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NBA News: Zivilklage fordert 100 Millionen Dollar Schadensersatz von Zion Williamson

Von SPOX
Zion Williamson hat die NBA in seiner ersten Saison im Sturm erobert.

Zion Williamson befindet sich in einem Rechtsstreit mit seiner früheren Marketingbeauftragten Gina Ford sowie deren Firma Prime Sports. Der Star der New Orleans Pelicans soll nun zugeben, dass seine Mutter und sein Stiefvater unangemessene Zahlungen angenommen haben, damit er an die Duke University wechselt.

Williamson hatte Ford und Prime Sports im vergangenen Juni verklagt, um seinen im Mai abgeschlossenen Vertrag mit der Firma zu terminieren. Dieser sei seinen Anwälten zufolge nicht zulässig, da Prime Sports nicht von der NBA Players Association zertifiziert ist und Ford zudem kein registrierter Agent in North Carolina oder Florida ist.

Die Gegenklage erfolgte im selben Monat: Ford und Prime Sports verklagten Williamson, Creative Artists Agency (CAA) und zwei seiner Mitarbeiter mit der Anschuldigung, dass CAA dazwischengefunkt habe und Williamson den Fünfjahresvertrag mit Prime Sports verletzt habe. Die Zivilklage fordert 100 Millionen Dollar Schadensersatz.

Bei der Verhandlung haben Fords Anwälte nun gefordert, dass Williamson einige Aussagen bestätigt, die sein College-Jahr bei Duke in ein anderes Licht werfen würden. So sollen seine Mutter Sharonda Shampson und sein Stiefvater Lee Anderson "Geschenke, Geld und andere ökonomische Vorzüge verlangt und erhalten haben", damit Zion zu Duke geht.

Dies sei sowohl im Dialog mit Duke, als auch mit den Herstellern Nike und Adidas erfolgt. Beweise lagen dabei aber Berichten zufolge nicht vor. Die Universität hatte in einem Statement bereits verkündet, dass man die Situation von Williamson untersucht habe und es keinerlei Beweise gebe, um die Anschuldigungen zu bestätigen. Williamson hat nun 30 Tage, um auf die Forderung zu reagieren.

Der Forward hatte eine Saison am College verbracht und sich dann zum Draft angemeldet. 2019 ging er als Nr.1-Pick zu den Pelicans.

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