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Wintersport

Dahlmeier gewinnt die Verfolgung

SID
Laura Dahlmeier ist derzeit kaum aufzuhalten
© getty

Laura Dahlmeier hat in Hochfilzen ihren dritten Weltcup-Sieg gefeiert und ein erneut grandioses deutsches Mannschaftsresultat gekrönt. Einen Tag nach dem Dreifach-Triumph im Sprint setzte sich Dahlmeier trotz eines Schießfehlers nach 10 km mit 13,3 Sekunden Vorsprung vor der auch im Sprint zweitplatzierten Maren Hammerschmidt durch.

"Ich hatte mir schon als Ziel gesetzt, ganz vorne zu landen. Aber dass es so gut läuft, hätte ich nicht erwartet", sagte Dahlmeier (Partenkirchen) nach ihrem dritten Weltcup-Erfolg, während Hammerschmidt (Winterberg) ergänzte: "Das ist einfach Wahnsinn, einfach der Hammer. Ich kann das gar nicht beschreiben."

Einen Tag nach dem furiosen Dreifach-Triumph im Sprint verhinderte einzig Gabriela Soukalova das nächste komplett schwarz-rot-goldene Siegerpodest. Die Tschechin verwies in einem spannenden Wettkampf über 10 km die Sprint-Siegerin Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld) auf den vierten Rang, Franziska Preuß (Haag) als Elfte krönte die erneut hervorragende Teamleistung des Deutschen Skiverbandes (DSV).

Dass dabei Dahlmeier schon vor Weihnachten ganz oben auf dem "Stockerl" landen würde, hatte sich nicht unbedingt abgezeichnet. Zwar gelang ihr als Sechste im Sprint ein toller Saisoneinstand, wegen mehrerer grippaler Infekte hatte die 22-Jährige zuletzt aber nicht wie erhofft trainieren können. "Läuferisch kommt mir die Strecke hier aber perfekt entgegen", sagte die Staffel-Weltmeisterin, "sie ist nicht zu schwer."

Nicht kirre machen lassen

Spannend wurde es eigentlich nur beim letzten Schießen - und da auch nur kurzzeitig, als sich die sichere Schützin den ersten und an diesem Tag einzigen Fehlschuss leistete. "Ich habe versucht, mich nicht kirre machen zu lassen. Aber ein kleines bisschen nervös war ich dennoch", sagte Dahlmeier.

Unruhig war auch Hammerschmidt gewesen, zumindest vor dem Rennen. "Gar nicht gut" geschlafen hatte sie, nachdem sie im Sprint zum ersten Mal in ihrer Karriere auf das Podest gestürmt war. Dass sie dann im Jagdrennen permanent vorne vertreten war, machte die Situation auch nicht unbedingt leichter. "Da habe ich mir gedacht: Mist, was habe ich mir da eingebrockt", sagte die 26-Jährige: "Ich habe nicht gedacht, dass ich schon wieder auf dem Treppchen stehe. Das ist genial."

Während Preuss nach einem beeindruckenden Auftritt vom 21. auf den elften Rang lief, fiel die Sprint-Dritte Miriam Gössner (Garmisch) wegen insgesamt vier Fahrkarten noch auf den 15. Platz zurück. Angesichts der schweren Zeit, die hinter ihr liegt, aber kein Problem: "Wenn ich weiß, wo ich herkomme, muss ich damit einfach zufrieden sein", sagte die 25-Jährige.

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