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NBA

Der perfekte Yao führt Houston zum Sieg

Von SPOX
Rockets-Coach Rick Adelman konnte sich auf seinen größten und seinen kleinsten Spieler verlassen
© Getty

Im ersten Spiel in Portland spielten die Houston Rockets ihre Erfahrung aus und schlugen die jungen Trail Blazers mit 108:81. Derweil schockten die Bulls den Titelverteidiger.

Yao Ming legte mit seiner Leistung den Grundstein für einen ungefährdeten Sieg des zweimaligen Champions. Der Chinese traf alle neun seiner Würfe und verbuchte neun Rebounds.

Die ersten Minuten können den Verlauf eines Spiels bestimmen, und das erste Spiel den Verlauf einer Serie", erklärte Ming seine starke erste Hälfte.

Greg Oden mit solidem Playoff-Debüt

Bei den Blazers machte sich die Unerfahrenheit in Playoffs bemerkbar. Zu keinem Zeitpunkt war das Team von Superstar Brandon Roy (21 Punkte) in der Lage, den Rockets Paroli zu bieten. "Ein fürchterlicher Abend", lautete das knappe Fazit von Coach Nate McMillan.

Immerhin gab die Leistung von Center Greg Oden Anlass zur Hoffnung. Der Hoffnungsträger unter den Körben kam von der Bank und erzielte 15 Punkte und 5 Rebounds.

Trotzdem lag die Heimmannschaft schon zur Halbzeit mit 44:62 zurück. In der zweiten Halbzeit musste Ming überhaupt nicht mehr punkten, stattdessen drehte Aaron Brooks auf: Der junge Point Guard machte das beste Playoff-Spiel seines Lebens und beendete die Partie mit 27 Punkten, 7 Assists und 4 Rebounds.

Am Dienstag findet erneut in Portland die zweite Partie der Serie statt, schon da geht es für die Blazers um alles. Eine weitere Heimpleite, und der Traum vom Duell gegen die Lakers ist so gut wie ausgeträumt.

Boston Celtics - Chicago Bulls 103:105 n.V.: In einer dramatischen Partie behielten die Bulls nach Overtime gegen den Champion die Oberhand und feierten den ersten Postseason-Erfolg gegen Boston seit die Chicago Stags im Jahr 1948 die Celtics im Viertelfinale bezwungen hatten. Der absolute Star des Abends war dabei Derrick Rose, der mit 36 Punkten einen Rookie-Rekord für ein Playoff-Debüt erzielte. Hinzu kamen elf Assists.

Der entscheidende Korb gelang am Ende Tyrus Thomas. Der Power Forward versenkte den Ball 50 Sekunden vor Ablauf der Overtime zum 105:103-Endstand. Bei den Celtics, die ohne Kevin Garnett spielten, war Rajon Rondo mit 29 Punkten, neun Rebounds und sieben Assists der beste Akteur auf dem Parkett. Spiel zwei findet am Montag statt. Genau an diesem Tag vor 23 Jahren erzielte der große Michael Jordan in den Playoffs gegen Boston 63 Punkte. Dennoch verloren die Bulls seinerzeit.

Cleveland Cavaliers - Detroit Pistons 102:84: Die Cleveland Cavaliers erteilten im ersten Spiel den Detroit Pistons eine Lehrstunde. Insbesondere LeBron James zeigte den Pistons mit seinen 38 Punkten, 8 Rebounds und 7 Assists, dass sie in dieser Serie keine Chance haben werden. Die Vorentscheidung fiel mit der Halbzeitsirene, als der King einen Dreier von der Mittellinie versenkte, den Cavs einen 12-Punkte-Vorsprung bescherte und die Pistons nachhaltig demoralisierte.

Detroit verlor mit 18 Punkten, und trotzdem muss man sagen, dass der Champion von 2004 überraschend gut mithielt. Insbesondere das erste und das dritte Viertel gestalten die Pistons annähernd ausgeglichen. Will Detroit im kommenden Spiel eine Chance haben, werden zwei Dinge entscheidend sein.

Erstens: "Wir müssen einen Weg finden, um LeBron zu stoppen. Wir können ihn nicht 38 Punkte machen lassen und trotzdem auf einen Sieg hoffen", erklärte Richard Hamilton. Zweitens: Die Pistons müssen die Cavs zu mehr Turnovern zwingen. Ganze fünf Ballverluste leistete sich der Ligaprimus, ein Klubrekord für ein Playoff-Spiel. James, der nicht immer vor leichten Turnovern gefeit ist, hatte keinen einzigen.

Der Spielplan der Playoffs

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