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Olympia

Wegen Fukushima: Tokio sieht Chancen sinken

SID
Japan hofft sich trotz aller Zweifel aus dem Ausland mit Tokio bei der Wahl durchsetzen zu können
© getty

Tokio sieht im Zuge seiner Bewerbung um die Olympischen Spiele 2020 wegen der Diskussionen über die atomare Verseuchung in Fukushima anscheinend seine Felle davonschwimmen.

Bewerbungs-Chef Tsunekazu Takeda räumte während einer Pressekonferenz am Mittwoch im Vorfeld der 125. Session des Internationalen Olympischen Komitees in Buenos Aires ein, sämtlichen IOC-Mitgliedern in der vergangenen Woche einen Brief geschrieben zu haben.

"Ich habe ihnen mitgeteilt, dass Tokio sehr sicher ist", sagte Takeda, der selbst IOC-Mitglied ist: "Die 35 Millionen Menschen, die im Großraum Tokio zu Hause sind, leben dort absolut sicher." Die Regierung habe bereits bekannt gegeben, dass sie die Verantwortung für die Aufräumarbeiten in Fukushima übernehme. Aus dem durch einen Tsunami zerstörten Atomreaktor war zuletzt hochradioaktives Wasser ausgetreten. "Ich bin im Hinblick auf die Wahl nicht besorgt", sagte Takeda, der auch auf die Distanz zwischen Tokio und Fukushima (250 Kilometer) verwies.

Die IOC-Session wählt am Samstag den Austragungsort der Sommerspiele 2020. Konkurrenten von Tokio sind Istanbul und Madrid.

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