Suche...
NBA

NBA-News - Michael Jordan als Teamkollege bei den Chicago Bulls: "Er war ein Arschloch"

Von SPOX
Einige Teamkollegen von Michael Jordan bei den Chicago Bulls hatten sogar Angst vor dem GOAT.

Michael Jordan hat in der neuesten Episode der ESPN/Netflix-Doku "The Last Dance" über sein Verhältnis mit seinen Teamkollegen bei den Chicago Bulls gesprochen. Die hatten teilweise sogar Angst vor MJ.

"Siegen hat einen Preis. Und Leadership hat einen Preis", sagte Jordan. "Ich habe die Leute hochgezogen, wenn sie nicht hochgezogen werden wollten. Ich habe sie herausgefordert, wenn sie nicht herausgefordert werden wollten."

"Sobald du zum Team dazustößt, musst du einen gewissen Standard leben, wie ich das Spiel gespielt habe und ich habe nichts darunter akzeptiert", erklärte Jordan weiter. "Wenn das bedeutet, dass ich dir manchmal auf die Nerven gehen muss, dann habe ich das getan."

In der Doku sind zahlreiche Szenen zu sehen, wie MJ beispielsweise im Training seine Teamkollegen anbrüllt und beleidigt. "Wenn Leute das sehen, werden sie sagen: 'Er war nicht wirklich ein netter Kerl. Er war vielleicht sogar ein Tyrann.' Nun, das sagen sie, weil sie nie etwas gewonnen haben", so MJ. "Ich wollte gewinnen. Aber ich wollte auch, dass sie Teil des Gewinnens sind."

Jud Buechler, der von 1994 bis 1998 bei den Bulls eine Reservistenrolle einnahm, erklärte sogar, dass Teamkollegen vor Jordan Angst hätten. Auch Will Perdue, Teamkollege Jordans während des ersten Threepeats, wurde deutlich: "Lasst uns das klarstellen: Er war ein Arschloch. Er hat die Linie mehrere Male überschritten."

Allerdings wusste Perdue im Nachhinein auch die positiven Aspekte von Jordan zu schätzen. "Mit der Zeit hast du darüber nachgedacht, was er versucht, zu erreichen und du sagst dir: ' Ja, er war toller Teamkollege'", so der Center.

Michael Jordan: "wollte um jeden Preis gewinnen"

"Meine Mentalität war, rauszugehen und um jeden Preis zu gewinnen", betonte Jordan. "Wenn du nicht diese harte Mentalität mitmachen möchtest, dann brauchst du nicht an meiner Seite zu sein."

So provozierte der GOAT seine Teamkollegen auch im Training, um sie zu testen. Beispielsweise geriet er auch mit Steve Kerr nach einem harten Foul an den heutigen Warriors-Coach aneinander. Anschließend kam es zu einer kleinen Schlägerei, in der Kerr sich "meinen Respekt verdient" hat, so MJ.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung