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NBA

Schade, dass er nicht für Deutschland spielt…

Von SPOX
Donte Greene führte die Sacramento Kings zum Sieg gegen die New York Knicks
© Getty

Bei den Sacramento Kings dreht ein Münchner auf, Chris Kaman spielt absolut katastrophal - und Miami gewinnt ein dramatisches Florida-Duell. Ach ja, die Nets haben natürlich wieder verloren.

Charlotte Bobcats (5-9) - Toronto Raptors (7-9) 116:81

Die Bobcats feierten den deutlichsten Sieg der Franchise-Geschichte. Gerald Wallace war mit 31 Punkten und 13 Rebounds nicht zu stoppen. Zusammen mit Stephen Jackson (23 Punkte) bildet Wallace ein Duo, an dem Charlotte noch viel Freude haben könnte. Es sieht so aus, als ob sich etwas tut bei den Bobcats. Tyson Chandler kehrte nach zwei Spielen Pause ins Team zurück und blockte gleich mal sechs Würfe.

Die Raptors zeigten eindrucksvoll, dass sie defensiv überhaupt nichts drauf haben. Schlecht, wenn bei Chris Bosh (5/14, 18 Punkte, 14 Rebounds) und Co. dann auch ausnahmsweise offensiv nichts geht.

Indiana Pacers (6-7) - Los Angeles Clippers (6-10) 86:73

Nach drei Vierteln führten die Clippers in einem grottigen Spiel 59:55, dann wurde es den Pacers zu bunt. Sie drehten auch ohne den am Knie verletzten Danny Granger kurz auf und kehrten nach vier Niederlagen in Serie in die Erfolgsspur zurück. Topscorer waren Dahntay Jones und Troy Murphy mit jeweils 18 Zählern.

Ziemlich bescheiden war der Auftritt von Chris Kaman. Der Center, der so eine starke Saison spielt, nahm 19 Würfe, traf aber nur ganze drei - katastrophal. Teamkollege Al Thornton (2/15) erging es auch nicht besser.

Boston Celtics (11-4) - Philadelphia 76ers (5-10) 113:110

Sehr ansprechende Leistung von Andre Iguodala (25 Punkte, 9 Rebounds, 9 Assists) und den Sixers, aber es reichte nicht. Es reichte nicht, weil Boston einen Paul Pierce in Galaform hatte. Pierce erzielte 27 Punkte, 6 Rebounds und 6 Assists.

"Pauls Willen hat uns zum Sieg getragen. Er und Rondo haben die wichtigen Würfe getroffen", meinte Kevin Garnett, der 19 Punkte zum Erfolg beisteuerte. Ein Problem der Celtics bleibt weiter die Dreierquote. Auch gegen Philly (7/27) war diese stark ausbaufähig.

Orlando Magic (11-4) - Miami Heat (9-5) 98:99

Aufgepasst auf Miami! Die Heat gewinnen jetzt auch Spiele, in denen Dwyane Wade nur sechs von 22 Wurfversuchen aus dem Feld trifft. Wade war dank seiner Freiwürfe (11/11) mit 24 Punkten zwar dennoch Topscorer, aber zum Held wurde Michael Beasley, als er sich nach einem Fehlwurf von Wade 1,6 Sekunden vor Schluss den Rebound schnappte und per Dunk abschloss.

"Ich habe nur gedacht. Dunk it. Dunk it. Dunk it", erklärte Beasley. Orlando reklamierte Goaltending, aber der Korb zählte. Die Magic sind auch selbst schuld, denn hätten zuvor der sonst so starke Jason Williams (25 Punkte, 8 Assists) und auch Dwight Howard (12 Punkte, 16 Rebounds) nicht von der Linie versagt, hätten sie auch gewonnen.

New Orleans Hornets (7-9) - Milwaukee Bucks (8-5) 102:99 OT

Brandon Jennings lernt jetzt, wie es ist, wenn sich die Defense auf einen einstellt. Der Super-Rookie lieferte mit 14 Punkten, 7 Rebounds, 8 Assists und 4 Steals zwar ein gutes Allround-Game ab, aber er hatte im zweiten Spiel in Folge Probleme mit seinem Wurf (4/15). Da auch Michael Redds Schuss noch eingerostet ist (4/16), brauchte es starke Leistungen von Luke Ridnour (23 Punkte, 10 Assists) und Hakim Warrick (22 Punkte), dass die Bucks am Sieg schnuppern durften.

David West (27 Punkte, 10 Rebounds) trug die Hornets aber letztlich zum Erfolg. Neben dem Power Forward wusste auch Rookie Darren Collison (18 Punkte, 7 Rebounds, 8 Assists) zu gefallen. An diesem Abend war der Point Guard, der die Hornets kurz vor Schluss in die Overtime schoss, sogar besser als Rookie-Kollege Jennings.

Minnesota Timberwolves (1-14) - Denver Nuggets (11-4) 111:124

Sehr entspannter Pflichtsieg der Nuggets. Spätestens nach drei Vierteln (102:79) war die Sache gegessen.

Angeführt von Carmelo Anthony (22 Punkte) scorten sieben Nuggets-Spieler zweistellig - bei den T-Wolves trafen Corey Brewer (22 Zähler) und Rookie Jonny Flynn (20 Punkte) am besten. Für Minnesota war es die 14. Niederlage in Folge. Ganz bittere Zeiten.

Detroit Pistons (5-10) - Cleveland Cavaliers (11-4) 88:98

Die Cavs entschieden, Shaquille O'Neal (Schulter) noch ein weiteres Mal zu schonen. Sie wussten, dass es in Detroit auch so geht. Auch wenn es gegen Ende noch etwas enger wurde, war es ein recht souveräner Sieg der Cavs, die schon zur Pause mit 18 Punkten Vorsprung führten (60:42).

LeBron James lieferte ein gewöhnliches LeBron-Spiel ab - 34 Punkte, 8 Rebounds, 7 Assists. Bei den Pistons stemmte sich eigentlich nur Rodney Stuckey (25 Punkte) gegen die sechste Pleite in Serie. Solange Hamilton und Prince nicht zurückkommen, wird das in Detroit nicht besser werden. Zumal sich Ben Gordon in der ersten Halbzeit am linken Knöchel verletzte und nicht mehr weitermachen konnte.

San Antonio Spurs (7-6) - Golden State Warriors (5-9) 118:104

Es war zu erwarten, dass die Rumpftruppe der Warriors nach dem Sieg in Dallas einen Tag später in San Antonio keine Energie mehr haben würde, aber es dauerte bis weit in die zweite Hälfte hinein, ehe sich die Spurs absetzen konnten. Diesmal setzte Golden State auch keine sechs, sondern immerhin neun Spieler ein. Der Einzige, der nicht müde zu werden scheint, ist Monta Ellis.

Nach der 37-Punkte-Gala bei den Mavs legte der Guard in San Antonio 42 Zähler (16/25) nach. Gibt keinen heißeren Spieler in der Liga. Ellis durfte im Übrigen tatsächlich mal vom Feld, die beiden Spiele zuvor hatte er jeweils 48 Minuten durchgespielt, jetzt waren es nur 44 Minuten. Top bei den Spurs: Tony Parker mit 32 Punkten und 7 Assists sowie Tim Duncan (20 Punkte, 10/12). San Antonio ist im Kommen.

Phoenix Suns (12-3) - Memphis Grizzlies (5-10) 126:111

2/15 aus dem Feld, nur 8 Punkte: Amare Stoudemire hatte vor gut zwei Wochen bei der Niederlage bei den Lakers einen rabenschwarzen Tag. Es scheint ein Weckruf gewesen zu sein, denn seit dem Lakers-Spiel präsentiert sich in Stoudemire in überragender Form.

Gegen Memphis erzielte er 28 Punkte (13/18) für die Suns, die ihren 15. Heimsieg in Serie feierten. "Amare war großartig", lobte Steve Nash, der mit 11 Punkten und 16 Assists selbst stark aufspielte.

Entscheiden davonziehen konnten die Suns im dritten Viertel, als sie ihre ersten zwölf Field-Goal-Versuche verwandelten. Phoenix ist nach wie vor das einzige Team der NBA, das in jedem Spiel mindestens 100 Punkt gemacht hat.

Sacramento Kings (6-8) - New York Knicks (3-12) 111:97

Dirk Nowitzki, Chris Kaman, Donte Greene? Es wäre ja zu schön, um wahr zu sein. Der in München geborene Flügelspieler entwickelt sich in seiner zweiten NBA-Saison prächtig.

Vielleicht sollte Dirk Bauermann doch noch mal den Hörer in die Hand nehmen und nichts unversucht lassen, um Greene ins deutsche Trikot zu bekommen.

Greene führte die Kings mit 24 Punkten (6/7 Dreier), 4 Rebounds, 5 Assists und 6 (!) Blocks zum Sieg gegen die Knicks. Rookie Tyreke Evans kam auf 19 Punkte, 11 Rebounds und 7 Assists. Bei den Knicks spielten nur David Lee und Nate Robinson (je 25 Zähler) gut.

Portland Trail Blazers (12-5) - New Jersey Nets (0-15) 93:83

Neuer Tag, neue Nets-Niederlage. Die Nets trennen jetzt nur noch zwei Niederlagen von der Einstellung des NBA-Negativrekords. In Portland lieferte Brook Lopez (32 Punkte, 14 Rebounds) eine formidable Leistung ab, aber es nützt eben alles nichts. Was würde New Jersey nur für einen Sieg geben? Nächste Chance: Freitag in Sacramento.

Bei den Blazers bestätigte Greg Oden mit 18 Punkten, 8 Rebounds und 4 Blocks seine aufsteigende Form der letzten Spiele.

Ergebnisse und Tabelle

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