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NBA: Luka Doncic verletzt sich! Dallas Mavericks für furioses Comeback gegen Miami nach Verlängerung nicht belohnt

Von SPOX
Luka Doncic verletzte sich nach nicht einmal zwei Minuten am Knöchel.

Die Dallas Mavericks haben das Spitzenspiel gegen die Miami Heat mit 118:122 nach Verlängerung verloren. Die Texaner mussten dabei früh im Spiel den Ausfall von Luka Doncic verkraften, der unglücklich umknickte. Dallas lag mit bis zu 24 Punkten hinten, drehten nach dem Wechsel aber auf. Die Heat wackelten, behielten in einer umkämpften Schlussphase aber die Nerven.

Dallas Mavericks (17-8) - Miami Heat (19-7) 118:122 OT (BOXSCORE)

Schlechter konnte das Spiel nicht beginnen. Luka Doncic knickte bereits nach einer guten Minute um, als er auf den Fuß von Kendrick Nunn stieg. Der Slowene humpelte in die Kabine und kehrte nicht mehr zurück. Die Mavs gaben noch während des Spiels bekannt, dass sich Doncic den Knöchel verstaucht habe, eine erste Röntgenuntersuchung offenbarte aber keine weiteren Schäden.

Ohne den Shooting-Star waren die Mavs jedoch in der ersten Halbzeit komplett chancenlos, weil Miami die Lichter ausschoss. Nach dem Wechsel gingen den Heat aber nach dem kräftezehrenden Spiel vom Vortag scheinbar die Kräfte aus und Tim Hardaway (28), Jalen Brunson (18, 8 Assists), Kristaps Porzingis (22, 7/21 FG, 14 Rebounds) sowie der bärenstarke Maxi Kleber (17) bogen das Spiel zwischenzeitlich um. Miami überlebte aber, weil Jimmy Butler (27, 8/22 FG) wichtige Plays und Bam Adebayo (18, 12 Rebounds, 10 Assists) ein überragendes Spiel machte.

Zu Beginn an gerieten die Mavs nach frühen Doncic-Schock schnell ins Hintertreffen. Schon nach fünf Minuten hatten die Gäste 21 Zähler erzielt, die Mavs kamen nur überhaupt nicht ins Spiel. Ein wenig Hoffnung kam auf, als Porzingis zum Ende des ersten Viertels fast von der Mittellinie mit der Sirene traf und so auf 23:37 verkürzte.

Mavs: Furioses Comeback sorgt für Verlängerung

Es sollte aber zunächst nur ein kleines Strohfeuer bleiben. Alleine in der ersten Halbzeit trafen die Heat zwölf ihrer 19 Dreier (63 Prozent) und führten zur Pause bereits mit 73:50. Der Spalding lief wie am Schnürchen durch die Reihen, fast jeder Angriff mündete in einem offenen Wurf. Bis zur Pause hießen Kelly Olynyk (15) und Rookie Tyler Herro (14) die besten Scorer für Miami, beide kamen dabei nur von der Bank.

Doch Dallas bäumte sich noch einmal auf und eröffnete die ersten Minuten der zweiten Halbzeit mit einem 20:4-Run, vor allem weil Hardaway Jr. davon 10 erzielte. Miami antwortete aber durch einen tiefen Dreier von Duncan Robinson mit ablaufender Shotclock, was Dallas den Wind aus den Segeln nahm. Nach drei Vierteln betrug der Rückstand für die Mavs trotzdem lediglich 10 Zähler (81:91).

Und die Gastgeber kamen tatsächlich noch einmal auf. Maxi Kleber verkürzte aus der Ecke auf nur noch 5 Zähler, das AAC verwandelte sich in ein Tollhaus. Miami scorte fast nur noch durch Freiwürfe, Dallas kam durch einen weiteren Kleber-Dreier und einen Hardaway-Dunk immer näher.

Jimmy Butler sichert Miami Heat den Sieg nach Verlängerung

Und 4:30 Minuten vor dem Ende war es soweit. Jalen Brunson fand Kleber und der besorgte per Dunk die erste Mavs-Führung des Abends. Porzingis legte für drei nach, erst Derrick Jones Jr. beendete aus der Ecke wieder den Mavs-Run. Dallas reagierte und führte nach weiteren Körben und Hardaway und Brunson 68 Sekunden vor Schluss mit 112:108.

Doch Miami verkürzte noch einmal durch Adebayo und Butler gelang ein Steal gegen Brunson, der den Heat-Star sofort foulte. Butler nutzte dies und glich aus. Hardaway vergab dann einer Auszeit den Floater und auch Butler konnte den Game-Winner aus der Distanz nicht treffen - Verlängerung.

Dort spielten sich die Mavs schnell ein kleines Polster heraus, doch ein Herro-Dreier und ein Adebayo-Putback drehten die Angelegenheit. Brunson hatte dann die Chance zum Sieg, doch trotz viel Kontakt bekam er nicht das Foul. Butler vergab dann tatsächlich beide Freiwürfe, doch die Mavs konnten den Rebound nicht sichern. Danach blieb Butler aber eiskalt und Brunson konnte die letzte Chance auf eine zweite Verlängerung nicht nutzen, obwohl er komplett freie Sicht hatte. Jones Jr. machte danach mit einem verwandelten Freiwurf alles klar.

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