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NBA

"Beat L.A.!" - Celtics für die Lakers zu stark

Von SPOX
Paul Pierce, Celtics, Lakers
© Getty

München - Die 80er Jahre waren gestern zurück in Boston. Die Celtics und die Lakers auf dem Parkett, laute "Beat L.A.!"-Sprechchöre und ein Clip eines Arnold Schwarzenegger-Films auf der Videotafel.

Am Ende behielt Boston gegen Los Angeles unter den Augen des kalifornischen Gouverneurs mit 107:94 die Oberhand und verbesserte die eindrucksvolle Startbilanz auf 10-1.

Kevin Garnett erzielte 21 Punkte und elf Rebounds, Paul Pierce und Ray Allen kamen auf 20 bzw. 18 Zähler. Überraschende Unterstützung lieferte Center Kendrick Perkins mit 21 Punkten (8/10 aus dem Feld). Bei den Lakers (7-5) überzeugten nur Kobe Bryant (28 Punkte) und Vladimir Radmanovic (18 Zähler).

"Ich konnte es in den Gesichtern unserer Fans sehen, wie sehr sie sich auf dieses Spiel gefreut haben. Die waren richtig wütend", so Allen. Der als großer Lakers-Fan und Celtics-Hasser in Kalifornien aufgewachsene Pierce freute sich vor allem, dass Boston wieder eine Attraktion ist: "Langsam kommen wieder Promis zu uns. Das gefällt mir." Außer Schwarzenegger fanden auch Ellen Pompeo (Grey's Anatomy) und Patriots-Star Richard Seymour den Weg in den TD Banknorth Garden.

Die Schlaglichter aus der Nacht zum Samstag.

Ein Triple-Double im Doppelpack: Triple-Doubles sind selten. Double-Triple-Doubles sind sehr selten. Zum ersten Mal seit 2003 (Tracy McGrady und Jason Kidd) gelangen bei der Partie zwischen den Washington Wizards und den Golden State Warriors gleich zwei Spielern dieses Kunststück. Das bessere Ende hatte dabei Baron Davis (33 Punkte, 15 Assists, elf Rebounds), der mit seinen Warriors gegen Caron Butler (26 Punkte, elf Rebounds, zehn Assists) und die Wizards mit 123:115 siegte.

Souverän, souveräner, Suns/Spurs: Während die Mavs sich zu ihren Siegen krampfen oder wie heute Nacht sogar verlieren, sind die Phoenix Suns und San Antonio Spurs so wunderschön souverän. Die Spurs (11-2) gewannen ihr viertes Spiel in Folge beim 101:88 gegen Memphis. Tim Duncan (28 Punkte), Tony Parker (21 Zähler), keine Verausgabung (kein Spieler stand 30 Minuten auf dem Feld) nötig. Perfekt. Ebenso überzeugend waren die Suns (11-2) beim 113:94 über die Los Angeles Clippers. Die Stats der "Big Three": Amare Stoudemire (29 Punkte), Shawn Marion (21 Punkte, 17 Rebounds), Steve Nash (20 Punkte, zehn Assists). Kann man lassen.

Miami lebt: Für einmal waren sie wieder da, die Championship-Heat! Shaquille O'Neal (26 Punkte, 14 Rebounds) und Dwyane Wade (31 Punkte) lieferten ihre besten Saisonleistungen ab und führten Miami (3-9) zu einem 98:91 gegen Houston. Die schon zum Titelfavoriten erklärten Rockets (Yao 20 Punkte, McGrady 19 Zähler) mussten ihre sechste Niederlage in Folge hinnehmen.

Wie beim Zahnarzt: Was kann man über das Niveau beim 83:78-Sieg der Pistons gegen die Philadelphia 76ers sagen? Lassen wir Detroit-Coach Flip Saunders sprechen: "Das war eines jener Spiele, die wie ein Zahnarztbesuch sind. Wie Zähen ziehen." Aua. 

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