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NBA

40 Punkte! LeBron James gewinnt episches Duell gegen Giannis Antetokounmpo

Von SPOX
LeBron James im Duell mit Giannis Antetokounmpo.

Brooklyn Nets (23-48) - Memphis Grizzlies (19-51) 118:115 (BOXSCORE)

Nach 19 Niederlagen in Folge verpassten die Memphis Grizzlies gegen die Nets nur knapp den zweiten Sieg in Folge. In einer Partie mit ständigen Führungswechseln setzte sich Brooklyn Mitte des vierten Viertels mit einem 9:0-Lauf ab. Trotz eines Acht-Punkte-Rückstands bei nur noch 52 Sekunden zu spielen, kam Memphis aber sogar nochmal ran und Andrew Harrison verpasste mit dem Buzzer die Chance auf den Ausgleich.

Harrison, der bei seinem Versuch stark von DeMarre Carroll verteidigt wurde, haderte danach mit seiner Wurfauswahl: "Ich hättte den Ball nicht so langsam nach vorne bringen dürfen - das geht auf mich." Zuvor hatte der Grizzlies-Guard aber 14 seiner 19 Punkte in der zweiten Halbzeit erzielt und somit sein Team im Spiel gehalten.

Kenny Atkinson sprach nach der Partie ein Sonderlob für Edelverteidiger Carroll (18 Punkte, 6 Rebounds) aus: "Er ist einfach Gewinner", sagte der Nets-Coach. "Er ist niemand, der ein Spiel offensiv übernimmt - dafür macht er aber alles, um zu gewinnen. Sein Wille hat uns heute enorm geholfen."

Neben Carroll stach bei den Nets Allen Crabbe (22 Punkte, 7/10 FG) heraus, der in entscheidenden Phasen wichtige Dreier traf und auch Caris LeVert überzeugte mit 22 Punkten (7/9 FG) von der Bank.

Miami Heat (38-33) - Denver Nuggets (38-33) 149:141 2OT (BOXSCORE)

"Dieses Spiel hatte keinen Verlierer verdient", fasste Heat-Coach Erik Spoelstra zusammen. "Die Jungs werden das Spiel heute sicher genossen haben." Das gilt natürlich besonders für seine eigenen Schützlinge, die sich in der zweiten Verlängerung den Sieg erkämpften.

Ein besonderses Lob durften sich dabei James Johnson und Kelly Olynyk abholen, die in den letzten fünf Minuten alle Heat-Punkte erzielten, aber auch insgesamt eine ganz starke Leistung ablieferten. Olynyk wurde zum erst zweiten Bankspieler in der Heat-Historie, der 30 Punkte (11/16 FG) erzielen konnte und Johnson verbuchte mit 31 Zählern (13/17 FG) ein neues Career-High.

Für Denver sammelte Nikola Jokic (34 Punkte, 14 Rebounds) spektakuläre Statistiken und hatte mit Chandler (26 Punkte), Murray (23) und Barton (22) viel Hilfe - am Ende ging den Nuggets aber einfach die Luft aus. "Sie hatten ein paar glückliche Aktionen, haben am Ende aber einfach besser geliefert und den Heimvorteil ausgenutzt", fasste ein enttäuschter Paul Millsap zusammen.

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