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"Den machst du nicht mal bei FIFA"

Von Sebastian Hahn
Auch Martin Schmidt zeigte sich vom Mainzer 1:0-Treffer beeindruckt
© getty

Wer kann sich für die Startelf empfehlen, wem gelingt in dieser Saison endlich der Durchbruch und wer entwickelt sich zum absoluten Knaller-Transfer? Page 2 blickt in der Rookie Ladder wöchentlich auf die Leistungen der jungen Wilden in der Bundesliga. In der 15. Ausgabe macht sich Gladbachs Meistersturz bemerkbar, ein Spanier überzeugt mit einem Traumtor und Sane ist zurück.

1. Jairo Samperio (FSV Mainz 05)

Klarer ging die Rookie Ladder bisher wohl nie aus. Jairos Führungstreffer würde wahrscheinlich selbst auf der Playstation zu einer Fehlermeldung führen, beim 2:0 machte er anschließend Sakai nass und erzielte seinen ersten Bundesliga-Doppelpack. Mit einem schönen Pass auf Clemens sicherte er sich auch noch seinen dritten Scorerpunkt am Samstagnachmittag. Besser geht's kaum!

2. Leroy Sane (FC Schalke 04)

Nachdem der Neu-Nationalspieler in den letzten Spielen ein wenig abtauchte, schien auch er gegen Hannover von der Rückkehr von Johannes Geis zu profitieren. Während der Ex-Mainzer im Mittelfeld wieder die Fäden zog, konnte Sané sich ganz auf seinen offensiven Feuersturm konzentrieren und hatte bei jeder Offensivaktion der Knappen seine Füße im Spiel.

3. Andreas Christensen (Borussia Mönchengladbach)

Natürlich ließ Bayern gegen Borussia Mönchengladbach etliche Möglichkeiten ungenutzt, aber das soll Christensens Auftritt gegen den Meister nicht schmälern. Der Däne spielt unter Andre Schubert wie ausgewechselt und hat sich mittlerweile fast schon zum Abwehrchef der Borussia entwickelt. Max Eberl wird in der Winterpause wohl intensive Gespräche mit den Verantwortlichen an der Stamford Bridge führen...

4. Alexander Hack (FSV Mainz 05)

Martin Schmidt gab dem Youngster überraschend erneut den Vorzug vor Niko Bungert - und wurde nicht enttäuscht. Hack überzeugte gegen Hamburg mit einer starken Zweikampfführung und schaltete sowohl Schipplock als auch Olic über die komplette Spielzeit aus. Allerdings zeigte er sich nicht immer vollkommen sicher bei seinen Entscheidungen, so setzte er einige Tacklings einen Tick zu spät an.

5. Kingsley Coman (FC Bayern München)

Trotz der Niederlage der Bayern zeigte der Franzose wieder, warum er mindestens genauso schnell und talentiert am Ball wie Douglas Costa ist. Mit ihm hatten die starken Fohlen-Verteidiger noch am meisten Mühe, besonders Elvedi musste sich in der Anfangsphase erst auf das Tempo von Coman einstellen.

6. Robert Bauer (FC Ingolstadt)

Eigentlich ist Bauer absolut kein Linksverteidiger, durch die Verletzung von Markus Suttner wurde der Youngster aber von Ralph Hasenhüttl eben genau dort hinbeordert. Der 20-Jährige löste die Aufgabe mit Bravour und schaltete sich vor allem immer wieder in das Offensivspiel der Schanzer ein, defensiv hatte er derweil mit den Hoffenheimer Vorstößen kaum Probleme.

7. Nico Elvedi (Borussia Mönchengladbach)

Startelf-Debüt für den nächsten Youngster der Borussia - und dann noch in einem völlig neuen System. Elvedi meisterte seine Aufgabe allerdings mit Bravour, auch wenn das Tempo gegen Coman das ein oder andere Mal fehlte. Trotzdem eine sehr starke Leistungen für einen 19-Jährigen, der immerhin im Zentrum auch Robert Lewandowski bändigen musste.

8. Alain Saint-Maximin (Hannover 96)

Das französische Talent stach bei seinem neunten Joker-Einsatz zum ersten Mal zu, auch wenn sein Treffer im Nachhinein eher bedeutungslos war. Trotzdem belebte Saint-Maximin nach seiner Einwechslung das Offensivspiel der Hannoveraner und leitete so die beste Phase der Partie für die Niedersachsen ein.

9. Dominique Heintz (1. FC Köln)

Wie der gesamte Effzeh hat Heintz nach seinem Höhenflug zu Saisonbeginn etwas abgebaut, gegen Ingolstadt spielte der Ex-Lauterer dennoch sehr ordentlich. Allerdings stimmte die Abstimmung mit Nebenmann Maroh nicht immer hundertprozentig.

10. Michael Gregoritsch (Hamburger SV)

Es war das Spiel der verpassten Chancen für den Österreicher, der insgesamt acht Mal auf das Tor von Loris Karius draufhielt. Mindestens zwei Versuche hätten dabei sitzen müssen, als Gregoritsch von Elfmeterpunkt einmal drüberschoß und das andere Mal Karius quasi in die Arme zielte.

Auf den Plätzen: Pavel Kaderabek (1899 Hoffenheim), Jonathan Tah (Bayer Leverkusen), Mahmoud Dahoud (Borussia Mönchengladbach)

1. Der Spieler darf nicht vor dem 1.1.1992 geboren sein, sprich zum Ende des Jahres 2015 nicht älter als 23 Jahre sein.

2. Der Spieler darf vor Saisonbeginn nicht mehr als 25 Spiele in der Bundesliga absolviert haben. Im Laufe der Spielzeit darf der Akteur diese Marke aber überschreiten, ohne aus dem Ranking zu fallen. Spieler, die unter 23 sind, aber schon mehr als 25 Spiele in der Bundesliga absolviert haben (z.B. Mario Götze), werden nicht bewertet.

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