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Wintersport

Machata: Entscheidung erst am Montag

SID
Manuel Machata bangt bei einer verbandsinterenen Sperre um seine Existenz
© getty

Im Kufenstreit um Bobpilot Manuel Machata sind die Fronten weiter verhärtet. Alles laufe auf eine Entscheidung durch den Rechtsausschuss des BSD am Montag hinaus, teilte der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) in Berlin mit.

"Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es vor Montag zu keiner Einigung zwischen beiden Parteien kommt", sagte BSD-Präsident Andreas Trautvetter dem "SID".

Trautvetter und Bundestrainer Christoph Langen waren am Mittwoch vor den Sportausschuss des Deutschen Bundestages geladen, um über die Misere der deutschen Bobpiloten bei den Olympischen Spielen in Sotschi zu berichten.

Vergleichsangebot abgelehnt

Der BSD hatte Machata wegen "verbandsschädigenden Verhaltens" für ein Jahr von allen Wettkämpfen gesperrt und mit einer 5000-Euro-Geldstrafe belegt. Der nicht für Sotschi qualifizierte Potsdamer hatte seine Kufen an den russischen Doppel-Olympiasieger Alexander Subkow weitergegeben.

Der 29-Jährige Machata hatte einen ersten Vergleichsangebot des Verbandes, bei dem die Geldstrafe, aber nicht die Sperre erhalten bleiben sollte, abgelehnt.

Der Bobfahrer hatte zuvor behauptet, dass eine Sperre auch sein Karriereende bedeuten würde. "Mit Kaderverlust, Sporthilfe, Bundeswehr wäre meine komplette Existenz weg", sagte der Bobfahrer.

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