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NBA

NBA: Devin Booker bleibt bei sechstem Suns-Sieg on fire! Raptors gewinnen Topspiel gegen die Bucks

Von SPOX
Devin Booker führt die Suns zum sechsten Sieg im sechsten Spiel.

Die Phoenix Suns bleiben auch im sechsten Spiel in der NBA-Bubble ungeschlagen! Devin Booker setzte seinen starken Lauf mit 35 Punkten gegen die Oklahoma City Thunder fort, während die Toronto Raptors das Spitzenspiel gegen die Milwaukee Bucks für sich entscheiden.

Außerdem: Jimmy Butler entscheidet mit seinen Heat das Duell gegen T.J. Warren und die Pacers klar für sich.

Phoenix Suns (32-39) - Oklahoma City Thunder (43-27) 128:101 (BOXSCORE)

  • Die Suns bleiben das heißeste Team der Liga. Gegen die Thunder holten sich der weiterhin heiße Devin Booker und Co. den sechsten Sieg im sechsten Bubble-Spiel - und sorgen damit weiterhin für enorme Spannung im Playoff-Rennen im Westen. Angeführt von 35 Booker-Punkten (hier gibt es die Highlights im Video) sprang Phoenix in der Tabelle auf Platz zehn und liegt nur noch ein halbes Spiel hinter den Trail Blazers auf Platz 9. "Wir haben noch nichts erreicht, jeder versucht natürlich in die Playoffs zu kommen", erklärte Suns-Coach Monty Williams.
  • Die Partie begann mit einem Kuriosum. DeAndre Ayton stand kurzfristig nicht in der Starting Five, da er am Sonntag einen Corona-Test verpasst hatte. Zwar holte er am Montag vor dem Spiel den Test nach, doch solange das Ergebnis nicht vorlag, durfte der Center nicht beim Team sein. Erst kurz vor Tip-Off kam die Nachricht des negativen Corona-Tests, Ayton machte sich sofort auf den Weg in die Halle und stand pünktlich zum zweiten Abschnitt auf dem Parkett.
  • Zu diesem Zeitpunkt schien OKC die Partie unter Kontrolle zu haben. Die Thunder versenkten auch ohne drei Starter (Steven Adams, Shai Gilgeous-Alexander und Danilo Gallinari) 5 Dreier im ersten Abschnitt und lagen zwischenzeitlich mit 15 Zählern in Front. Dann übernahmen aber immer mehr die Suns die Oberhand.
  • Cameron Johnson erzielte 13 seiner 18 Punkte im zweiten Durchgang, dazu liefen nun die Suns mit 6 Triples heiß. Zur Pause war die Partie ausgeglichen, bevor Booker zu Werke ging. Ein ansatzloser Dreier vom Logo war das Highlight seiner 16 Punkte im dritten Durchgang, bei OKC ging offensiv dagegen nichts mehr zusammen. Phoenix entschied den Abschnitt mit 33:17 für sich, im Laufe des vierten Viertels verzichtete OKC auf die meisten Starter und der Vorsprung wuchs immer weiter an.
  • Booker war mit 35 Punkten (9/17 FG), 5 Rebounds und 4 Assists nicht nur bester Mann an diesem Abend, sondern stellte mit seinem 90. 30-Punkte-Spiel seiner Karriere auch noch den Suns-Franchise-Rekord von Walter Davis ein. Ansonsten lieferten auch Mikal Bridges (18), Dario Saric (16 und 9 Rebounds) und Cameron Payne (14) gut ab. Ayton beendete die Partie nach seiner Verspätung mit 10 Punkten und 6 Rebounds in 17 Minuten.
  • Auf Seiten der Thunder war Darius Bazley mit 22 Zählern und 10 Brettern fleißigster Punktesammler. Chris Paul hielt sich mit 14 und 7 Assists etwas zurück, ansonsten kamen nur Abdel Nader (15) und Mike Muscala (11) auf eine zweistellige Punkteausbeute.

Hier geht es zu den Highlights der Partie Suns gegen Thunder.

Utah Jazz (43-28) - Dallas Mavericks (43:30) 114:122 (Spielbericht)

Milwaukee Bucks (55-16) - Toronto Raptors (51-19) 106:114 (BOXSCORE)

  • Im Spitzenspiel der Eastern Conference haben sich die Toronto Raptors gegen die Milwaukee Bucks durchgesetzt. In Abwesenheit der Stars konnten sich die Kanadier auf die starken Norman Powell (21, 7/13 FG), Matt Thomas (22, 9/17 FG, Career-High!) und Chris Boucher (25, 11 Rebounds) verlassen. Pascal Siakam erwischte einen gebrauchten Abend mit 14 Punkten bei 5 von 16 aus dem Feld.
  • Die sportliche Bedeutung des Spiels hielt sich in Grenzen, die Plätze der beiden Teams vor dem Playoff-Start standen fest. Dementsprechend wurden auf beiden Seiten einige angeschlagene Spieler geschont. Bei den Bucks war es MVP Giannis Antetokounmpo (er musste sich einer Zahn-OP unterziehen und könnte die letzten beiden Seeding Games verpassen), bei den Raptors Kyle Lowry, Fred VanVleet und Serge Ibaka.
  • Nach holprigem Start fielen auf beiden Seiten die Dreier, beide Teams hatten nach einem Viertel bereits 6 Distanzwürfe versenkt. Angeführt von Rookie Thomas (12 Punkte nach einem Durchgang) setzten sich die Raptors Stück für Stück ab. Zusätzlicher Wermutstropfen für die Bucks: Wesley Matthews muss bereits nach 1:34 das Feld verlassen und kehrte nicht mehr zurück.
  • Die Raptors überzeugten mit intensiver Defense, Mitte des zweiten Viertels war die Führung erstmals zweistellig. Kyle Korver zeigte zwar, dass er auf seine alten Tage nichts verlernt hat (14 Punkte, 4/4 3FG zur Halbzeit), da die Raptors die Hälfte allerdings mit einem 7:0-Lauf beendeten, schwoll die Führung auf 67:53 an.
  • Zu Beginn des zweiten Durchgangs starteten die Bucks einen kleinen Run, näher als auf 8 Punkte sollten sie jedoch nicht herankommen. Milwaukee stellte sich mit unnötigen Turnovern immer wieder selbst ein Bein (gesamt: 19). Zu Beginn des Schlussviertel ließ Boucher auf einen Dreier einen monströsen Dunk mit Foul folgen. Die Führung der Raptors wuchs bis auf 22 Punkte an, die Bucks betrieben in der Folge Schadensbegrenzung und verkürzten bis auf 6 Zähler.
  • In Abwesenheit des Greek Freak war Korver mit 19 Zählern (5/6 3FG) Topscorer der Bucks, Khris Middleton kam auf 17 Punkte (6/12 FG). Eric Bledsoe und Brook Lopez trafen 4 ihrer 11 Würfe für 11 bzw. 12 Punkte. George Hill versenkte 4 Dreier und erzielte 14 Zähler. Insbesondere in der Zone (30:46 Punkte, 11:16 Offensiv-Rebounds) zogen die Bucks den Kürzeren.

Hier geht es zu den Highlights der Partie Bucks gegen Raptors.

Miami Heat (44-27) - Indiana Pacers (43-28) 114:92 (BOXSCORE)

  • Im Duell zweiter Teams mit identischen Bilanzen haben sich die Miami Heat klar gegen die Pacers durchgesetzt und Platz vier im Osten zementiert. Die Franchise aus Florida konnte sich dabei auf eine Mannschaftsleistung verlassen: Alle Starter sowie zwei Reservisten kamen auf eine zweistellige Punkteausbeute.
  • Die Heat erspielten sich im Laufe der ersten Halbzeit eine 12-Punkte-Führung, Jimmy Butler - nach drei Spielen Pause aufgrund einer Fußverletzung wieder im Einsatz - haderte zwar mit seinem Wurf (1/7 FG), kämpfte sich allerdings achtmal an die Linie. Die Pacers schafften es bis zur Pause, das Spiel auszugleichen. Hauptverantwortlich: T.J. Warren (12), mit dem sich Butler in der Vergangenheit einige Scharmützel lieferte. "Sie waren aggressiver und haben ihre Würfe getroffen. Sie spielen hart und sind ein gut gecoachtes Team", lobte Warren den Gegner.
  • Miami startete mit einem 8:0-Lauf in die zweite Hälfte, während bei Indiana überhaupt nichts fallen wollte. Anders bei den Heat: Nach 21,1 Prozent aus der Distanz in Halbzeit eins waren es im dritten Durchgang 54,5 Prozent (6/11). Drei davon gingen auf das Konto von Duncan Robinson. Die Folge war eine deutliche Führung, die zu Beginn des Schlussabschnittes auf 20 Zähler anwuchs und die Entscheidung bedeutete.
  • Die Heat schafften es, Warren (12, 5/14 FG) in Halbzeit zwei komplett aus dem Spiel zu nehmen, auch dank Butler, der sich über weite Strecken vor allem in der Defensive aufrieb, letztlich aber doch auf 19 Punkte (5/13 FG), 11 Rebounds, 5 Assists und 4 Steals kam. Butler verteidigte Warren in 25 Ballbesitzen, währenddessen kam der Pacer auf 2 Punkte (1/3 FG). Stark spielten außerdem Derrick Jones Jr. (18, 9/11 FG) und Tyler Herro (17, 7/11 FG) auf.
  • Bei den Pacers war Victor Oladipo mit 14 Zählern (4/9 FG) bereits Topscorer, ansonsten scorten nur Warren und Malcolm Brogdon zweistellig. Während sich Indiana nur 45 Rebound schnappte, waren es bei den Heat 59. Ähnlich sah es am offensiven Brett aus (6:13). Miami sicherte sich 11 Steals und punktete 16-mal im Fast Break (IND: 8).

Hier geht es zu den Highlights der Partie Heat gegen Pacers.

Los Angeles Lakers (52-18) - Denver Nuggets (46-25) 124:121 (Spielbericht)

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