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NBA: Jimmy Butler explodiert für Miami Heat - Dennis Schröder verliert mit den OKC Thunder

Von SPOX
Jimmy Butler erzielte 30 Punkte in einer Halbzeit.

Kemba Walker macht bei seiner Rückkehr nach Charlotte kein gutes Spiel, die Boston Celtics gewinnen aber trotzdem souverän. Dennis Schröder muss mit den Oklahoma City Thunder in San Antonio eine Niederlage einstecken, weil LaMarcus Aldridge aufdreht.

Außerdem: Jimmy Butler erteilt den Phoenix Suns eine Lektion und steht bereits zur Pause bei 30 Punkten.

Charlotte Hornets (4-4) - Boston Celtics (6-1) 87:108 (BOXSCORE)

  • Es war ein emotionaler Abend für Kemba Walker, der zum ersten Mal mit seinem neuen Team nach Charlotte zurückkehrte. Der frühere Franchise-Star bekam von den Hornets einen äußerst herzlichen Empfang, Tribut-Video und Standing Ovations inklusive. Der Point Guard war davon sichtlich gerührt und konnte sich auch die eine oder andere Träne nicht verdrücken.
  • Eventuell beeinflusste dies auch ein wenig sein Spiel. In der ersten Halbzeit vergab der All-Star alle seine sechs Würfe, im dritten Viertel lief er mit 11 Punkten aber heiß, sodass in 29 Minuten 14 Zähler (4/12 FG) und 6 Assists auf seinem Konto waren. "Es war toll. Ich wünschte, ich hätte besser gespielt, aber wir haben immerhin gewonnen", bilanzierte Walker über seine Rückkehr.
  • Eiskalt war dagegen Terry Rozier, den die Hornets im Gegenzug für Walker bekamen. Er beendete das Spiel mit 3 Punkten (1/11 FG), 2 Assists und 4 Ballverlusten. Zwischenzeitlich waren nach einem Schrittfehler von Rozier leichte Buhrufe im Spectrum Center zu vernehmen.
  • Dass die Celtics diese Partie aber dennoch recht souverän gewannen, lag an Walkers Mitspielern. Gordon Hayward knüpfte nahtlos an seine Karriere-Bestleistung in Cleveland (39 Punkte) an und stand schon nach einem Viertel wieder bei 14 Zählern, am Ende waren es wieder gute 20, garniert mit 10 Rebounds und 6 Assists. Topscorer war aber Jayson Tatum, der neben seinen 22 Punkten auch noch 9 Boards abgriff.
  • Die Entscheidung fiel im dritten Viertel, als Boston gleich sieben Dreier versenkte, nachdem man in der ersten Halbzeit kalt geblieben war (3/13), die Führung wuchs dabei auf 20 Zähler an. Die Hornets fanden dagegen nie ihr Zielwasser und trafen über 48 Minuten nur 20 Prozent (6/30) aus der Distanz. Beste Scorer Charlottes waren Miles Bridges (18) und Devonte' Graham (15), dazu überzeugte Rookie P.J. Washington immerhin mit 5 Blocks.
  • Enes Kanter fehlte den Celtics weiterhin verletzt, weswegen Daniel Theis erneut starten durfte. Der deutsche Nationalspier agierte dabei einmal mehr solide, hatte aber einige Male Pech im Abschluss. In 20 Minuten wurden 5 Punkte (2/8 FG), 7 Rebounds und 2 Blocks notiert.

San Antonio Spurs (5-3) - Oklahoma City Thunder (3-5) 121:112 (BOXSCORE)

  • Nach zwei Niederlagen in Folge haben die Spurs wieder in die Spur gefunden und das hatten sie vor allem LaMarcus Aldridge zu verdanken. Die Thunder sind so etwas wie der Lieblingsgegner von LMA, der bereits im vergangenen Jahr beim epischen 2OT-Krimi mit 56 Punkten einen neuen Karriere-Bestwert aufgelegt hatte. Auch diesmal war Aldridge on fire und versenkte 19 seiner 23 Würfe für 39 Zähler.
  • Ein Spaziergang war es für die Spurs dennoch nicht. Die Gäste führten im zweiten Viertel noch mit sieben Punkten und lagen auch erst in der Schlussphase der Partie erstmals zweistellig zurück, als Aldridge noch einmal aufdrehte. Vor allem das Trio aus dem heißen Danilo Gallinari (27, 5/6 Dreier), Chris Paul (19 und 5 Assists) und Shai Gilgeous-Alexander (21) bereitete San Antonio einige Probleme.
  • Allerdings dominierten die Spurs die Bretter und sammelten gleich 13 Rebounds mehr als OKC ein. Hierbei überzeugte unter anderem Dejounte Murray, der als Spielmacher mit 17 Punkten, 8 Boards und 10 Assists nur knapp an einem Triple-Double vorbeischrammte. Auch Jakob Pöltl hatte daran seinen Anteil, der Wiener griff sich in 13 Minuten 6 Boards, blieb ansonsten aber ohne Punkte (0/1 FG).
  • Dennis Schröder kam erneut von der Bank, stand diesmal in der Crunchtime aber nicht auf dem Feld. In der ersten Halbzeit hatte der Deutsche noch vermehrt seine Mitspieler gesucht, nach dem Wechsel scorte er dann auch selbst, hatte aber einige Male mit Legern kein Glück. Am Ende schrammte er mit 11 Punkten (4/11 FG) und 9 Assists knapp an einem Double-Double vorbei.

Phoenix Suns (5-3) - Miami Heat (6-2) 108:124 (BOXSCORE)

  • Die Suns boten einem weiteren Spitzenteam einen erbitterten Kampf, doch Miami hatte in Jimmy Butler und Goran Dragic die beiden besten Akteure an diesem Abend in ihren Reihen. Erschwerend kam für Phoenix hinzu, dass Miami unglaublich stark aus der Distanz traf. Von 28 Dreiern fanden gleich 15 das Ziel.
  • Die erste Story des Abends war die Explosion von Butler in der ersten Halbzeit. Der neue Heat-Star hatte nach zwei Vierteln bereits 30 Punkte gesammelt - und dies bei gerade einmal zehn Würfen (9/10 FG, 10/10 FT). Es gelang alles für Mr. Buckets, der unter anderem ein And-One verbuchte, als er nur einen Schuh anhatte. Butler überdrehte aber nicht und hielt sich nach dem Wechsel ein wenig zurück. Der Forward begnügte sich letztlich mit 34 Punkten (Saisonbestwert) und 5 Rebounds.
  • Der entscheidende Push gelang den Gästen aber, als Butler gegen Ende des dritten Viertels auf der Bank Platz nahm. Als die Suns 2:30 Minuten vor dem Viertelende auf zwei Zähler verkürzt hatten (79:81), schlug die Stunde des Drachens. Dragic (25 Zähler) verwandelte gegen sein früheres Team innerhalb von sechs Minuten sieben Würfe am Stück (darunter vier Dreier) für 20 Punkte.
  • Das war letztlich zu viel für die Gastgeber, der Rückstand wuchs auf 19 Zähler an. Da half es auch nicht, dass sich Devin Booker (22, 6/13 FG), Aron Baynes (23) und Kelly Oubre Jr. (23) nach Kräften wehrten.

L.A. Clippers (6-3) - Portland Trail Blazers (3-5) 107:101 (Spielbericht)

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