Suche...

NBA - Der Kader der Los Angeles Lakers in der Saison 2012/13: Das gescheiterte Superteam

 
Die Los Angeles Lakers hatten sich für die Saison 2012/13 große Ziele gesetzt und bauten auf geballte Starpower. Aber trotz großer Namen ging der Schuss nach hinten los und die Spielzeit war nach der ersten Playoffrunde beendet. Ein Blick auf den Kader.
© getty
Die Los Angeles Lakers hatten sich für die Saison 2012/13 große Ziele gesetzt und bauten auf geballte Starpower. Aber trotz großer Namen ging der Schuss nach hinten los und die Spielzeit war nach der ersten Playoffrunde beendet. Ein Blick auf den Kader.
POINT GUARD - Steve Nash - Stats 2012/13: 32,5 Minuten, 12,7 Punkte und 6,7 Assists bei 49,7 Prozent aus dem Feld und 43,8 Prozent von der Dreierlinie (50 Spiele).
© getty
POINT GUARD - Steve Nash - Stats 2012/13: 32,5 Minuten, 12,7 Punkte und 6,7 Assists bei 49,7 Prozent aus dem Feld und 43,8 Prozent von der Dreierlinie (50 Spiele).
Der zweimalige MVP kam für zwei Erst- und zwei Zweitrundenpicks nach Los Angeles und brach sich bereits im zweiten Saisonspiel den Fuß. Gegen Ende der Saison setzte ihn eine Hüftverletzung außer Gefecht. Die “frustrierendste Saison” seiner Karriere.
© getty
Der zweimalige MVP kam für zwei Erst- und zwei Zweitrundenpicks nach Los Angeles und brach sich bereits im zweiten Saisonspiel den Fuß. Gegen Ende der Saison setzte ihn eine Hüftverletzung außer Gefecht. Die “frustrierendste Saison” seiner Karriere.
Steve Blake: 26,1 Minuten, 7,3 Punkte, 3,8 Assists und 0,8 Steals bei 42,2 Prozent aus dem Feld und 42,1 Prozent von der Dreierlinie (45 Spiele).
© getty
Steve Blake: 26,1 Minuten, 7,3 Punkte, 3,8 Assists und 0,8 Steals bei 42,2 Prozent aus dem Feld und 42,1 Prozent von der Dreierlinie (45 Spiele).
Verpasste aufgrund einer Leistenverletzung große Teile der ersten Saisonhälfte und trat in der Folge vor allem als verlässlicher Dreierschütze in Erscheinung. Nach einer Verletzung in der zweiten Playoffpartie war seine Saison beendet.
© getty
Verpasste aufgrund einer Leistenverletzung große Teile der ersten Saisonhälfte und trat in der Folge vor allem als verlässlicher Dreierschütze in Erscheinung. Nach einer Verletzung in der zweiten Playoffpartie war seine Saison beendet.
Chris Duhon: 17,8 Minuten, 2,9 Punkte und 2,9 Assists bei 38,2 Prozent aus dem Feld und 36,3 Prozent von der Dreierlinie (46 Spiele).
© getty
Chris Duhon: 17,8 Minuten, 2,9 Punkte und 2,9 Assists bei 38,2 Prozent aus dem Feld und 36,3 Prozent von der Dreierlinie (46 Spiele).
Als Teil des Howard-Deals nach L.A. gekommen, gab Duhon anfangs den Backup-Point-Guard. Im Laufe der Saison flog er zunehmend aus der Rotation. In den Playoffs durfte er noch zweimal ran, nach der Spielzeit wurde er gewaived.
© getty
Als Teil des Howard-Deals nach L.A. gekommen, gab Duhon anfangs den Backup-Point-Guard. Im Laufe der Saison flog er zunehmend aus der Rotation. In den Playoffs durfte er noch zweimal ran, nach der Spielzeit wurde er gewaived.
Darius Morris: 14,2 Minuten, 4,0 Punkte und 1,6 Assists bei 38,8 Prozent aus dem Feld und 36,4 Prozent von der Dreierlinie (48 Spiele).
© getty
Darius Morris: 14,2 Minuten, 4,0 Punkte und 1,6 Assists bei 38,8 Prozent aus dem Feld und 36,4 Prozent von der Dreierlinie (48 Spiele).
Sah insbesondere aufgrund der Verletzungsprobleme der weiteren Spielmacher Minuten, pendelte ansonsten zwischen den Lakers und den D-Fenders in der G-League. Sein Highlight: Das dritte Playoffspiel gegen die Spurs (24 Punkte, 6 Assists).
© getty
Sah insbesondere aufgrund der Verletzungsprobleme der weiteren Spielmacher Minuten, pendelte ansonsten zwischen den Lakers und den D-Fenders in der G-League. Sein Highlight: Das dritte Playoffspiel gegen die Spurs (24 Punkte, 6 Assists).
SHOOTING GUARD - Kobe Bryant: 38,6 Minuten, 27,3 Punkte, 5,6 Rebounds, 6,0 Assists und 1,4 Steals bei 46,3 Prozent aus dem Feld und 32,4 Prozent von der Dreierlinie (78 Spiele).
© getty
SHOOTING GUARD - Kobe Bryant: 38,6 Minuten, 27,3 Punkte, 5,6 Rebounds, 6,0 Assists und 1,4 Steals bei 46,3 Prozent aus dem Feld und 32,4 Prozent von der Dreierlinie (78 Spiele).
Aus individueller Sicht gab es einige Höhepunkte wie das Erreichen der 30.000-Punkte-Marke. Im Kampf um die Playoffs stand er gegen die Blazers 48 Minuten auf dem Parkett, im folgenden Spiel am 12. April gegen die Warriors riss er sich die Achillessehne.
© getty
Aus individueller Sicht gab es einige Höhepunkte wie das Erreichen der 30.000-Punkte-Marke. Im Kampf um die Playoffs stand er gegen die Blazers 48 Minuten auf dem Parkett, im folgenden Spiel am 12. April gegen die Warriors riss er sich die Achillessehne.
Jodie Meeks: 21,3 Minuten, 7,9 Punkte und 2,2 Rebounds bei 38,7 Prozent aus dem Feld und 35,7 Prozent von der Dreierlinie (78 Spiele).
© getty
Jodie Meeks: 21,3 Minuten, 7,9 Punkte und 2,2 Rebounds bei 38,7 Prozent aus dem Feld und 35,7 Prozent von der Dreierlinie (78 Spiele).
Mit guter Defense und Gefahr aus der Distanz sorgte er für Entlastung für Kobe. Kam vor der Saison aus Philadelphia und spielte in der Folge noch für vier weitere Teams. Zählte zum Championship-Kader der Raptors 2019.
© getty
Mit guter Defense und Gefahr aus der Distanz sorgte er für Entlastung für Kobe. Kam vor der Saison aus Philadelphia und spielte in der Folge noch für vier weitere Teams. Zählte zum Championship-Kader der Raptors 2019.
Andrew Goudelock: Der Guard ist ein Sonderfall. Ihn statteten die Lakers kurz vor den Playoffs mit einem Vertrag aus, in der Postseason startete er aufgrund der Verletzungen von Nash und Blake sogar.
© getty
Andrew Goudelock: Der Guard ist ein Sonderfall. Ihn statteten die Lakers kurz vor den Playoffs mit einem Vertrag aus, in der Postseason startete er aufgrund der Verletzungen von Nash und Blake sogar.
Darius Johnson-Odom: 1,5 Minuten, 0,0 Punkte, 1,0 Rebounds und 0,3 Assists (4 Spiele).
© getty
Darius Johnson-Odom: 1,5 Minuten, 0,0 Punkte, 1,0 Rebounds und 0,3 Assists (4 Spiele).
Von den Mavericks gedraftet, schaffte er es nicht, sich in der NBA durchzusetzen, auch nicht bei den Lakers oder 76ers. In der Folge vornehmlich in Europa aktiv, seit Juli 2019 bei Pallacanestro Reggiana in Italien.
© getty
Von den Mavericks gedraftet, schaffte er es nicht, sich in der NBA durchzusetzen, auch nicht bei den Lakers oder 76ers. In der Folge vornehmlich in Europa aktiv, seit Juli 2019 bei Pallacanestro Reggiana in Italien.
SMALL FORWARD - Metta World Peace: 33,7 Minuten, 12,4 Punkte, 5,0 Rebounds und 1,6 Steals bei 40,3 Prozent aus dem Feld und 34,2 Prozent von der Dreierlinie (75 Spiele).
© getty
SMALL FORWARD - Metta World Peace: 33,7 Minuten, 12,4 Punkte, 5,0 Rebounds und 1,6 Steals bei 40,3 Prozent aus dem Feld und 34,2 Prozent von der Dreierlinie (75 Spiele).
In seiner letzten Saison mit den Lakers kämpfte er in der zweiten Hälfte mit einer Beinverletzung und riss sich sogar den Meniskus. Trotzdem lief er in den Playoffs unter Schmerzen auf. Nach der Saison wurde er gewaived und ging zu den Knicks.
© getty
In seiner letzten Saison mit den Lakers kämpfte er in der zweiten Hälfte mit einer Beinverletzung und riss sich sogar den Meniskus. Trotzdem lief er in den Playoffs unter Schmerzen auf. Nach der Saison wurde er gewaived und ging zu den Knicks.
Devin Ebanks: 10,4 Minuten, 3,4 Punkte und 2,2 Rebounds bei 32,9 Prozent aus dem Feld und 27,3 Prozent von der Dreierlinie (19 Spiele).
© getty
Devin Ebanks: 10,4 Minuten, 3,4 Punkte und 2,2 Rebounds bei 32,9 Prozent aus dem Feld und 27,3 Prozent von der Dreierlinie (19 Spiele).
Sein Ausflug in die NBA war nur von kurzer Dauer. Drei Spiele durfte er für die Lakers starten, nach sporadischen Einsätzen in den ersten Saisonmonaten kam er gar nicht mehr zum Zug und spielte unter anderem noch in der Karibik.
© getty
Sein Ausflug in die NBA war nur von kurzer Dauer. Drei Spiele durfte er für die Lakers starten, nach sporadischen Einsätzen in den ersten Saisonmonaten kam er gar nicht mehr zum Zug und spielte unter anderem noch in der Karibik.
POWER FORWARD - Pau Gasol: 33,8 Minuten, 13,7 Punkte, 8,6 Rebounds, 4,1 Assists und 1,2 Blocks bei 46,6 Prozent aus dem Feld und 28,6 Prozent von der Dreierlinie (49 Spiele).
© getty
POWER FORWARD - Pau Gasol: 33,8 Minuten, 13,7 Punkte, 8,6 Rebounds, 4,1 Assists und 1,2 Blocks bei 46,6 Prozent aus dem Feld und 28,6 Prozent von der Dreierlinie (49 Spiele).
Bei den Titelgewinnen noch absoluter Leistungsträger, spielte der Spanier aufgrund von System- und Verletzungsproblemen eine ganz schwache Saison. Ein Jahr später schloss er sich den Bulls an, im November 2019 von den Blazers gewaived.
© getty
Bei den Titelgewinnen noch absoluter Leistungsträger, spielte der Spanier aufgrund von System- und Verletzungsproblemen eine ganz schwache Saison. Ein Jahr später schloss er sich den Bulls an, im November 2019 von den Blazers gewaived.
Antawn Jamison: 21,5 Minuten, 9,4 Punkte und 4,8 Rebounds bei 46,4 Prozent aus dem Feld und 36,1 Prozent von der Dreierlinie (76 Spiele).
© getty
Antawn Jamison: 21,5 Minuten, 9,4 Punkte und 4,8 Rebounds bei 46,4 Prozent aus dem Feld und 36,1 Prozent von der Dreierlinie (76 Spiele).
Backup von Gasol und Bryant in seiner einzigen (und letzten ernsthaften NBA-) Lakers-Saison, teilweise flog er ganz aus der Rotation. Neben Tom Chambers einziger Spieler mit mehr als 20.000 Punkten, der nicht Mitglied der Hall of Fame ist.
© getty
Backup von Gasol und Bryant in seiner einzigen (und letzten ernsthaften NBA-) Lakers-Saison, teilweise flog er ganz aus der Rotation. Neben Tom Chambers einziger Spieler mit mehr als 20.000 Punkten, der nicht Mitglied der Hall of Fame ist.
Earl Clark: 23,1 Minuten, 7,3 Punkte, 5,5 Rebounds und 0,7 Blocks bei 44,0 Prozent aus dem Feld und 33,7 Prozent von der Dreierlinie (59 Spiele).
© getty
Earl Clark: 23,1 Minuten, 7,3 Punkte, 5,5 Rebounds und 0,7 Blocks bei 44,0 Prozent aus dem Feld und 33,7 Prozent von der Dreierlinie (59 Spiele).
Zwischen Januar und März 2014 wichtiger Rotationsspieler und Starter, im Saisonendspurt wieder durch Gasol ersetzt. Im Anschluss noch bei mehreren NBA-Teams sowie in Europa unter Vertrag, seit 2019 bei Burgos in Spanien.
© getty
Zwischen Januar und März 2014 wichtiger Rotationsspieler und Starter, im Saisonendspurt wieder durch Gasol ersetzt. Im Anschluss noch bei mehreren NBA-Teams sowie in Europa unter Vertrag, seit 2019 bei Burgos in Spanien.
Jordan Hill: 15,8 Minuten, 6,7 Punkte, 5,7 Rebounds und 0,7 Blocks bei 49,7 Prozent aus dem Feld (29 Spiele).
© getty
Jordan Hill: 15,8 Minuten, 6,7 Punkte, 5,7 Rebounds und 0,7 Blocks bei 49,7 Prozent aus dem Feld (29 Spiele).
Hatte bei den Lakers seine beste Zeit in der Liga, wo er zwischen 2012 und 2015 spielte. Die zweite Saisonhälfte verpasste er aufgrund einer Hüftverletzung, zu den letzten drei Playoffspielen kehrte er zurück in die Rotation.
© getty
Hatte bei den Lakers seine beste Zeit in der Liga, wo er zwischen 2012 und 2015 spielte. Die zweite Saisonhälfte verpasste er aufgrund einer Hüftverletzung, zu den letzten drei Playoffspielen kehrte er zurück in die Rotation.
CENTER - Dwight Howard: 35,8 Minuten, 17,1 Punkte, 12,4 Rebounds und 2,4 Blocks bei 57,8 Prozent aus dem Feld (76 Spiele).
© getty
CENTER - Dwight Howard: 35,8 Minuten, 17,1 Punkte, 12,4 Rebounds und 2,4 Blocks bei 57,8 Prozent aus dem Feld (76 Spiele).
Der Abstecher des Superman in die Stadt der Engel war kurz und verlief mehr als bescheiden. Bryant gefiel dessen Einstellung nicht, Howard war mit seiner Rolle nicht einverstanden. Knapp ein Jahr nach seinem Trade schloss sich Howard den Rockets an.
© getty
Der Abstecher des Superman in die Stadt der Engel war kurz und verlief mehr als bescheiden. Bryant gefiel dessen Einstellung nicht, Howard war mit seiner Rolle nicht einverstanden. Knapp ein Jahr nach seinem Trade schloss sich Howard den Rockets an.
Robert Sacre: 6,3 Minuten, 1,3 Punkte und 1,1 Rebounds bei 37,5 Prozent aus dem Feld (32 Spiele).
© getty
Robert Sacre: 6,3 Minuten, 1,3 Punkte und 1,1 Rebounds bei 37,5 Prozent aus dem Feld (32 Spiele).
Bevor er in den folgenden drei Jahren bei den Lakers erster Backup auf Center war und teilweise sogar startete, fiel seine Rolle 12/13 deutlich kleiner aus. Ab dem 34. Spiel der Regular Season inaktiv.
© getty
Bevor er in den folgenden drei Jahren bei den Lakers erster Backup auf Center war und teilweise sogar startete, fiel seine Rolle 12/13 deutlich kleiner aus. Ab dem 34. Spiel der Regular Season inaktiv.
COACH - Mike D’Antoni: Nach fünf Spielen unter Mike Brown übernahm Bernie Bickerstaff für ebenfalls fünf Spiele. Für den restlichen Saisonverlauf sowie eine weitere Spielzeit stand der heutige Rockets-Coach an der Seitenlinie - ohne Erfolg.
© getty
COACH - Mike D’Antoni: Nach fünf Spielen unter Mike Brown übernahm Bernie Bickerstaff für ebenfalls fünf Spiele. Für den restlichen Saisonverlauf sowie eine weitere Spielzeit stand der heutige Rockets-Coach an der Seitenlinie - ohne Erfolg.
Ohne Bryant schied man in den Playoffs chancenlos gegen die Spurs aus. Danach zerfiel das Imperium in seine Einzelteile - 2020 werden die Lakers erstmals seit 2013 wieder in den Playoffs vertreten sein.
© getty
Ohne Bryant schied man in den Playoffs chancenlos gegen die Spurs aus. Danach zerfiel das Imperium in seine Einzelteile - 2020 werden die Lakers erstmals seit 2013 wieder in den Playoffs vertreten sein.
1 / 1
Werbung
Werbung