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Olympia

Leichter Schnupfen bei deutschen Kanuten

SID
Olympia, Peking, Andreas Dittmer
© Getty

Peking - Eine Krankheitswelle könnte die Medaillenaussichten der deutschen Kanuten trüben, aber der Bundestrainer rechnet nicht mit Ausfällen in seiner Gold-Flotte.

"Fragezeichen gibt es eigentlich nicht, aber man weiß ja auch nicht, ob das bei dem Kratzen jetzt bleibt und ob das mit den entsprechenden Maßnahmen weggeht", sagte Chefcoach Reiner Kießler, der einige Athleten mit "leichtem Schnupfen" hat.

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"Werden fit an den Start gehen"

Der dreimalige Olympiasieger Andreas Dittmer und Jonas Ems klagten nach ihrem Halbfinal-Aus über "Kratzen im Hals", Max Hoff hatte schon am Vortag Kopfschmerzen verspürt und der Damen-Vierer ging nach Krankheitsausfall ohnehin verändert an den Start.

"Bei uns hat die halbe Mannschaft mit Infekten zu kämpfen, heute Nacht habe ich die Halsschmerzen dazu gekriegt und das macht es einem nicht einfacher", klagte ein enttäuschter Dittmer nach seinem Aus im Halbfinale.

So schlimm wie es Dittmer nach dem ersten Halbfinal-Ausscheiden seiner erfolgreichen Laufbahn ausdrückte, ist es im deutschen Lager laut Bundestrainer Kießler nicht.

"Die halbe Mannschaft ist es nicht, aber es sind zwei, drei, die auch Halsschmerzen haben", sagte der Cheftrainer. "Aber es ist nicht so wichtig, wer das ist. Bei vielen kriegen wir das hin und die werden hoffentlich fit an den Start gehen."

Keine Bluttests

Die Krankenakte wird unter Verschluss gehalten, um dem Gegner nicht in die Karten zu spielen. "Ich will die Gegner nicht stark machen, indem ich sage, der hat ein Kratzen im Hals und der hat einen Schnupfen", erklärte der Bundestrainer und wollte seine Sportler noch einmal durchchecken lassen.

Bluttests wie bei der krank zurück nach Deutschland gereisten Olympiasiegerin Carolin Leonhardt werde es keine geben.

"Das sind ganz andere Geschichten, wenn es jetzt ein bisschen im Hals kratzt. Die medizinische Abteilung wird sich die Leute genau anschauen, das ist halt leichter Schnupfen", erklärte Kießler.

"Das war von Anfang an meine Befürchtung, dass hier durch die Wechsel von klimatisierten Räumen und Hitze was passieren kann."

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