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NBA

NBA: Los Angeles Lakers schießen Washington Wizards aus der Halle - Spurs schocken L.A. Clippers

Von SPOX
LeBron James und die Los Angeles Lakers haben gegen die Washington Wizards leichtes Spiel.

Die Washington Wizards um Moritz Wagner gehen beim Gastspiel bei den Los Angeles Lakers komplett unter. Nach anfänglichen Problemen dominieren LeBron James und Anthony Davis quasi nach Belieben. Die Siegesserie der Clippers endet dagegen in aufgeheizter Atmosphäre bei den San Antonio Spurs, während Dennis Schröder beim Sieg der Thunder spät aufdreht und Carmelo Anthony in Portland erneut stark aufspielt.

Die Sixers liegen bereits mit 16 Punkten gegen die Knicks im Rückstand, schaffen aber noch das Comeback. Toronto holt dank des heiß laufenden Norman Powell einen Sieg in Orlando.

Brooklyn Nets (10-9) - Boston Celtics (13-5) 112:107 (Spielbericht)

Detroit Pistons (6-13) - Charlotte Hornets (8-12) 107:110 (BOXSCORE)

  • Bereits zum dritten Mal trafen die Pistons und Hornets in dieser Saison aufeinander, zum dritten Mal lieferten sich beide Teams einen knappen Schlagabtausch - und zum dritten Mal verließ Charlotte das Parkett als Sieger.
  • Dabei hatte Detroit Mitte des Schlussabschnitts mit 8 Punkten sogar die höchste Führung der Partie inne, Derrick Rose (23 Punkte von der Bank, 8/12 FG) und Luke Kennard (21) wussten in dieser Phase zu überzeugen. Doch die Gäste drehten die Partie, Kennards Dreier zum Ausgleich in den Schlusssekunden landete nur am Ring, nach einem Offensiv-Rebound war auch Langston Galloway mit einem Verzweiflungs-Wurf von der Mittellinie erfolglos.
  • Einen großen Anteil am Sieg der Hornets hatte sicherlich P.J. Washington. Der Nr.12-Pick erzielte 26 Punkte, 11 davon im vierten Viertel. Auch Terry Rozier erwischte einen starken Abend, auf dem Weg zu 23 Zählern versenkte er 6 von 9 Triples. Miles Bridges und Devonte' Graham steuerten jeweils 16 Punkte bei.
  • Enttäuschend war dagegen der Auftritt von Blake Griffin. Zwar hatte der Big Man am Ende 17 Punkte vorzuweisen, allerdings traf er nur 1 seiner 7 Versuche aus der Distanz sowie 4 von 7 von der Freiwurflinie. Dieses Problem teilte er sich jedoch mit den Teamkollegen, Detroit ließ ganze 10 Zähler am Charity Stripe liegen (10/20 FT). Andre Drummond versenkte nur 1 seiner 4 Freebies, kam aber dennoch auf ein beeindruckendes Double-Double (15 und 19 Rebounds).

Orlando Magic (7-11) - Toronto Raptors (14-4) 83:90 (BOXSCORE)

  • 24 Minuten lang fehlte es der Offense der Raptors in nahezu allen Belangen. Die Gäste aus Kanada trafen in Halbzeit eins katastrophale 30,6 Prozent aus dem Feld (und nur 5/13 von der Linie), entsprechend lag Toronto mit bis zu 11 Punkten hinten. Dann aber rettete Norman Powell sein Team vor der drohenden Niederlage, mit einem Karrierebestwert von 33 Zählern baute er die Raptors-Siegesserie auf sechs Spiele aus.
  • Nach dem Seitenwechsel war der 26-Jährige kaum zu stoppen: Powell verbuchte die ersten 10 Raptors-Punkte im dritten Viertel, später steuerte er 8 weitere Zähler zu einem 13:0-Lauf bei, der Toronto spät im dritten Viertel die Führung brachte. Mit seinem 5. und letzten Triple stellte er wenige Minuten vor dem Ende schließlich auf 82:73 - die Entscheidung.
  • Powell sprang mit seiner Scoring-Explosion dem schwächelnden Pascal Siakam (10 Punkte, 13 Rebounds, 4/22 FG) zur Seite. Fred VanVleet unterstütze seinen Backcourt-Kollegen mit 22 Zählern und 7 Steals. Auf Seiten der Magic war Evan Fournier der beste Scorer (19), Markelle Fultz kam auf 15 Punkte. Für Orlando, das erneut eklatante Schwächen in der Offense zeigte (34,6 Prozent) war es die vierte Pleite aus den vergangenen fünf Spielen.

New York Knicks (4-15) - Philadelphia 76ers (13-6) 95:101 (BOXSCORE)

  • In Person von Al Horford (Ruhepause) und Josh Richardson (Oberschenkel) mussten die Sixers im Madison Square Garden auf zwei Starter verzichten, das machte sich gerade in der ersten Hälfte negativ bemerkbar. Ein 16-Punkte-Comeback brachte Philly aber letztlich doch den Auswärtserfolg - der Defense, Joel Embiid und der Freiwurfschwäche der Knicks sei Dank.
  • In der ersten Halbzeit lief es aus Sixers-Sicht alles andere als optimal. Die Gäste versenkten schwache 34,2 Prozent aus dem Feld und lagen zwischenzeitlich mit 16 Zählern im Hintertreffen. Im Anschluss schaltete sowohl die Offense als auch die Defense mehrere Gänge höher, langsam aber sicher drehte Philly das Spiel. Ein Steal von Ben Simmons inklusive anschließendem Fastbreak-Dunk zum 96:89 etwas mehr als eine Minute vor dem Ende machte letztlich alles klar.
  • Simmons kam auf 15 Punkte, 8 Assists sowie 2 Steals, bester Mann war aber Embiid, der ein beeindruckendes Double-Double auflegte (27 Punkte, 17 Rebounds). Auch James Ennis machte gerade in der zweiten Hälfte, in der er 18 seiner 20 Punkte erzielte, einen starken Job. Tobias Harris steuerte zudem 19 Punkte bei.
  • "Am Ende des Tages haben sie Jungs wie Embiid und Simmons da draußen. Diese Jungs sind Closer", sagte Knicks-Coach David Fizdale nach der Partie. "Du kannst einfach nicht 14 Freiwürfe gegen solch ein Team verwerfen." Genau das taten die Knickerbockers aber (19/33 FT), sodass trotz der guten Leistungen von Julius Randle (22 und 10 Rebounds), Marcus Morris (20) oder R.J. Barrett (18, 8/13 FG) am Ende die fünfte Niederlage in Folge stand.
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