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NBA

Morddrohung überschattet Celtics-Sieg

Von SPOX
Paul Pierce und die Celtics gehen in der Serie gegen Chicago in Führung
© Getty

Die Boston Celtics sind mit einem beeindruckenden Auswärtssieg in Spiel 3 bei den Chicago Bulls zum ersten Mal in der Best-of-Seven-Serie in Führung gegangen.

Nach zwei dramatischen Spielen zum Auftakt der Serie setzten sich die Celtics in Chicago völlig ohne Probleme mit 107:86 durch und holten sich dadurch den Heimvorteil wieder zurück.

Schon zur Pause war die Partie im United Center entschieden. Die Celtics führten mit 59:37 und nutzten die Unerfahrenheit der Bulls gnadenlos aus.

Chicago leistete sich allein in Halbzeit eins 14 Turnover. Bei Derrick Rose (2/8 aus dem Feld) und Ben Gordon (1/7) ging zudem auch offensiv nichts zusammen.

Gordon war zwar am Ende mit 15 Punkten noch Topscorer der Bulls, aber das rettete den Abend auch nicht mehr. Für Rose standen am Ende 9 Punkte (4/14), 2 Assists und 7 Turnover zu Buche.

Bester Mann bei Boston war zum ersten Mal in den Playoffs Paul Pierce mit 24 Punkten (9/15, 4 Dreier). Point Guard Rajon Rondo kam auf 20 Punkte, 11 Rebounds und 6 Assists, Ray Allen steuerte 18 Zähler zum Erfolg bei.

"Wir wissen, was für ein Team wir sind. So wie wir heute gespielt haben, wollen wir spielen", sagte Pierce. Der Sieg der Celtics wurde allerdings von einer Morddrohung gegen Tony Allen überschattet. Der Celtics-Guard spielte in Spiel 3 acht Minuten (0 Punkte, 3 Rebounds) und stand unter besonderem Security-Schutz.

Angeblich soll Allen, der aus Chicago stammt, vor über einem Jahr einen Streit mit einem Mann aus Chicago gehabt haben. Dieser Streit soll nun der Hintergrund der Morddrohung sein.

Utah Jazz - Los Angeles Lakers 88:86: Irres Spiel in Utah. Die Jazz mussten zwar erneut auf den verletzten Mehmet Okur verzichten, aber auch ohne den Türken lief es zunächst gut. Vor allem Carlos Boozer drehte mächtig auf und auch die Hereinnahme von Andrei Kirilenko in die Starting Five schien sich bezahlt zu machen.

Die Jazz führten nach dem ersten Viertel mit 26:17. Kobe Bryant traf in Hälfte eins fast gar nichts (1/10) und Utah lag auch zur Pause noch vorne (43:39), obwohl Spielmacher Deron Williams kein großer Faktor war. Was dann im dritten Viertel folgen sollte, war eine einzige Lakers-Show. L.A. zerlegte Utah und übernahm mit einem schnellen Lauf die Kontrolle über das Spiel. Die Lakers entschieden das dritte Viertel mit 29:17 für sich und gingen mit einem Acht-Punkte-Vorsprung (68:60) ins Schlussviertel.

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Mit dem Rücken zur Wand schlugen die Jazz aber zurück. Eine Energy-Lineup mit Williams und vier Bankspielern (Korver, Harpring, Miles und Millsap) brachte Utah zurück ins Spiel. Vor allem Harpring machte immer wieder wichtige Körbe. In der Crunch-Time besorgte Boozer mit einem krachenden Dunk das 86:84 für Utah, Pau Gasol glich per Dunk aus und dann war es Williams, der zwei Sekunden vor Schluss den Game-winning-Shot für die Jazz verwandelte.

Williams kam am Ende auf 13 Punkte und 9 Assists, der alles überragende Mann war aber Boozer mit 23 Punkten und 22 Rebounds. Topscorer der Lakers war Lamar Odom mit 21 Punkten. Gasol verbuchte 20 Zähler, Bryant erzielte 18 Punkte, 7 Rebounds und 6 Assists, seine Trefferquote (5/24) war allerdings eine Katastrophe. Angesichts dessen ist es schon erstaunlich, dass die Lakers überhaupt so nahe am Sieg waren.     

Der Spielplan der Playoffs

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