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Olympia

Dopingsünderin Cox muss Staffel-Gold abgeben

SID
Crystal Cox ist ihre Goldmedaille aus der 4x400-Meter-Stafefl von 2004 in Athen los
© Getty

Der US-amerikanischen Läuferin Crystal Cox ist ihre Goldmedaille aus der 4x400-Meter-Staffel von den Olympischen Spielen 2004 in Athen aberkannt worden. Dies entschied das Internationale Olympische Komitee am Samstag in London, ließ aber offen, ob der gesamten Staffel der Sieg aberkannt wird.

In Sydney lief Cox in den Vorläufen für das US-Team, trat aber nicht im Finale an. Sie hatte vor zwei Jahren zugegeben, mit anabolen Steroiden gedopt zu haben und hatte zugestimmt, dass ihre Erfolge von 2001 bis 2004 gestrichen werden.

Gemäß internationaler Regeln, kann einer ganzen Mannschaft das Ergebnis aberkannt werden, selbst wenn ein Ersatzmitglied gedopt war. Laut IOC-Sprecher Mark Adams war aber unklar, ob dies schon damals bei den Leichtathleten galt.

In einer weiteren Entscheidung verteilte das IOC zwölf Jahre nach den Spielen von Sydney die Medaillen der 4x400-Meter-Staffel der Männer neu. Weil der mittlerweile verstorbene Läufer Antonio Pettigrew gedopt war, hatte das IOC der Staffel um Superstar Michael Johnson die Goldmedaille 2008 aberkannt. Nun erhielt Nigeria offiziell Gold, Jamaika Silber und Bahamas Bronze.

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