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NBA

NBA: New Orleans Pelicans siegen dank starkem Brandon Ingram bei enttäuschenden Denver Nuggets

Von Philipp Schmidt
Brandon Ingram hat die Pelicans zu einem überraschenden Sieg in Denver geführt.

Die Denver Nuggets (21-9) haben zum Abschluss der Christmas Games nach einer enttäuschenden Leistung vor heimischer Kulisse mit 100:112 gegen die New Orleans Pelicans (9-23) verloren. Bei den Hausherren konnte noch am ehesten Nikola Jokic überzeugen, während die Pels in Brandon Ingram den Mann des Spiels hatten.

Denver Nuggets (21-9) - New Orleans Pelicans (9-23) 100:112 (BOXSCORE)

Der ehemalige Laker kam auf 31 Punkte, traf die meisten Dreier seiner Karriere (7/9) und schnappte sich zudem 7 Rebounds. Unterstützung erhielt er von Jrue Holiday (20, 8/18 FG, 8 Assists), Derrick Favors (8 und 13) sowie Reservist Josh Hart (16, 4/5 3FG). Als Team trafen die Pelicans starke 42,9 Prozent ihrer Distanzwürfe (18/43 FG) und dominierten die Bretter (52:40 Rebounds). So konnten sie sich auch 19 Turnover erlauben, die die Nuggets zu 27 Punkten nutzen.

Für Denver endete durch die verdiente Pleite eine Serie von sieben Siegen. Jokic stemmte sich vor allem in der zweiten Hälfte gegen die Niederlage (20 Punkte, 8/20 FG, 10 Rebounds), Jamal Murray erwischte einen Tag zum Vergessen (8, 2/10), Gary Harris erzielte 15 Punkte, Will Barton 10, Jerami Grant von der Bank 17. Paul Millsap blieb ohne Zähler. Die Dreierquote war mit 32,4 Prozent (12/37) zu schwach.

Die Pelicans starteten brandheiß in der Mile High City und führten nach einem Dreier von Ingram früh mit 9:1. In der Folge wachten die Nuggets auf und blieben bis zum Ende des ersten Viertels bis auf 26:29 dran. Bei den Gästen lief alles über Ingram (11, 4/4) und Hart (10, 3/4), während sich die Nuggets durch Harris (8) in Schlagdistanz hielten.

Redick trifft mit dem Buzzer - Ingram nicht zu stoppen

Bis zur Mitte des zweiten Durchgangs konnten die Pelicans ihre Führung halten, dann schaltete Denver einen Gang hoch. Besonders tat sich hierbei die Bank in Person von Grant (12) und Beasley (11, 3/4 3FG) hervor, die dafür sorgten, dass die Nuggets nach einem 9:0-Run plötzlich vorne lagen (49:45). Obwohl sich New Orleans 13 Turnover leistete, ging es mit einem 58:55 für die Pelicans in die Pause, da J.J. Redick einen ganz wilden Dreier mit der Sirene traf.

Nach der Unterbrechung stand Ingram schnell bei 20 Punkten, auf der Gegenseite wurde Jokic etwas dominanter. Favorit Denver blieb jedoch weiter schlampig und ließ die erhoffte Dominanz gegen den Vorletzten der Western Conference vermissen. Da sich die Pelicans aber zahlreiche unnötige Ballverluste erlaubten (16 Mitte des dritten Viertels), hielten die Nuggets trotz schwacher Leistung mit und gingen nur mit knappem Rückstand in den abschließenden Durchgang: 80:84.

Was er von dem Auftritt seiner Mannschaft hielt, sagte Nuggets-Coach Malone vor dem Schlussviertel: "Ich bin auf der Suche nach fünf Jungs, die Lust haben zu spielen." Diese Jungs trafen zumindest ein paar Dreier, die Führung ließ aber weiter auf sich warten. Fünf Minuten vor dem Ende waren die Pelicans nach einem erfolgreichen Distanzwurf von Hart wieder auf sieben Zähler enteilt.

Dreier von Ball und Ingram sowie ein Pullup-Jumper von Holiday ließen den Vorsprung der Pels sogar auf 12 Punkte anwachsen und machten den Deckel drauf. Weder Jokic noch Murray gelang es zu verkürzen, sodass Ingram seine überragende Leistung mit einem weiteren Dreier krönte. Am Ende hieß es 112:100 für New Orleans.

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