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NBA: Kyrie Irving reagiert auf heftige Buhs in Boston - "Ignorant und aufdringlich"

Von SPOX
Celtics-Fans zeigen an: Kemba Walker ist besser als Kyrie Irving.

Kyrie Irving war beim Spiel seiner Brooklyn Nets gegen die Boston Celtics aufgrund einer Schulterverletzung nicht im Einsatz, heftige Buhrufe und "Kyrie sucks"-Rufe seitens der Celtics-Fans gab es dennoch das ganze Spiel über zu hören. Der Point Guard, der im Sommer von Boston nach Brooklyn wechselte, reagierte danach via Social Media.

Die Wut der Celtics-Fans auf Irving, der vor der vergangenen Saison angekündigt hatte, in Boston zu verlängern, dann aber nach einer enttäuschenden Saison nach Brooklyn gewechselt war, war spürbar, überall in der Stadt wurden vor dem ersten Duell beider Teams in dieser Saison Aufkleber mit der Aufschrift "Feigling" und einem Irving-Bild platziert.

Irving war beim 121:110-Sieg der Celtics nicht in der Halle, sondern in New York, weil er wie schon in den vorigen Spielen aufgrund einer Schulterverletzung nicht mitwirken konnte. Auf die Buhrufe reagierte Uncle Drew dennoch mit einer langen Botschaft auf Instagram.

"Es passiert immer wieder und der heutige Abend zeigt nur, dass Sport/Entertainment immer ignorant und aufdringlich sein wird", schrieb Irving darin unter anderem. "Es ist eine große SHOW, die sehr SEHR wenig in der echten Welt bedeutet, in der die meisten Leute leben, weil es dort Dinge gibt, die wirklich eine Bedeutung haben."

Jarrett Allen: "Es war besser, als ich dachte"

Die anwesenden Nets, die die eigentlich für Irving reservierte Wut abbekamen, zeigten sich letztlich aber unbeeindruckt. "Es war besser, als ich dachte", sagte Jarrett Allen. "Sie hätten uns bei jeder Ballberührung ausbuhen können. Wenn Kyrie hier gewesen wäre, wäre es wohl zehnmal schlimmer gewesen."

Irving hatte im Sommer 2018 bei einem Fan-Event in Boston gesagt, dass er seinen 2019 auslaufenden Vertrag verlängern würde. Nach einer unglücklichen Saison, an deren Anfang sein Großvater starb und in deren Verlauf es innerhalb der Celtics-Mannschaft immer wieder zu Unstimmigkeiten kam, entschied er sich anders. Nachdem Irving zu Brooklyn wechselte, sagte er, dass er in Boston "als Leader versagt" habe.

Nets vs. Celtics: Am Freitag steigt das nächste Duell

Von den Celtics selbst ist derweil kein kritisches Wort in Richtung Irving zu vernehmen, zumal sich die Franchise mit Kemba Walker einen Ersatz geholt hat, der gegen Brooklyn mit 39 Punkten überragte und die Celtics zu einem starken Saisonstart geführt hat.

Head Coach Brad Stevens sagte das am Mittwoch erneut: "Ich habe schon oft gesagt, dass ich Kyrie gernhabe und ihm nur das Beste wünsche." Für die Fans spielte das keine Rolle, auch wenn Irving die Buhrufe nicht selbst entgegennehmen konnte.

Beide Teams spielen bereits am Freitag erneut gegeneinander, diesmal in Brooklyn. Beim Thanksgiving-Duell (Fr., 18 Uhr deutscher Zeit auf DAZN) könnte auch Irving nach seiner Verletzung erstmals wieder zurückkehren.

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