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Wintersport

Neuner und Co. tanzen in den Morgen

SID
Grenzenloser Jubel: Die Biathlon-Staffel holte sich bei der WM in Chanty Mansijsk die Goldmedaille
© Getty

So feiern Weltmeisterinnen! Biathlon-Königin Magdalena Neuner und Co. ließen es nach dem goldenen Abschluss der WM bis in die frühen Morgenstunden krachen.

Am Ende einer rauschenden Nacht ritten Magdalena Neuner und Miriam Gössner auf den Schultern der norwegischen Goldjungs durch die Discothek und lachten lauthals.

Nach einem furiosen Finale der Biathlon-WM in Chanty Mansijsk ließen es Ski-Königin Neuner und ihr Staffel-Gefolge noch weltmeisterlich krachen. Bis in den frühen Morgen tanzten die DSV-Athletinnen in Sibirien zu russischen Schlagern und Popmusik.

"Erst hübschen wir uns auf, dann wird gefeiert", hatte Neuner nach ihrem Lauf zum Rekord-WM-Gold Nummer zehn angekündigt - und setzte dieses Vorhaben mit den Kolleginnen dann auch in die Tat um.

Gössner, die nach ihrer schwachen Leistung den Gold-Triumph noch in Tränen aufgelöst gefeiert hatte, durfte sich endlich in Schale schmeißen. "Wir haben schon vor zwei Abenden eine Modenschau gemacht, sodass jeder wusste, was er tragen wollte", berichtete die 20-Jährige.

Feiern bis in die Morgenstunden

Besonders wichtig war dabei die Wahl der richtigen Schuhe. Bei Gössner waren sie schwarz, mit hohem Absatz und silberner Schnalle. Bei Doppel-Olympiasiegerin Neuner fiel das Outfit etwas dezenter aus: "Ich habe eh nur eins dabei, bei mir ist die Auswahl nicht so groß", sagte die 24-Jährige.

Dabei gab es allen Grund, sich ordentlich herauszuputzen, und das gleich in mehrfacher Hinsicht. "Meine Cousine hat mir vor der WM eine Mail geschrieben. Wenn ich nicht mindestens vier Medaillen gewinne, muss ich 'Er gehört zu mir' von Marianne Rosenberg bei ihrer Hochzeit singen", hatte Neuner der "Bild am Sonntag" berichtet: "Das musste ich unbedingt verhindern." Mit dreimal Gold und zweimal Silber hat sie das familiäre Soll sogar übererfüllt.

Dass sie auf jeden Fall singen kann, bewies sie auf der WM-Abschlussparty im Bowling Center. Dorthin waren die meisten Athleten geeilt, nachdem die stimmungsvolle Abschlussfeier im Ugra Classic Center mit beeindruckenden Tanz- und Musikeinlagen beendet war. Im Bowling Center feierte schließlich die große Biathlon-Familie sich selbst und vor allem miteinander.

Neuner: "Das ist der Wahnsinn!"

Neuner und Gössner wirbelten über die Tanzfläche wie sonst nur durch die Loipe und waren begehrte Tanzpartnerinnen. Vor allem die norwegischen Kollegen Tarjei Bö und Emil Hegle Svendsen ließen sich nicht zweimal bitten. Am Ende trugen sie die beiden deutschen Goldmädels durch die Diskothek.

Was Neuner nach ihrem zehnten WM-Gold gesagt hatte, galt auch für die Party danach: "Das ist der Wahnsinn!"

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