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Tennis

Alexander Zverev spürt gewachsenen Respekt - Neuer Status in der Kabine

SID
Alexander Zverev hat die erste Runde der US Open locker überstanden.

Seinem neuen Status als Olympiasieger ist Alexander Zverev zum Auftakt der US Open gerecht geworden. Oscar Otte freut sich nach seiner Überraschung auf ein echtes "Auswärtsspiel".

Alexander Zverev spürt seinen neuen Status jeden Tag in New York. Wenn der deutsche Tennis-Topspieler durch den Kabinentrakt des Arthur-Ashe-Stadions stapft, registriert er andere Blicke als zuvor. Und manch ein Profi läuft sogar einen kleinen Bogen, wenn der Olympiasieger kommt.

"Das ist lustig zu sehen. Man bekommt das sonst nur bei den anderen Topjungs mit, bei Federer, Nadal oder Djokovic", sagte die deutsche Nummer eins bei Eurosport nach dem erfolgreichen Auftakt gegen den US-Amerikaner Sam Querrey: "Bei mir war es jetzt nicht anders."

Zverev gefällt die Veränderung durch den Gold-Coup in Tokio, seinen bislang größten Titel. Er will genau zu diesen Spielern dazugehören. Zu den Champions, die besondere Aufmerksamkeit bekommen, auf der Tour herausstechen. Schon bei den US Open hofft er auf den ganz großen Knall - auf seinen ersten Grand-Slam-Titel, dem er schon im Vorjahr in der Weltmetropole so nahe war.

Alexander Zverev bis zum Halbfinale der Favorit

Der erste Eindruck fiel positiv aus. Zverev strahlte trotz der zunächst harten Gegenwehr beim 6:4, 7:5, 6:2 gegen Querrey jederzeit aus, dass er das Match gewinnen wird. Auch gegen Albert Ramos-Vinolas aus Spanien, die Nummer 48 der Weltrangliste, wird er am Donnerstag klarer Favorit sein.

Wie in jedem weiteren Match bis zum Halbfinale - wenn es gegen Novak Djokovic gehen könnte. Gegen den Mann, der in New York den Grand Slam vollenden will, den Sieg bei allen vier Majors des Jahres.

"Ich habe zwei Turniere gewonnen, ich habe eine Siegesserie von zwölf Matches", sagte Zverev, der aber Djokovic weiter als Turnierfavoriten Nummer eins ansieht: "Ich hoffe, ich kann mein Niveau halten und vielleicht sogar noch steigern, denn Novak hier zu schlagen, wird eine extrem schwierige Aufgabe sein." Der 18 Jahre alte Däne Holger Rune nahm Djokovic zum Auftakt aber immerhin schon einen Satz ab.

Jan-Lennard Struff verpasst Duell mit Novak Djokovic

Auch Jan-Lennard Struff hätte die maximale Herausforderung gerne angenommen, aber die deutsche Nummer zwei scheiterte überraschend am Niederländer Tallon Griekspoor und verpasste damit das mögliche Duell mit Djokovic.

Vollends obenauf ist dagegen der Kölner Oscar Otte, der gegen den an Position 20 gesetzten Italiener Lorenzo Sonego überzeugte und nach Wimbledon durch ein 6:7 (8:10), 7:5, 7:6 (7:4), 7:6 (7:1) erneut den Sprung in die zweite Runde schaffte. "Ich bin jetzt gerade megahappy", sagte der 28-Jährige, der nun auch den US-Amerikaner Denis Kudla ärgern will.

Dabei freut sich der Außenseiter durchaus auch auf viele Fans, die den Gegner anfeuern. "Das pusht mich, da kann ich Energie draus ziehen", sagte Otte: "Es wird definitiv ein gutes Match." Und ein echtes "Auswärtsspiel".

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