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NBA: Ray Allen vs. Boston Celtics 2008: "Wir müssten diese Zeiten feiern"

Von SPOX
Ray Allen (M.) wurde bei den Boston Celtics nach seinem Abschied zur persona non grata.

Das Meisterteam der Boston Celtics im Jahr 2008 war eine Bruderschaft, doch nun bleibt einer weiter ausgeschlossen: Ray Allen. Der Edelschütze sprach nun über das schwierige Verhältnis mit Kevin Garnett und Co. und erhofft Besserung in der Zukunft.

"Kevin und ich müssten ein Gespräch führen, damit es voran geht", sagte Allen im Cedric Maxwell Podcast. "Ich habe über die Jahre so viel Hass erlebt, Morddrohungen erhalten. Die Jungs haben mich aus der Big 3 entfernt, haben so viele negative Dinge über mich gesagt, während ich überhaupt nicht Schlechtes zu sagen habe", fuhr Allen fort.

Garnett und die Fans der Celtics nehmen Allen noch immer übel, dass er 2012 die Celtics in Richtung Miami verließ. LeBron James, Dwyane Wade und Chris Bosh hatten gerade ihren ersten Titel mit den Heat gewonnen und galten als Erzrivale der Celtics.

Celtics-GM Danny Ainge plädierte in der Vergangenheit dafür, dass dies endlich mal zu den Büchern gelegt werden sollte, auch Ex-Coach Doc Rivers war ein Befürworter, dass Allen zum Jersey-Retirement von Pierce eingeladen wird.

Als das zehnjährige Jubiläum des TItelgewinns im Jahr 2018 anstand, soll Rajon Rondo laut The Undefeated sogar darüber abgestimmt haben, ob Allen eingeladen werden solle. "Wir hätten diese Zeiten feiern sollen", befindet Allen im Nachhinein. "Stattdessen wollen sie weiter darüber sauer sein, dass ich sie für die Miami Heat verlassen habe.

Allen spielte insgesamt fünf Saisons für die Celtics, in denen er durchschnittlich 16,7 Punkte pro Spiel auflegte und knapp 41 Prozent von der Dreierlinie traf. Mit 2.973 verwandelten Distanzwürfen ist er noch immer der All-Time Leader in der NBA.

 

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