NBA

Gamewinner! Mavs feiern Barnes, C's verlieren

Von SPOX
Harrison Barnes warf die Mavs zum Sieg
© getty
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Houston Rockets (14-4) - Denver Nuggets (10-8) 125:95 (BOXSCORE)

Durch die Niederlage der Warriors bei OKC hatten die Rockets die Möglichkeit, die Tabellenführung im Westen alleinig zu übernehmen - und diese Gelegenheit nutzten sie mit Bravour. Und das, obwohl sie ohne Eric Gordon und Ryan Anderson auskommen mussten.

Doch mit Trevor Ariza gibt es ja noch einen anderen Shooter in den Reihen der Texaner. Mit 7/10 Treffern von Downtown erwischte er einen Sahneabend und hatte großen Anteil daran, dass das Spiel schon zur Halbzeit entschieden war. Da führte sein Team nämlich schon mit 75:40 und hatte 57 Prozent seiner Dreier getroffen. "Das war mein Abend", sagte Ariza hinterher. "Wenn diese Jungs ausfallen, muss ich übernehmen."

Die Nuggets mussten derweil auf Paul Millsap verzichten, der lange auszufallen droht. Und im zweiten Viertel bangten sie auch noch um Nikola Jokic, der stürzte und die Kabine humpeln musste. Er kam später aber zurück und legte insgesamt 17 Punkte auf, Will Barton (20 Punkte) war Nuggets-Topscorer.

Bei den Rockets kam Ariza auf 25 Zähler, James Harden (21 Punkte, 8 Rebounds, 9 Assists) und Chris Paul (23 Punkte, 12 Assists) ergänzten sich hervorragend im Backcourt.

Memphis Grizzlies (7-10) - Dallas Mavericks (4-15) 94:95 (BOXSCORE)

Was für ein Finish in Memphis! 0,5 Sekunden waren noch auf der Uhr, als Harrison Barnes den Ball bekam und mit einem Dreier den Buzzer-Beater zum Sieg verwandelte. Kurz zuvor hatte JaMychal Green mit einem Putback-Dunk die Grizzlies mit 94:92 in Führung gebracht. Mehrmals schauten sich die Schiedsrichter die Szene auf dem Monitor an, bevor sie feststellten, dass der Wurf rechtzeitig erfolgte.

Für Memphis hätte die sechste Niederlage in Folge also kaum bitterer sein können. Nach dem ersten Viertel (27:12 Memphis) sah alles nach einem sicheren Sieg aus, aber die Grizzlies brachen nach der Halbzeit komplett auseinander und verloren das Viertel 16:35. Im Schlussviertel führte das Team um Marc Gasol (14 Punkte, 5/15 FG, 10 Rebounds) erneut, aber Matchwinner Barnes führte sein Team mit 9 seiner 22 Punkte (9/19 FG) zum Sieg.

Dirk Nowitzki (13 Punkte, 5/12 FG, 8 Rebounds, 2 Steals) zeigte erneut eine gute Leistung und Maxi Kleber, der wieder neben seinem deutschen Kollegen starten durfte, konnte in seinen 13 Minuten 6 Punkte (3/4 FG) erzielen und sammelte 3 Rebounds ein.

Bei den enttäuschten Gastgebern war Tyreke Evans von der Bank mit 18 Punkten (7/13 FG), 9 Rebounds und 7 Assists der beste Akteur.

Minnesota Timberwolves (11-7) - Orlando Magic (8-10) 124:118 (BOXSCORE)

"Puh, das ist gerade nochmal gut gegangen", werden sich die Wolves nach diesem Spiel denken. Was war passiert? Folgendes: Die Hausherren nahmen eine eigentlich komfortable 106:80-Führung mit ins Schlussviertel, brachen dann aber ein und mussten am Ende zittern.

Mit 38:18 ging Viertel Nummer 4 an die Gäste aus Orlando, ein One-Possession-Game konnten sie aber nicht mehr erreichen. So brachte der Favorit die Angelegenheit doch nach Hause. "Sie haben gute Plays gemacht und Feuer gefangen. So etwas passiert", spielte Wolves-Guard Jeff Teague den Einbruch seines Teams herunter.

Jimmy Butler stellte seinen Saison-Rekord ein und erzielte 26 Punkte, Taj Gibson (24 Punkte) und Andrew Wiggins (20) waren ebenfalls produktiv. Bester Mann der Magic war einmal mehr Aaron Gordon mit 26 Punkten.