UFC

Rousey: "Ohrfeigte Ex, bis Hand weh tat"

SID
Ronda Rousey ist eine Ikone in der UFC

Als Judoka gewann sie 2008 Olympia-Bronze - danach machte Ronda Rousey als erfolgreichste Kämpferin im Mixed Martial Arts (MMA) Karriere. Klar, dass sie auch in ihrer kommende Woche erscheinenden Biografie austeilt.

Rousey war die erste Frau in der UFC, gewann dort zwölf Kämpfe in Serie, spielte in drei Hollywood-Filmen mit. In ihrer Biografie "Zur Kämpferin geboren" schreibt die 29-Jährige laut der BamS unter anderem über eine Tracht Prügel für einen ihrer Ex-Freunde.

Der hatte nämlich ohne ihr Wissen Nacktfotos auf dem Rechner gespeichert: "Ich ohrfeigte ihn so heftig, dass mir die Hand wehtat." Als er ihr den Weg zum Ausgang versperrte, legte sie nach eigener Aussage nach: "Da er sich nicht vom Fleck rührte, landete ich eine rechte Gerade in seinem Gesicht, dann einen linken Haken. Er taumelte rückwärts und kippte gegen die Tür. Scheiße, meine Hände, dachte ich. Ich darf sie vor dem Kampf nicht verletzen." Danach habe sie ihn für immer verlassen.

Generell verspüre sie große Lust am Kämpfen. Leidenschaft spiele dabei ein nicht unwesentliche Rolle in ihrem Leben, schreibt sie in ihrer Biografie: "Ich habe so viel davon, dass ich kaum an mich halten kann. Die Leidenschaft entweicht mir als Tränen aus den Augen, als Schweiß aus den Poren, als Blut aus den Adern. Viele denken, ich wäre kalt und hart, aber in Wirklichkeit braucht man zum Kämpfen ein großes Herz." Das helfe ihr bei jedem Kampf, so die Amerikanerin.

Der Armhebel: "Erst ein Ploppen, dann ein Schmatzen"

Ein weiteres Kapitel widmet Rousey ihrer UFC-Rivalin Miesha Tate. Demnach sei Rousey vor dem Kampf der beiden sicher gewesen, dass "Tate schon wusste, was ihr bevorstand. Sie spürte, dass ich ihr den Scheißarm brechen würde. Sie wusste es und konnte nichts tun, um mich davon abzuhalten."

Eine ihrer Techniken beschreibt sie so: "Ein Armhebel zielt darauf ab, so viel Druck auf den Arm des anderen auszuüben, dass das Ellbogengelenk ausgerenkt wird. Man spürt das Ausrenken. Es fühlt sich an, wie wenn man vom Truthahnbraten einen Schenkel abreißt. Man hört erst ein Ploppen, dann ein Schmatzen."

Weniger unangenehm erscheint das Kapitel über ihre Nacktfotos in einem ESPN-Magazin. Rousey schreibt, wie es zu den Fotos kam: "Ich entschied mich angesichts der Tatsache, dass früher oder später womöglich sowieso Nacktfotos von mir erscheinen würden, dafür, dass es lieber unter meiner Kontrolle passieren sollte. Und als Teil einer Auswahl der besten Athletinnen der Welt würde dies immerhin auf stilvolle Art und Weise geschehen." Zudem sei sie von der Qualität der entstandenen Aufnahmen überzeugt: "Dünne Frauen sehen angezogen gut aus. Aber athletische Frauen sehen gut aus, wenn sie nackt sind.'"

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