Assists) enttäuschend. NOLA ließ zudem im letzten Durchgang 41 Punkte zu - das war definitiv zu viel.

Hier geht es zu den Highlights der Partie zwischen den Pelicans und den Spurs.

Boston Celtics (47-23) - Orlando Magic (32-39) 122:119 (BOXSCORE)

  • Dass die Celtics und Magic vermutlich auf den Plätzen in die Playoffs gehen werden, auf denen sie derzeit stehen (drei und acht), stand bereits vor der Partie fest. Dennoch lieferten sich die beiden Ost-Teams einen großen Kampf, der seine Entscheidung erst in der Verlängerung fand. Bester Celtic auf dem Weg zum dritten Sieg in Folge war Gordan Hayward.
  • Der Flügelspieler erzielte 31 Punkte (12/18 FG, 9 Rebounds), darunter drei wichtige Freiwürfe in der Overtime. Auch Jayson Tatum überzeugte, die beiden wichtigsten seiner 29 Punkte (10/24 FG, 9 Rebounds) erzielte er 4,2 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit, als er das Spiel in die Verlängerung schickte. Jaylen Brown legte ein Double-Double auf (19 Punkte, 12 Rebounds), auch Brad Wannamaker punktete zweistellig von der Bank. Daniel Theis startete und kam in 30 Minuten auf 6 Punkte und 7 Rebounds.
  • Die Magic mussten neben Jonathan Isaac und Aaron Gordon auch noch auf den erkrankten Evan Fournier sowie Michael Carter-Williams verzichten, begegneten den Celtics aber dennoch über 53 Minuten auf Augenhöhe. Angeführt von Nikola Vucevic, der 26 Punkte (11/27 FG) und 11 Rebounds auflegte, führte Orlando auch in der Schlussphase noch mit fünf Punkten.
  • Bis auf Wes Iwundu (9) punkteten alle Starter Orlandos zweistellig, die besten Scorer nach Vucevic waren mit Terrence Ross (18, 6/17 FG) und Markelle Fultz (16, 7/18 FG) allerdings zwei Reservisten. "Ich habe den Jungs gerade in der Umkleidekabine gesagt, dass dies nicht der Einsatz war, den ich mir vorstelle", war Magic-Coach Steve Clifford nicht zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft.

Hier geht es zu den Highlights der Partie zwischen den Celtics und den Magic.

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