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NBA - Trade-Preview Central Division mit den Bucks, Pistons, Cavs und Co.: Stars auf dem Grabbeltisch

 
In genau zwei Wochen ist es soweit: Am 6. Februar steht die Trade Deadline vor der Tür. In der Central Division könnte bis dahin noch einiges passieren: Werden Andre Drummond und Kevin Love noch verschifft? Und was machen die Bucks?
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In genau zwei Wochen ist es soweit: Am 6. Februar steht die Trade Deadline vor der Tür. In der Central Division könnte bis dahin noch einiges passieren: Werden Andre Drummond und Kevin Love noch verschifft? Und was machen die Bucks?
CHICAGO BULLS: Die Erwartungen vor Saisonbeginn waren hoch am Lake Michigan. Nach der ersten Saisonhälfte gehören die Bulls aber eher in die Diskussion um die größten Enttäuschungen von 2019/20 anstatt ins Playoff-Rennen.
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CHICAGO BULLS: Die Erwartungen vor Saisonbeginn waren hoch am Lake Michigan. Nach der ersten Saisonhälfte gehören die Bulls aber eher in die Diskussion um die größten Enttäuschungen von 2019/20 anstatt ins Playoff-Rennen.
Aufgegeben hat Chicago diese Hoffnung natürlich noch nicht, der Rückstand auf Platz 8 beträgt derzeit nur 3,5 Spiele. Ein großer Umbruch ist also vor der Deadline nicht zu erwarten, die jungen Talente um White, Markkanen und LaVine werden bleiben.
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Aufgegeben hat Chicago diese Hoffnung natürlich noch nicht, der Rückstand auf Platz 8 beträgt derzeit nur 3,5 Spiele. Ein großer Umbruch ist also vor der Deadline nicht zu erwarten, die jungen Talente um White, Markkanen und LaVine werden bleiben.
Die Bulls könnten stattdessen versuchen, an eigenen Stellschrauben zu drehen. Durch die Verletzungen von Wendell Carter Jr. und Daniel Gafford fehlt ein Center, hier wäre der in Sacramento unzufriedene Dewayne Dedmon vielleicht eine Option.
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Die Bulls könnten stattdessen versuchen, an eigenen Stellschrauben zu drehen. Durch die Verletzungen von Wendell Carter Jr. und Daniel Gafford fehlt ein Center, hier wäre der in Sacramento unzufriedene Dewayne Dedmon vielleicht eine Option.
Auf dem Abstellgleis der Bulls steht Denzel Valentine. Medienberichten zufolge spielt der Guard in den Zukunftsplanungen der Franchise keine Rolle - 2019/20 steht er nur 11,4 Minuten pro Spiel auf dem Parkett. Im Sommer wird er Restricted Free Agent.
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Auf dem Abstellgleis der Bulls steht Denzel Valentine. Medienberichten zufolge spielt der Guard in den Zukunftsplanungen der Franchise keine Rolle - 2019/20 steht er nur 11,4 Minuten pro Spiel auf dem Parkett. Im Sommer wird er Restricted Free Agent.
Etwas mehr Aufmerksamkeit als Valentine dürfte Thaddeus Young auf sich ziehen. Zuletzt wurden beispielsweise die L.A. Clippers als Interessenten gehandelt, der 31-Jährige (3 Jahre/43,6 Mio. Dollar) könnte die Big-Men-Rotation in L.A. etwas aufpolstern.
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Etwas mehr Aufmerksamkeit als Valentine dürfte Thaddeus Young auf sich ziehen. Zuletzt wurden beispielsweise die L.A. Clippers als Interessenten gehandelt, der 31-Jährige (3 Jahre/43,6 Mio. Dollar) könnte die Big-Men-Rotation in L.A. etwas aufpolstern.
CLEVELAND CAVALIERS: Die Cavaliers werden als klassische Seller in die Wochen vor der Trade Deadline gehen. Die Playoffs sind kein Thema, dafür sollen Veteranen verschifft werden im Austausch für Draft-Picks oder hoffnungsvolle Talente.
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CLEVELAND CAVALIERS: Die Cavaliers werden als klassische Seller in die Wochen vor der Trade Deadline gehen. Die Playoffs sind kein Thema, dafür sollen Veteranen verschifft werden im Austausch für Draft-Picks oder hoffnungsvolle Talente.
So geschehen Ende Dezember mit Jordan Clarkson, der seitdem die Bank der Utah Jazz verstärkt. Folgt nun Kevin Love? Der Big Man ist bekanntermaßen äußerst unzufrieden mit der Situation in Cleveland. Statt Rebuild wünscht er sich Titelambitionen.
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So geschehen Ende Dezember mit Jordan Clarkson, der seitdem die Bank der Utah Jazz verstärkt. Folgt nun Kevin Love? Der Big Man ist bekanntermaßen äußerst unzufrieden mit der Situation in Cleveland. Statt Rebuild wünscht er sich Titelambitionen.
Doch potenzielle Abnehmer scheinen bisher Mangelware zu sein. Die Cavs hoffen angeblich auf einen Erstrundenpick als Gegenwert, Teams haben bisher aber wohl selbst einen Pick gefordert, um den heftigen Vertrag von Love aufzunehmen.
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Doch potenzielle Abnehmer scheinen bisher Mangelware zu sein. Die Cavs hoffen angeblich auf einen Erstrundenpick als Gegenwert, Teams haben bisher aber wohl selbst einen Pick gefordert, um den heftigen Vertrag von Love aufzunehmen.
Im Sommer 2019 trat ein neuer Vierjahresvertrag in Kraft, der dem 31-Jährigen bis 2023 120,4 Mio. Dollar garantiert. Eine happige Summe, die er zuletzt nicht unbedingt mit Leistungen rechtfertigen konnte. Und der Jüngste ist er auch nicht mehr …
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Im Sommer 2019 trat ein neuer Vierjahresvertrag in Kraft, der dem 31-Jährigen bis 2023 120,4 Mio. Dollar garantiert. Eine happige Summe, die er zuletzt nicht unbedingt mit Leistungen rechtfertigen konnte. Und der Jüngste ist er auch nicht mehr …
Eventuell muss Love also mit einem Trade noch bis zur Offseason warten. Schneller könnte es bei Tristan Thompson gehen, der mit seinem auslaufenden Vertrag (18,5 Mio.) und seinen guten Stats (12,6 Punkte & 10,6 Rebounds) sicherlich interessanter ist.
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Eventuell muss Love also mit einem Trade noch bis zur Offseason warten. Schneller könnte es bei Tristan Thompson gehen, der mit seinem auslaufenden Vertrag (18,5 Mio.) und seinen guten Stats (12,6 Punkte & 10,6 Rebounds) sicherlich interessanter ist.
Aufgrund ihrer auslaufenden Verträge könnten auch John Henson (8,7 Mio.), Matthew Dellavedova (9,6 Mio.) und Brandon Knight (15,6 Mio.) bald als Trade-Fillers umziehen. Immerhin gilt Koby Altman als sehr aggressiver GM während der Saison.
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Aufgrund ihrer auslaufenden Verträge könnten auch John Henson (8,7 Mio.), Matthew Dellavedova (9,6 Mio.) und Brandon Knight (15,6 Mio.) bald als Trade-Fillers umziehen. Immerhin gilt Koby Altman als sehr aggressiver GM während der Saison.
DETROIT PISTONS: Apropos Seller - diese Beschreibung wird in diesem Jahr wohl auch auf die Pistons zutreffen. Die befinden sich in der aktuellen Zusammenstellung im Niemandsland der NBA: Für die Playoffs wird es wohl reichen, mehr aber auch nicht.
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DETROIT PISTONS: Apropos Seller - diese Beschreibung wird in diesem Jahr wohl auch auf die Pistons zutreffen. Die befinden sich in der aktuellen Zusammenstellung im Niemandsland der NBA: Für die Playoffs wird es wohl reichen, mehr aber auch nicht.
Die Detroiter Gerüchteküche drehte sich in den vergangenen Wochen in erster Linie um Andre Drummond (2 Jahre/55,9 Mio.). Der Center kann im Sommer Free Agent werden, sofern er seine Spieleroption nicht zieht (was wahrscheinlich ist).
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Die Detroiter Gerüchteküche drehte sich in den vergangenen Wochen in erster Linie um Andre Drummond (2 Jahre/55,9 Mio.). Der Center kann im Sommer Free Agent werden, sofern er seine Spieleroption nicht zieht (was wahrscheinlich ist).
Das scheint aber unter anderem die Hawks nicht davor abzuschrecken, jetzt schon ihre Fühler nach ihm auszustrecken. Angeblich habe es zwischen den Teams bereits Gespräche gegeben, auch um Toronto, Boston, Dallas oder New York ranken sich Gerüchte.
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Das scheint aber unter anderem die Hawks nicht davor abzuschrecken, jetzt schon ihre Fühler nach ihm auszustrecken. Angeblich habe es zwischen den Teams bereits Gespräche gegeben, auch um Toronto, Boston, Dallas oder New York ranken sich Gerüchte.
Auch Derrick Rose ist ein prominenter Name, der möglicherweise vor dem Absprung bei den Pistons steht. Den PG, der erst im vergangenen Sommer für 2 Jahre und 15 Mio. in Detroit unterschrieb, haben wohl unter anderem die Lakers und Sixers auf dem Schirm.
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Auch Derrick Rose ist ein prominenter Name, der möglicherweise vor dem Absprung bei den Pistons steht. Den PG, der erst im vergangenen Sommer für 2 Jahre und 15 Mio. in Detroit unterschrieb, haben wohl unter anderem die Lakers und Sixers auf dem Schirm.
Und sonst so? Die Verträge von Reggie Jackson (18,1 Mio.) und Langston Galloway (7,3 Mio.) laufen aus, neben Rose könnte auch Markieff Morris (2 Jahre/3,6 Mio.) als Veteran mit einem teamfreundlichen Vertrag interessant werden.
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Und sonst so? Die Verträge von Reggie Jackson (18,1 Mio.) und Langston Galloway (7,3 Mio.) laufen aus, neben Rose könnte auch Markieff Morris (2 Jahre/3,6 Mio.) als Veteran mit einem teamfreundlichen Vertrag interessant werden.
INDIANA PACERS: Um die Pacers ist es bisher sehr ruhig, das wird sich wahrscheinlich bis zur Trade Deadline auch nicht ändern. Dank starker Leistungen von unter anderem Domantas Sabonis und Malcolm Brogdon hat Indiana den Heimvorteil im Osten im Blick.
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INDIANA PACERS: Um die Pacers ist es bisher sehr ruhig, das wird sich wahrscheinlich bis zur Trade Deadline auch nicht ändern. Dank starker Leistungen von unter anderem Domantas Sabonis und Malcolm Brogdon hat Indiana den Heimvorteil im Osten im Blick.
Der wichtigste Neuzugang wird nicht per Trade kommen, sondern ist bereits im Team: Am 29. Januar soll Victor Oladipo nach einjähriger Verletzungspause aufs Parkett zurückkehren. Mit ihm sollten die Pacers noch gefährlicher werden.
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Der wichtigste Neuzugang wird nicht per Trade kommen, sondern ist bereits im Team: Am 29. Januar soll Victor Oladipo nach einjähriger Verletzungspause aufs Parkett zurückkehren. Mit ihm sollten die Pacers noch gefährlicher werden.
Ansonsten bleibt das Team aber intakt. Vor kurzem waren wohl die Timberwolves erfolglos an Aaron Holiday dran, laut L.A. Times beobachten rivalisierende GMs Myles Turner …
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Ansonsten bleibt das Team aber intakt. Vor kurzem waren wohl die Timberwolves erfolglos an Aaron Holiday dran, laut L.A. Times beobachten rivalisierende GMs Myles Turner …
…, doch ein Trade des Big Man ist derzeit eher unwahrscheinlich. Vor wenigen Wochen hatte auch Zach Lowe von ESPN vermeldet, dass die Pacers den 23-Jährigen, dessen Verlängerung erst im Sommer in Kraft trat (4 Jahre/80 Mio.), nicht traden wollen.
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…, doch ein Trade des Big Man ist derzeit eher unwahrscheinlich. Vor wenigen Wochen hatte auch Zach Lowe von ESPN vermeldet, dass die Pacers den 23-Jährigen, dessen Verlängerung erst im Sommer in Kraft trat (4 Jahre/80 Mio.), nicht traden wollen.
MILWAUKEE BUCKS: Die Bucks sind mit MVP Giannis Antetokounmpo und All-Star Khris Middleton - und dazu einem Team mit hochkarätigen Rollenspielern - recht solide aufgestellt, um mal ein wenig tief zu stapeln.
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MILWAUKEE BUCKS: Die Bucks sind mit MVP Giannis Antetokounmpo und All-Star Khris Middleton - und dazu einem Team mit hochkarätigen Rollenspielern - recht solide aufgestellt, um mal ein wenig tief zu stapeln.
Das bisher beste Team der Liga hat keine eklatanten Schwachstellen, ohnehin wäre es schwierig, den Kader zu verstärken, ohne sich von wichtigen Rollenspielern zu trennen. Im Sommer kursierten kurzzeitig Spekulationen um Chris Paul …
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Das bisher beste Team der Liga hat keine eklatanten Schwachstellen, ohnehin wäre es schwierig, den Kader zu verstärken, ohne sich von wichtigen Rollenspielern zu trennen. Im Sommer kursierten kurzzeitig Spekulationen um Chris Paul …
…, doch aufgrund dessen happigen Kontrakts (3 Jahre/124,1 Mio.) ist auch das eher schwierig. Mal ganz abgesehen davon, dass Coach Mike Budenholzer und GM Jon Horst das aktuell funktionierende Teamgefüge wohl eher nicht aufbrechen wollen.
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…, doch aufgrund dessen happigen Kontrakts (3 Jahre/124,1 Mio.) ist auch das eher schwierig. Mal ganz abgesehen davon, dass Coach Mike Budenholzer und GM Jon Horst das aktuell funktionierende Teamgefüge wohl eher nicht aufbrechen wollen.
Die Bucks haben aber immerhin den 2020er Erstrundenpick von den Indiana Pacers (aus dem Brogdon-Sign-and-Trade) in der Hinterhand, um eventuell doch noch einen kleineren Move zu tätigen. Eigene Erstrundenpicks können sie bis 2026 nicht traden.
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Die Bucks haben aber immerhin den 2020er Erstrundenpick von den Indiana Pacers (aus dem Brogdon-Sign-and-Trade) in der Hinterhand, um eventuell doch noch einen kleineren Move zu tätigen. Eigene Erstrundenpicks können sie bis 2026 nicht traden.
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