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NBA News - Jared Dudley von den Los Angeles Lakers: "Jedes Team hat einen Dennis Rodman"

Von SPOX
Jared Dudley von den Los Angeles Lakers will vor allem mit den Superstars sehr vorsichtig umgehen.

Die NBA arbeitet an Plänen für einen Neustart der 19/20er Saison und hat dabei offenbar ein "Bubble"-Konzept im Sinn, in dem alle Spieler an einem oder zwei Orten versammelt werden würden. Jared Dudley von den Los Angeles Lakers hat nun jedoch den Gedanken widerlegt, dass die Spieler an diesen Orten eine Ausgangssperre bekommen würden.

"Man wird in der Lage dazu sein, zu gehen", sagte Dudley in einem Conference Call. "Es ist jedoch so, dass man, wenn man diese Freiheiten bekommt, mit Corona zurückkehrt, dann eben nicht spielen darf." Dies sei aus den Gesprächen mit NBA-Commissioner Adam Silver sowie NBPA-Direktorin Michele Roberts hervorgegangen.

Innerhalb der Bubble, die von Silver als "Campus" bezeichnet wurde, werde rigoros getestet werden. Dudley, 34, ging jedoch gemäß seiner Erfahrung davon aus, dass es immer Spieler geben werde, die diesen Campus zwischenzeitlich verlassen und andere Personen treffen würden.

"Wenn es um 300 verschiedene Spieler geht - wenn ihr die Jordan-Dokumentation gesehen habt: Jedes Team hat einen Dennis Rodman. Er hat nur nicht immer grüne und blaue Haare", sagte der Forward in Bezug auf "The Last Dance", wo Rodman dabei gezeigt wurde, wie er "Exkursionen" nach Las Vegas oder zu WrestleMania unternahm.

Jared Dudley will Lakers-Stars "in Watte einpacken"

"Es gibt immer jemanden, der etwas aus der Reihe tanzt, der das Risiko nimmt und sagt: ‚Ich bin gesund, und ich mache das jetzt.'", so Dudley, der allerdings einräumte, dass dies "etwas selbstsüchtig" sein könne, da ein Spieler mit einem positiven COVID-19-Test ja nicht mehr für sein Team spielen könnte.

Gerade bei den Superstars wie LeBron James und Anthony Davis müsse daher besondere Vorsicht gelten, betonte Dudley. "Bron, AD und all die anderen Top-Spieler werden wir in Watte einpacken und nirgendwo hingehen lassen", sagte Dudley. "Es wäre nicht nur für die Teams, sondern auch für die Fans sehr schlecht, wenn es Playoffs ohne diese Superstars geben würde."

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