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Wintersport

"Olympiagold birgt Gefahrenpotenzial"

SID
Werner Schuster wedelte das DSV-Quartett zu Olympiagold
© getty

Bundestrainer Werner Schuster hat nach dem Olympia-Gold der deutschen Mannschaft im Teamwettbewerb von Sotschi vor zu hohen Erwartungen gewarnt.

"Das Gold hat nicht nur positive Auswirkungen, es steigert natürlich die Erwartungshaltung, das birgt ein Gefahrenpotenzial", sagte der Österreicher im Interview mit der Tageszeitung "Die Welt": "Gerade für die jüngeren Sportler ist es nicht einfach, diesen Erfolg zu verarbeiten."

Der überraschende Erfolg bei den Winterspielen ist für Schuster eine Verpflichtung: "Wir müssen die Kräfte bündeln, um dieses Gold als Initialzündung nutzen zu können. Ich fühle mich sehr herausgefordert, Erfolg und Misserfolg liegen oft sehr eng beieinander." Weiterhin erachtet es Schuster als notwendig, seine Athleten "mehr denn je zu fordern", da sonst "das Ganze schnell verblasst" sei.

Schuster sieht das Gold gleichzeitig aber auch als Bestätigung seiner jahrelangen Arbeit: "Das Risiko, vor sechs Jahren nach Deutschland gegangen zu sein, hat sich ausgezahlt. Unsere konzeptionelle Arbeit hat einen Lohn gefunden. Egal, was noch kommt, jetzt steht ein Meilenstein da."

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